Pressemitteilung 05.09.17

Stadt bewirbt sich um Mittel aus dem Mobilitätsfonds

Esslingen am Neckar geht mit einem aktiven Programm-Paket in die Bewerbung um Fördergelder aus dem Mobilitätsfonds der Bundesregierung.

Die Stadt Esslingen a.N. geht mit einem aktiven Programm-Paket und einem guten Gefühl in die Bewerbung um die Fördergelder aus dem Mobilitätsfonds. Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger begrüßt die finanzielle Zusage der Bundesregierung an die Kommunen beim zweiten sogenannten Diesel-Gipfel, bei welchem die Fördersumme des Mobilitätsfonds um 50% auf eine Milliarde Euro erhöht wurde.

„Es ist wichtig, dass die Kommunen bei der Verbesserung der Luftreinhaltung aktiv unterstützt werden. Wir werden einen wertvollen und nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in Esslingen leisten.“  Die Stadt setzt auf eine nachhaltige Elektromobilität in den Bereichen ÖPNV und städtischer Fuhrpark, auf eine spürbare Ausweitung und Zunahme des öffentlichen Radwegeverkehrs und einen Ausbau sogenannter Mobilitätsstationen im Herzen der Stadt.

„Esslingen ist vorbereitet und wird sich um die Mittel bemühen. Erste Projektvorsachläge haben wir dem Ministerium für Verkehr und Infrastruktur bereits im Vorfeld der Beratungen in Berlin zukommen lassen“, führt Zieger weiter aus. Für den Ausbau des Radverkehrs sind bereits Gelder in den Doppelhaushalt 2018/2019 eingestellt. Es sollen zukünftig mehr Berufspendler zum Fahrrad greifen können, um auf eine saubere und umweltbewusste Weise zur Arbeit zukommen. Mit der finanziellen Unterstützung könnten darüber hinaus „der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur, Radwege und Mobilitätsstationen kurzfristiger gebaut werden“, so der Erste Bürgermeister Wilfried Wallbrecht. Investiert werden könnte in den kommenden Monaten außerdem auch in die Einrichtung umweltschonender Mobilitätsstationen. Die Mobilitätsstationen sollen als Fahrradverleih und Fahrradparkhaus mit integrierter Elektrotankstelle für E-Bikes, Pedelecs und E-Autos konzipiert werden.

Vorgesehen ist außerdem die sukzessive Umrüstung des städtischen Fuhrparks in elektrisch angetriebene und damit saubere Fahrzeuge. „Dort, wo technisch möglich, wird der Fuhrpark elektromobil erneuert“erklärt Wallbrecht.
Finanzbürgermeister Ingo Rust erläutert, dass bei einer entsprechenden Berücksichtigung „Esslingen in die Lage versetzt wird, den öffentlichen Personennahverkehr schneller elektromobil auszubauen“. Im Juli fiel hierzu bereits der Grundsatzbeschluss im Gemeinderat, „der Elektro-Anteil des städtischen ÖPNVs wird verdreifacht!so Rust. Die Esslinger Elektro-Hybrid-Busse klinken sich bei Bedarf von der Oberleitung ab und schalten auf Batteriemodus um. Dadurch wird es möglich, mit einem Ausbau von nur 15% der Oberleitungen eine Steigerung von 300% Elektroantrieb zu erreichen. Und damit kommt Esslingen ein Alleinstellungsmerkmal im Baden-Württemberg zu.  

„All diese Maßnahmen können allerdings nur ein erster Schritt zur Reduktion der Stickoxide in Esslingen sein. Denn 75% der Emissionen an Stickoxiden werden durch den Individualverkehr erzeugt. Hier sind Politik und Automobilhersteller aufgerufen schnell zu handeln um Fahrverbote zu verhindern“ schlussfolgert OB Zieger.

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