Radverkehrsplanung

Radverkehrplanung

Mit den ehrgeizigen Zielen des Esslinger Klimaschutzkonzepts wächst auch die Bedeutung des Radverkehrs in Esslingen. Ein nachhaltiges Mobilitäts- und Radinfrastrukturkonzept soll den Anteil des Radverkehrs bis 2025 verdoppeln.

Fahrradstraße

Weiterführung der Radfahrerverbindung

Das Stadtplanungsamt arbeitet an der Weiterführung der Radfahrerverbindung von der Kiesstraße über die Maillekreuzung bis zum Maillepark, die hier allerdings einen größeren bauliche Aufwand erfordert. Auch diese Maßnahme soll in den nächsten Jahren zusammen mit einer Weiterführung am Südrand des Mailleparks umgesetzt werden. Hiermit könnte auch der Campus der Hochschule Esslingen erstmalig gesichert an das Radnetz der Kernstadt angebunden werden. Zusammen mit einer Freigabe der Wehrneckarstraße für den Radverkehr in beiden Fahrtrichtungen kann dann die Radverkehrsplanung in diesem Bereich einen ersten Abschluss finden.

Planung Entengraben-Kiesstraße (126 KB)

Verlängerung der Fahrradstraße 2015

Mit der von Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger am 26. September 2015 eingeweihten Verlängerung der Hindenburgstraße bis zum Altstadtring wird erstmals in Esslingen eine durchgehende Radachse von den östlichen Stadtteilen bis zur Kernstadt angeboten. Auf dieser insgesamt 1,85 km langen Strecke wird der Fahrradfahrer zukünftig priorisiert. Fahrradfahrer dürfen nebeneinander fahren und die Fahrradstraße wird gegenüber den einmündenden Straßen verkehrlich bevorrechtigt, um dem Fahrradfahrer eine attraktive, zügige Strecke anzubieten.

Da der vorhandene Straßenquerschnitt des Altstadtringes die Anlage eines Radweges oder eines Radfahrstreifens nicht zulässt, war hier eine Sonderlösung gefragt. Der Radverkehr wird in der Entengraben- und der Kiesstraße ein 1,50 m breiter Schutzstreifen am Fahrbahnrand in beiden Fahrtrichtungen angeboten. Der Kraftfahrzeugverkehr muss sich die verbleibende Fahrbahn von 5,0 m teilen – eine ausreichende Fahrbahnbreite für zwei nebeneinanderfahrende Pkw. Falls ein größeres Fahrzeug, wie ein Bus oder Lkw diesen Straßenabschnitt befährt, kann im Einzelfall unter Berücksichtigung des Radverkehrs auch der Schutzstreifen mitbenutzt werden.

Der Ausschuss für Technik und Umwelt hat die Verwaltung beauftragt, diese Verkehrsregelung in einem vorerst zweijährigen Versuch zu testen. Zeitgleich wird vom Ordnungsamt die Küferstraße für den Radverkehr freigegeben, da nun mit den Schutzstreifen eine alternative Wegeführung bis zum Maillepark besteht. Allerdings wird zukünftig das Fahrradfahren im Maillepark untersagt, da hier aufgrund des hohen Fußgängerverkehrsaufkommens und der vergleichsweise engen Wege erhebliche Konflikte zwischen Fußgängern und Fahrradfahrern auftreten.

Nach wie vor gilt auf der Hindenburgstraße eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h und die Straße kann auch weiterhin vom motorisierten Verkehr befahren werden.

2013 wird die Fahrradstraße eingerichtet

Bereits seit 2013 ist der östliche Teil der Hindenburgstraße von der Hainbachstraße bis zur Friederich-Ebert-Straße als Fahrradstraße ausgewiesen. Nach anfänglicher Skepsis einiger Anwohner erfährt die Fahrradstraße inzwischen hier nicht nur bei den Radfahrern breite Zustimmung, da sich auch der motorisierte Verkehr inzwischen auf einigen Streckenabschnitten um bis zur Hälfte reduziert hat, während der Radverkehr einen Zuwachs von bis 50% erfahren hat.

Die Einrichtung der Fahrradstraße wurde seinerzeit vom Ausschuss für Technik und Umwelt vorerst als Verkehrsversuch für einen Zeitraum von 2 Jahren beschlossen. Bereits nach einem halben Jahr ist allerdings der Bürgerausschuss Oberesslingen angesichts der sehr positiven Erfahrungen an die Technische Verwaltung mit dem Wunsch herangetreten, die Fahrradstraße in Richtung Innenstadt zu verlängern. Dieser Wunsch wurde von unserem Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt sowie dem Ausschuss für Technik und Umwelt gerne aufgegriffen und in der nun eröffneten Fahrradstraße bis zum Altstadtring umgesetzt.


Statusbericht

Typ Name Datum Größe
pdf Statusbericht Radverkehr 2014.pdf 23.04.2015 8,4 MB


Radverkehrskonzept

Typ Name Datum Größe
pdf Vorbemerkung .pdf 18.06.2013 576 KB
pdf Zielsetzung.pdf 18.06.2013 70 KB
pdf Radnetzkonzeption.pdf 18.06.2013 13,6 MB
pdf Abstellanlagen und Radstationen.pdf 18.06.2013 4,2 MB
pdf Beschilderung.pdf 18.06.2013 1,4 MB
pdf Betrieb von Radverkehrsanlagen.pdf 18.06.2013 64 KB
pdf Vernetzung.pdf 18.06.2013 395 KB
pdf Elektromobilität.pdf 18.06.2013 712 KB
pdf Öffentlichkeitsarbeit.pdf 18.06.2013 1,2 MB
pdf Planung und Budget.pdf 18.06.2013 131 KB
pdf Zusammenfassung.pdf 18.06.2013 54 KB


Schutzstreifen

Da der vorhandene Straßenquerschnitt des Altstadtringes die Anlage eines Radweges oder eines Radfahrstreifens nicht zulässt, war hier eine Sonderlösung gefragt. Dem Radverkehr wird in der Entengraben- und der Kiesstraße ein 1,50 m breiter Schutzstreifen am Fahrbahnrand in beiden Fahrtrichtungen angeboten. Der Kraftfahrzeugverkehr muss sich die verbleibende Fahrbahn von 5,0 m teilen – eine ausreichende Fahrbahnbreite für zwei nebeneinanderfahrende Pkw. Falls ein größeres Fahrzeug, wie ein Bus oder Lkw diesen Straßenabschnitt befährt, kann im Einzelfall unter Berücksichtigung des Radverkehrs auch der Schutzstreifen mitbenutzt werden.

Der Ausschuss für Technik und Umwelt hat die Verwaltung beauftragt, diese Verkehrsregelung in einem vorerst zweijährigen Versuch zu testen. Zeitgleich wird vom Ordnungsamt die Küferstraße für den Radverkehr freigegeben, da nun mit den Schutzstreifen eine alternative Wegeführung bis zum Maillepark besteht. Allerdings wird zukünftig das Fahrradfahren im Maillepark untersagt, da hier aufgrund des hohen Fußgängerverkehrsaufkommens und der vergleichsweise engen Wege erhebliche Konflikte zwischen Fußgängern und Fahrradfahrern auftreten.

Schutzstreifen-Flyer



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73728 Esslingen am Neckar
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