Umsetzung

Konkrete Schritte

Gelebte Integration braucht eine breite Verankerung in der Bürgerschaft und eine aktive Gestaltung. Die Verwaltung will ihren Teil beitragen und die Handlungsempfehlungen des Integrationsplanes qualifiziert und messbar umsetzen.

2016 und Ausblick 2017

Für die Jahre 2016 und 2017 gilt die Vorgabe: "Die Stadt Esslingen ist eine alle Einwohnerinnen und Einwohner integrierende tolerante Stadt. Die Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund wird gesichert und zielgruppengenau angepasst".
Auf Grund der aktuellen Herausforderungen in den Bereichen Integration, Flucht und Asyl liegt es im städtischen Selbstverständnis sich über Fortschreiben und Festlegen von Integrationszielen weiter zu positionieren.
Das heißt, der Esslinger Integrationsplan wird aktualisiert, um die Thematik Flucht und Asyl erweitert und dreigliedrig unterteilt:

  • Integration und Teilhabe in Esslingen
  • Allgemeiner Angebots- und Maßnahmenkatalog
  • Konkrete standortbezogene Umsetzung 

2015

In 2015 wurden auf Vorschlag des Fachrats für Migration und Integration sowie der Verwaltung, aus den unberücksichtigten Zielen des Vorjahrs, insgesamt 17 aus 10 Produktgruppen übernommen.


2014

Aufgrund der Beschlüsse des Ausschusses für Bildung, Erziehung und Soziales (ABES) und des Gemeinderats sollten zu den im Integrationsplan benannten Handlungsfeldern und -empfehlungen im Haushalt 2014 in den städtischen Dezernaten mindestens fünf qualitative Ziele festgelegt werden. Initiiert durch das Referat für Migration und Integration wurden daher alle Ämter und Eigenbetriebe aufgerufen, auf der Grundlage des Esslinger Integrationsplans qualitative integrationsspezifische Ziele für ihren Bereich zu formulieren.

Für 2014 wurden insgesamt 40 Ziele gemeldet. Da der Fachrat für Migration und Integration der interkulturellen Öffnung der Stadtverwaltung und der interkulturelle Fortbildung von MitarbeiterInnen besondere Bedeutung zusprach, wurden 14 damit in Zusammenhang stehende Ziele aus sieben Produktgruppen ausgewählt.


2013

"Menschen aus 135 Nationen sind in Esslingen am Neckar Ausdruck von Buntheit und Vielfalt im Neben- und Miteinander. Sie sind elementarer Teil einer gelebten engagierten Stadtgesellschaft und prägend für das Zusammenleben. Integration stellt sich jedoch nicht von selbst ein und bedarf aktiver Gestaltung. Über integrative Produktgruppenziele bzw. Produktziele will die Verwaltung einen Beitrag dazu leisten, die vielfältigen Ziele und Handlungsempfehlungen des Esslinger Integrationsplanes qualifiziert und messbar umzusetzen", betonte Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger in der Gemeinderatssitzung vom 24. Juni 2013.

"Der Erfolg der Umsetzung von Handlungsempfehlungen aus dem viel beachteten Esslinger Integrationsplan hängt vor allem davon ab, in welchem Umfang es gelingt, die Umsetzung in die Bürgerschaft zu tragen und in weitere Einzelmaßnahmen zu übersetzen", unterstrich OB Zieger die Notwendigkeit, den Strauß der Empfehlungen möglichst breit umzusetzen. "Erst dann erfährt der Integrationsplan die wünschenswerte und notwendige Anerkennung, die er, wie alle an seiner Entstehung Beteiligten, verdient", so OB Zieger.   



Info

Kontakt