Aktionsplan

Aktions- und Teilhabeplan

Ein inklusives Esslingen bedarf neben dem Engagement der Stadtverwaltung auch des Engagements der Bürgerinnen und Bürger, der Vereine, der Unternehmen, der Einrichtungen, der ganzen Gesellschaft. Denn Inklusion betrifft alle Menschen.

Unser kommunaler Aktions- und Teilhabeplan, an dessen Gestaltung die Menschen vor Ort aktiv eingebunden waren, enthält die Ergebnisse der empirischen wissenschaftlichen Untersuchung sowie die Ergebnisse aus den Diskussionen in den Fokusgruppen und der Zukunftswerkstatt.

Er bündelt die Ziele und Handlungsempfehlungen, die im Austausch entwickelt wurden und beinhaltet konkrete Ziele, Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Zeitrahmen, die mittel- bis langfristig abgearbeitet werden.

Die inklusive Kommune Esslingen ist nicht von heute auf morgen umzusetzen, doch ist der Aktionsplan mit realistischen Zielen ein praktikables Instrument, um den Weg Stück für Stück gemeinsam mit den Menschen vor Ort fortzusetzen.

Typ Name Datum Größe
pdf Aktionsplan.pdf 16.06.2016 7,2 MB

Projektziele und -ablauf

Das Projekt verfolgte zwei zentrale Ziele. Erstens wurde das Wissen über die Lebenssituation und die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung in Esslingen erhöht. Zweitens wurde dieses neue Wissen genutzt, um im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention Strategien für eine bessere Teilhabe von Menschen mit Handicap in Esslingen zu entwickeln. Das heißt, dass möglichst niemand aus irgendeinem Lebensbereich ausgeschlossen wird. In das Projekt flossen die Unterschiede der Esslinger Stadtteile ein.

Ein wichtiger Baustein des Projektes war es, Menschen mit Behinderung selbst und auch verschiedene ansässige Organisationen, Einrichtungen, Vereine und Institutionen zu ihren Erfahrungen und den Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung zu befragen. Dazu arbeitete die Stadtverwaltung mit dem Institut für angewandte Sozialwissenschaften der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (IfaS) zusammen.

Während der gesamten Projektlaufzeit übernahmen Menschen mit Behinderung selbst eine zentrale Funktion. Sie wirkten als ExpertInnen in eigener Sache aktiv bei den einzelnen Projektbausteinen mit. Durch regelmäßige Treffen von VertreterInnen der Stadtverwaltung und VertreterInnen von Menschen mit Behinderung im Projektbeirat und in Fokusgruppen wurde eine tragfähige Basis für eine zukünftige Weiterentwicklung der Teilhabeplanung geschaffen.
 
Am Ende der Projektlaufzeit wurde der Aktions- und Teilhabeplan beschlossen, der Ziele, konkrete Maßnahmen und Strategien enthält, um die Inklusion in Esslingen weiter voranzubringen. Alle Menschen sollen sich in Esslingen wohlfühlen und die Chance haben, gleichberechtigt am Leben teilzunehmen. Inklusion ist ein langfristiger Prozess, der die ganze Gesellschaft angeht.
 
Die neu eingerichtete Geschäftsstelle Inklusion koordinierte das Projekt. "Auf dem Weg zu einem Inklusiven Esslingen" wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg im Rahmen des Förderprogramms "Impulse Inklusion".


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Amt für Soziales und Sport
Amt für Soziales und Sport
Beblingerstraße 3
73728 Esslingen am Neckar
Telefon (07 11) 35 12-24 42
Fax (07 11) 35 12-55 24 42
Koordinierungsstelle Inklusion
Koordinierungsstelle Inklusion
Beblingerstraße 3
73728 Esslingen am Neckar
Telefon (07 11) 35 12-20 13
Fax (07 11) 35 12-55 24 42

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