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Herr Raab-Monz
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Kinderbetreuung

Ausbau der Kinderbetreuung liegt im Plan

Ende 2013 werden in Esslingen 850 Plätze für unter Dreijährige zur Verfügung stehen. Die beschlossene Zielmarke, für 34% der Kinder unter 3 Jahren einen Platz anbieten zu können, wird damit erreicht werden.

In seiner Sitzung am 18.07.2012 hat der Ausschuss Bildung, Erziehung und Soziales des Gemeinderats einen Zwischenbericht des Amts für Sozialwesen zum laufenden Ausbau der Kleinkindbetreuung zur Kenntnis genommen. Demnach wird die beschlossene Zielmarke, für 34 % der Kinder unter drei Jahren einen Platz anbieten zu können, erreicht werden.

Dies gelingt durch den Neubau in der Neckarstr. 51, die in der Schillerschule Berkheim vorgesehene Einrichtung einer Kita mit 6 Gruppen, 2 weiteren Gruppen in der Grundschule Sulzgries und der Erweiterung der Kita Auenweg in Mettingen (alle in Trägerschaft der Stadt) und einer Gruppe im Ev. Kindergarten Kelterstr. und dem Kath. Kindergarten Don Bosco. Hinzu kommen Plätze im Neubau des Waldorfvereins in der Pliensauvorstadt, in der Kinderkrippe der Daimler AG in Mettingen, des privaten Trägers Giant Leap in der Adlerstr. und in der Mettinger Str. Nicht zuletzt wird auch in der Kindertagespflege ein Ausbau möglich sein. Zusammen mit den vorhandenen Plätzen wird dann mit rund 850 Plätzen eine Versorgungsquote von 34,27 % erreicht.
Eine gewaltige Kraftanstrengung für die Stadt, sind hier doch rund 8 Mio. € allein an Investitionskosten zu finanzieren. Für OB Dr. Jürgen Zieger eine gewinnbringende Investition, „können damit doch gleichermaßen die Bildungschancen schon im prägenden frühkindlichen Alter wie den Eltern die Chance zur Rückkehr in den Beruf verbessert werden“.

Offen bleibt zunächst, welcher Bedarf über diese Zielmarke hinaus nach Einführung des Rechtsanspruchs für über ein Jahr alte Kinder zum September 2013 gegeben sein wird. „Um dies zu klären bitten wir, die Umfrage der Stadt zu ihren künftigen Betreuungswünschen zu beantworten“ appelliert Bürgermeister Dr. Markus Raab an die in diesen Tagen angeschriebenen Eltern. Auf Basis der Umfrageergebnisse will der Gemeinderat im Zuge der Fortschreibung der Bedarfsplanung dann die Zielquoten für die Jahre 2014 ff. festlegen. „Bleibt die Hoffnung, dass wir die notwendigen Fachkraftstellen zeitnah qualifiziert besetzen können“ weist Amtsleiter Bruno Raab-Monz auf den äußerst engen Arbeitsmarkt hin, der die Stadt veranlasst hat, das Ausbildungsangebot im Erziehungsbereich nochmals auszubauen.