Hoffnungsträger

Hoffnungshäuser in Esslingen

Die Stiftung Hoffnungsträger baut in Esslingen mehrere Hoffnungshäuser und hat dazu ein innovatives Konzept zur Integration entwickelt. In den Häusern werden Flüchtlinge und Einheimische gemeinsam unter einen Dach leben.

Die Stadt Esslingen steht in der Verantwortung, anerkannte Flüchtlinge oder Geduldete, deren Anerkennungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist, mit Wohnraum zu versorgen. Dieser Personenkreis kommt in die sogenannte Anschlussunterbringung.

Hierzu hat die Hoffnungsträger Stiftung mit dem Bau der Hoffnungshäuser ein innovatives Projekt zur Integration entwickelt. Die Hoffnungshäuser dienen dazu, bleibeberechtigte Menschen mit Fluchterfahrung und ansässige Familien unter einem Dach zu beherbergen. In Esslingen werden die Hoffnungshäuser an den Standorten Berkheim und St. Bernhardt gemeinsam mit der Stadt und dem CVJM verwirklicht. In Informationsveranstaltungen wurden den Anwohnern der beiden Stadtteile die Bauweise und das Integrationskonzept vorgestellt.
 
Gemeinsam mit dem Städtebau-Institut der Universität Stuttgart und dem Architekturbüro and Office hat die Stiftung eine zeitgemäße, preiswerte und zukunftsweisende Lösung für die Realisierung des Projektes „Hoffnungshäuser“ gefunden. Sie zeichnen sich aus durch ihre modulare Bauweise, ihre Flexibilität, die Verwendung von Holz als zentralem Baustoff und ihre Nachhaltigkeit. Die Häuser sind darüber hinaus optisch ansprechend und schnell zu bauen. Das Gebäude ist mit Gruppen- und Individualräumen ausgestattet, was den integrativen Ansatz fördert. Neben dem gemeinschaftlichen Wohnen sieht das Konzept unter anderem auch Angebote zur Sprachförderung, Ausbildung und Beschäftigung vor.

Der CVJM wird für die Integrationsarbeit eine sozialpädagogische Kraft einstellen und mit ansässigen Familien, die in dem Haus gemeinsam mit den geflüchteten Menschen wohnen, das Zusammenleben fördern.

Darüber hinaus bietet das Esslinger Integrationskonzept eine koordinierte, auf den jeweiligen Standort zugeschnittene Förderung an: Durch professionelle sozialpädagogische Betreuung und ehrenamtliche Unterstützung, durch Angebote im beruflichen, schulischen und vorschulischen Bereich sowie im Rahmen von Sport und Kultur soll eine vernetzte Angebotspalette geschaffen werden.

In vielen Stadtteilen sind integrative Aktivitäten bereits in ein breites lokales Netzwerk ehrenamtlichen Engagements eingebettet. Dies wird auch in St. Bernhardt und in Berkheim angestrebt.
 
Die genannten Bausteine tragen dazu bei, dass die neu nach Deutschland gekommenen Menschen schnell heimisch werden und ein eigenständiges Leben führen können


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Ordnung, Kultur, Soziales, Schule Dezernat 4
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73728 Esslingen am Neckar
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Fax (07 11) 35 12-31 83

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