Pressemitteilung 29.05.17

Gemeinderatssitzung vom 29. Mai 2017

Informieren Sie sich über die jüngsten Beschlüsse des Esslinger Gemeinderats zu verschiedenen Vorlagen der Stadtverwaltung Esslingen.

Tina Hülle zukünftige Amtsleiterin des Haupt- und Personalamtes

Der Gemeinderat der Stadt Esslingen am Neckar hat die Diplom-Verwaltungswirtin (FH) Tina Hülle zur zukünftigen Leiterin des städtischen Haupt- und Personalamtes gewählt.

"Wir freuen uns, mit Frau Hülle eine sehr erfahrene und kompetente neue Amtsleiterin des Haupt- und Personalamtes für die Stadt Esslingen gefunden zu haben. Aufgrund ihrer umfangreichen fachlichen Qualifikation sowie ihrer langjährigen Führungs- und Gremienerfahrung wird sie die zentrale Haupt- und Personalverwaltung der Stadt mit modernen Erfordernissen aktiv weiterentwickeln. Zugleich wird sie neben der Leitung des zentralen Service- und Steuerungsamtes Haupt- und Personalamt und den derzeit rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern daran mitwirken, effiziente und effektive Verwaltungsprozesse und -strukturen für die gesamte Verwaltung weiter zu entwickeln. Hierzu gehören auch der Einsatz vielfältiger Instrumente zur Weiterentwicklung der Organisation, der Personalgewinnung und -entwicklung, der Inneren Dienste sowie der Gremienarbeit. Dazu bringt sie eine breit gefächerte Moderations- und Projektmanagementerfahrung sowie einschlägige fachliche, methodische wie Führungskenntnisse mit“, unterstrich Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger. Frau Hülle setzt sich gerne mit vielfältigen und komplexen Themen auseinander und versteht sich als aktive Gestalterin und Moderatorin von Veränderungsprozessen.

Tina Hülle ist seit Januar 2014 als Dezernentin und Kreisverwaltungsdirektorin beim Landratsamt Rems-Murr-Kreis tätig. Zuvor arbeitete Tina Hülle von Oktober 2000 bis September 2001 bei der Arthur Andersen Wirtschafts-, Steuerberatungsgesellschaft mbH. Im Anschluss daran war sie bei der Landeshauptstadt Stuttgart als stellvertretende Leiterin des Teams Personalentwicklung im Haupt- und Personalamt, als Referentin des Krankenhausbürgermeisters in der Referatsabteilung Krankenhausbereich sowie als Bezirksvorsteherin für den Stadtbezirk Stammheim beschäftigt. Von Dezember 2011 bis Dezember 2013 leitete Hülle die Wirtschaftsförderung der Stadt Bamberg. Ihrer beruflichen Tätigkeit vorangegangen war ein Studium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg mit dem Abschluss Diplom- Verwaltungswirtin (FH).   

Frau Hülle wird die Stelle als Haupt- und Personalamtsleiterin in Esslingen voraussichtlich direkt nach der Sommerpause antreten.  


Marc Grün zukünftiger Leiter des Referates für Wirtschaftsförderung

Der Gemeinderat der Stadt Esslingen am Neckar wählte am 29. Mai den Politik- und Verwaltungswissenschaftler Marc Grün zum zukünftigen Leiter des städtischen Referates für Wirtschaftsförderung.

"Wir freuen uns, mit Herrn Grün einen im öffentlichen Sektor wie in der Wirtschaft versierten neuen Leiter des Referates für Wirtschaftsförderung für die Stadt Esslingen gefunden zu haben. Aufgrund seiner umfangreichen fachlichen Qualifikation sowie seinem analytischen und wirtschaftlichen Denken wird er das gesamte Portfolio einer kommunalen Wirtschaftsförderung mit modernen Erfordernissen aktiv weiterentwickeln. Mit dem Neuaufbau und der Weiterentwicklung einer aktiven Wirtschaftsförderung wird er Standort- und Verfahrensfragen der ansässigen Unternehmen intensiv moderieren, Kooperationen und Initiativen initiieren und steuern, Existenzgründungen begleiten und bei der Verbesserung der Standortfaktoren unterstützend tätig sein. Hierzu gehören auch der Einsatz vielfältiger Instrumente zur Weiterentwicklung des Referates, zum Management von Unternehmensbedürfnissen, zur Beschäftigungsförderung sowie für die Innovations- und Technologieförderung. Dazu bringt er eine breit gefächerte Prozess-, Strategie- und Projektmanagementerfahrung sowie einschlägige fachliche sowie methodische Kenntnisse im öffentlichen Sektor wie in der Privatwirtschaft mit“, betonte Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger. "Herrn Grün reizen die verantwortungsvolle Aufgabenvielfalt des Referates sowie die kreativen Gestaltungsmöglichkeiten eines dynamischen Wirtschaftsstandortes Esslingen aus dem besonderen Blickfeld des öffentlichen Gemeinwohls. Und er möchte sich als Mitgestalter und Impulsgeber von Veränderungsprozessen für die Stadt Esslingen einbringen", so OB Zieger.

Herr Marc Grün arbeitet derzeit als Berater bei der Capgemini Deutschland GmbH; seine Aufgaben sind die Strategie-, Organisations- und Prozessberatung bei Capgemini Consulting in den Bereichen „Public Sector" und „Strategy and Transformation". Zuvor hat Grün von 2014 bis 2016 sein Staatsexamen zum Assessor des höheren Verwaltungsdienstes mit den Schwerpunkten Allgemeines Verwaltungsrecht, Haushaltsrecht, Handelsrecht, Bau- und Planungsrecht sowie Vorbereitung auf Leitungs- und Personalführungsaufgaben beim Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW abgeschlossen. Praxiserfahrung sammelte er währenddessen am Verwaltungsgericht Düsseldorf, im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW sowie bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Weitere Erfahrung in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik erwarb Herr Grün bei Rambøll Management Consulting Hamburg. Dort arbeitete er u. a. im Bereich der SWOT- und Trendanalysen sowie in der Evaluation von Projekten im Bereich Wirtschafts-, Energie- und Umweltpolitik.

Nach Abschluss des Abiturs an der Bischöflichen Maria-Montessori-Gesamtschule Krefeld studierte Herr Grün zunächst von 2006 bis 2008 Rechtswissenschaften in Freiburg. Im Anschluss daran hat er im Jahr 2013 den Masterstudiengang Public Affairs an den Universitäten Rutgers und Princeton sowie 2014 den Masterstudiengang in Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz mit der Abschlussnote „ausgezeichnet“ beendet. Während seiner Studienzeit erhielt Herr Grün diverse Stipendien und Auszeichnungen wie beispielsweise den 2. Platz bei der Essay-Ausschreibung der European Center of Austrian Economics Foundation (ECAEF) zum Thema „Währungspolitik und Globale Finanzkrise“.

Marc Grün wird die Stelle als Leiter des Referates für Wirtschaftsförderung in Esslingen voraussichtlich vor der Sommerpause antreten. 


Neuer Geschäftsführer von Esslingen live gewählt

Ab Oktober ist Johannes Schneiderhan der neue Mann an der Spitze von Esslingen live. Der Gemeinderat wählte Schneiderhan in nicht-öffentlicher Sitzung zum neuen Geschäftsführer der Esslinger Kultur- und Kongressgesellschaft, die das Neckar Forum, die Osterfeldhalle und das Alten Rathaus bespielt.

Schneiderhan ist derzeit Betriebsleiter der Veranstaltungshalle „Im Wizemann“ in Stuttgart. Zuvor war der 34-jährige Diplom-Betriebswirt als Kulturmanager der Stadt Tettnang und als selbstständiger Veranstalter tätig.
Der neue Geschäftsführer von Esslingen live freut sich auf seine neue Aufgabe und hat schon erste Ideen für eine Weiterentwicklung der Gesellschaft: „Die Digitalisierung der Gesellschaft bringt neue Anforderungen an die Veranstaltungsbranche mit sich. Mein Ziel ist es, Esslingen live in den nächsten Jahren für diese digitale Zukunft zu rüsten und dadurch Kunden langfristig an unsere Häuser zu binden.“

Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger beglückwünschte Schneiderhan zu dessen Wahl. „Ich freue mich“, so Dr. Zieger, „dass wir mit Herrn Schneiderhan einen motivierten und fähigen Geschäftsführer gefunden haben, dem wir guten Gewissens die Führung von Esslingen live anvertrauen können.“ Bürgermeister Ingo Rust ist überzeugt: „Johannes Schneiderhan passt sehr gut in das dynamische und innovative Team von Esslingen live.“

Schneiderhan tritt ab Oktober die Nachfolge von Monika Riexinger an, die Esslingen live seit über 10 Jahren führt und aus privaten Gründen in die Schweiz ziehen wird.


Ignazio Ceffalia zukünftiger persönlicher Referent von OB Zieger

Der Verwaltungsausschuss des Esslinger Gemeinderates wählte in seiner jüngsten Sitzung den Diplom-Politikwissenschaftler Ignazio Ceffalia zum zukünftigen persönlichen Referenten von Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger.

"Ich freue mich, mit Herrn Ceffalia einen kompetenten neuen persönlichen Referenten im OB-Büro für die Stadt Esslingen gewonnen zu haben. Aufgrund seiner umfangreichen fachlichen Qualifikation sowie seiner mehrjährigen Erfahrung als persönlicher Referent eines Bürgermeisters, in der Gremienarbeit wie bei kommunalen Sonderprojekten wird er die zentrale Stelle der Stadtverwaltung für interne und externe Kommunikation sowie für die Koordination der Steuerungsunterstützung für die Dezernentenrunde mit modernen Erfordernissen und wertschätzend im Team weiterentwickeln. Für die zielgruppenorientierte Kommunikation wie für die Koordination der Referenten aller Dezernenten bringt er als OB-Referent wie als zukünftiger stellvertretender Leiter des OB-Büros einschlägige fachliche Kenntnisse und persönliche Erfahrung mit“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger.

Ignazio Ceffalia ist seit Dezember 2013 als Persönlicher Referent im Rathaus der Stadt Süßen tätig. Seine Aufgaben liegen im Bereich Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, Öffentlichkeitsarbeit und Tourismus. Außerdem bildet er die Stabsstelle Büro des Bürgermeisters, ist Pressesprecher, Partnerschaftsbeauftragter sowie Koordinator im Bereich Asyl- und Flüchtlingsarbeit. Zugleich ist er als Projektleiter für die Steuerung und Implementierung verschiedener Sonderprojekte verantwortlich, insbesondere die Einführung des digitalen Ratsinformationssystems SD.Net Sternberg.
 
Nach Abschluss des Abiturs am Wirtschaftsgymnasium in Göppingen arbeitete Ignazio Ceffalia von 2003 bis 2004 bei der Daimler AG in Stuttgart im administrativen Bereich. Im Anschluss daran startete er an der Universität Augsburg zunächst mit dem Magisterstudiengang Geschichte, bevor er im Jahr 2013 den Diplomstudiengang in Politikwissenschaften ebenfalls an der Universität Augsburg mit der Abschlussnote gut beendete. Berufsbegleitend wird Herr Ceffalia ab Herbst den Masterstudiengang Public Management an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg besuchen.

Herr Ceffalia wird die Stelle als persönlicher Referent von OB Zieger am 1. Juli antreten.  


Flächen zum Wohnungsbau verkauft

„Einen Schritt in die richtige Richtung“ nennt Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger die Entscheidung des Gemeinderats Flächen in der Traifelbergstraße und Wilhelm-Nagel-Straße Flächen für den Wohnungsbau zu veräußern.

Den Zuschlag für die Bebauung der Traifelbergstraße erhielt die Godel Planen+Bauen GmbH & Co. KG aus Stuttgart. In der Wilhelm-Nagel-Straße wird Hahn+Keller Wohnbau GmbH aus Esslingen tätig werden. An den beiden Standorten entstehen insgesamt rund 40 Wohneinheiten.

Die Vergabe erfolgt nach dem Esslinger Wohnraumversorgungskonzept. Ein Viertel der Wohnungen sind als klassische Sozialwohnungen, für welche der Stadt Belegungsrechte eingeräumt werden. Jeweils ein Viertel der Wohnungen werden an Haushalte mit mittleren Einkommen vermietet bzw. verkauft. Das verbleibende Viertel steht den Investoren zur freien Vermarktung zur Verfügung.


Backhaus Zoller zieht auf das ehemalige Panasonic Areal

Der Gemeinderat der Stadt Esslingen beschloss in seiner jüngsten Sitzung den Verkauf der letzten brach liegenden Gewerbefläche im ehemaligen Panasonic Areal. Käufer sind die Backhaus Zoller GmbH & Co. KG und der Projektentwickler Attila Kowatsch, der auf dem benachbarten Grundstück bereits Produktionshallen an die Firma Festo vermietet.

Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger zeigte sich erleichtert und erfreut mit dem Verkauf des Geländes die Konversion des ehemaligen Bildröhrenwerks der Firma Panasonic abschließen zu können. „Wir bieten einem Esslinger Unternehmen eine Entwicklungsperspektive innerhalb der Stadt und binden somit rund 100 Arbeitsplätze an unseren Standort.“

Auf knapp 80% der rund 14.000m²-Fläche des Geländes wird das Backhaus Zoller seine zentrale Backstube zur Herstellung aller Back-, Gastro- und Konditoreiwaren zusammenlegen. Es soll ein Café/Bistro mit Mittagstisch entstehen und ein Schulungs- und Seminarzentrum. Herr Kowatsch erwirbt 20% der Fläche, auf welcher er mittelfristig eine Produktions- und Lagerhalle mit Büros zur Vermietung errichten möchte.


Entscheidung für Bau eines Feuerwehrgerätehauses in Wäldenbronn

In seiner öffentlichen Sitzung beschloss der Gemeinderat am 29. Mai 2017 den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses für die Abteilung Wäldenbronn der Freiwilligen Feuerwehr Esslingen. Der Kostenrahmen für den Neubau beträgt rund 2,15 Mio €. Hinzu kommen die erforderlichen Anpassungen der verbleibenden Spiel- und Bolzflächen. Als Standort des neuen Feuerwehrgerätehauses wurde ein Teil der Spielwiese zwischen dem Spielplatz und dem Sportplatz in der Barbarossastraße festgelegt. Die Gestaltung des nicht durch das neue Feuerwehrgerätehaus und Stellplätze benötigten Teils des Bolzplatzes wird die Stadtverwaltung in Abstimmung mit den Nutzergruppen weiterentwickeln und dem ATU gesondert zum Beschluss vorlegen. Grundlage dafür ist die seitherige Absprache der Verwaltung mit dem Bürgerausschuss Wäldenbronn.    

"Mit dem Beschluss zum Neubau des Feuerwehrhauses an einem zukunftsweisenden Standort bringt die Stadt Esslingen auch die notwendige Anerkennung und Wertschätzung gegenüber dem ehrenamtlichen Engagement der Abteilung Wäldenbronn der Freiwilligen Feuerwehr Esslingen zum Ausdruck", so Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger bei der Beschlussfassung im Gemeinderat. Am neuen Standort zwischen Barbarossastraße und Krebenwiesenweg können alle Interessen gut berücksichtigt werden", machte Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger im Gemeinderat deutlich. "Entstehen wird nun ein Neubau in der Nähe des Stadtteilzentrums mit drei Fahrzeugstellplätzen und einem Sozialtrakt, bestehend aus Umkleiden, Sanitäranlagen, Schulungsraum und Funkstelle. Dazu werden Parkplätze für anrückende Feuerwehrangehörige vorgehalten. Öffentliche Parkplätze wird es weiterhin geben. Der Spielplatz bleibt erhalten,  ebenso wird ein Bolzplatz als Rasenfläche mit Toren auch zukünftig vorhanden sein", erläuterte Baubürgermeister Wilfried Wallbrecht. Zugleich stellte BM Wallbrecht klar, dass der Bestand an Bäumen weitestgehend erhalten bleibe und einzelne abgängige Bäume ersetzt werden. Zudem prüft die Verwaltung die vom Bürgerausschuss für den Bereich um das Trafohäuschen gewünschten Aufwertungen.   

Das seitherige Gerätehaus am Standort der Alten Kelter in der Stettener Straße genügt seit Jahren nicht den Anforderungen. Es weist so gravierende Mängel auf, dass in einer Grundlagenuntersuchung durch die Städtischen Gebäude Esslingen (SGE) eine Renovierung und Ertüchtigung am vorhandenen Standort ausgeschlossen werden musste. Unter anderem genügen die Abmessungen der Fahrzeugstellplätze nicht den Anforderungen der Unfallverhütungsvorschriften, es ist kein Schwarz-Weiß-Bereich vorhanden und der Lehrsaal ist nur mit Einschränkungen als Aufenthaltsraum nutzbar. Organisatorisch lassen sich die weiteren Nutzungen der Kelter nicht mit dem Einsatz- und Dienstbetrieb einer Feuerwehr vereinbaren, gefährliche Begegnungen von anrückenden Einsatzkräften und anderen Nutzern sind nicht zu verhindern. Die erforderliche Trennung von an- und ausrückenden Einsatzkräften ist am seitherigen Standort nicht möglich. Bei den Unfällen ausfahrender Einsatzfahrzeuge auf Grund der engen Ausfahrtsituation waren bisher nur Sachschäden zu verzeichnen, als Dauerzustand war dies aber nicht haltbar.

Nach Entwicklung einer Grundsatzplanung durch die Städtischen Gebäude Esslingen, das Grünflächenamt und die Gremien der Feuerwehr, nach mehreren Beratungsrunden in den gemeinderätlichen Fachausschüssen sowie nach der Diskussion mit dem Bürgerausschuss konnte nunmehr am 29. Mai eine Beschlussfassung zum Neubau an der Barbarossastraße im Gemeinderat erfolgen.


Gemeinderat verzichtet auf Papier

Ab Herbst 2017 werden Gemeinderat und Stadtverwaltung Esslingen die Gremienarbeit papierlos durchführen. Die Unterlagen werden den Räten dann über ein Tablet zur Verfügung gestellt. Nahezu einstimmig beschloss der Gemeinderat die Einführung der „Papierlosen Gremienarbeit“. Das Abstimmungsergebnis spiegelt sich in der Beteiligung der Räte am Projekt wieder. 37 von 40 Stadträten wagen ab Herbst den Umstieg auf das papierlose System. „Eine sehr gute Quote“, findet der zuständige Bürgermeister Ingo Rust, „aufgrund der Erfahrungen anderer Städte kann man unseren Gemeinderat für seine Offenheit neuen Technologien gegenüber nur Respekt zollen.“

Der neue Service bringt nicht nur für den Gemeinderat und die Verwaltung Vorteile, auch die Bürgerinnen und Bürger profitieren. „Über eine kostenlose App können ab Herbst alle öffentlichen Sitzungsunterlagen auf dem Smartphone oder Tablet abgerufen werden“, freut sich der zuständige Bürgermeister Ingo Rust. Auch der klassische Weg sich über die Website der Stadt zu informieren sei nach wie vor möglich.
Finanzbürgermeister Ingo Rust geht davon aus, dass das Projekt „mindestens kostendeckend“ sein wird. Allein die wegfallenden Druckkosten würden die Anschaffungskosten für Tablets und Softwarelizenzen aufwiegen. „Die papierlose Gremienarbeit ist auch an aktiver Beitrag zum Umweltschutz. Jährlich werden wir rund 300.000 Blatt Papier einsparen“, ergänzt Ingo Rust.


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Büro des Oberbürgermeisters
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Roland Karpentier
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Telefon (07 11) 35 12-27 32
Fax (07 11) 35 12-55 27 32
Gebäude: Neues Rathaus
Raum: 111

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