Eger

Eger / Komitat Heves - Ungarn

Eger

Die mittelalterliche Burg, die unzähligen Anstürmen standgehalten hat und heute viele Schätze hinter ihren Gemäuern verbirg, ist die Attraktion der Stadt.

In der Stadt gibt es zahlreiche Weinstuben und traditionelle, teils unterirdische, Weinkeller. Das Stadtbild ist außerdem geprägt durch barocke Bauten, das Minarett aus der Zeit der osmanischen Herrschaft und die Basilika, die nach der in Esztergom die zweitgrößte in Ungarn ist. Aus den schmalen Straßen öffnet sich weit das Schmuckstück von Eger, der Dobó-István-Platz. Hier steht die Minoritenkirche, eines der schönsten Barockbauwerke der Stadt. Aus dem Kirchturm ist dreimal täglich ein Glockenspiel zu hören.

Geschichte

Die ersten Siedlungen in der Gegend von Eger sind im 10.-11.Jh. entstanden. König St. István I. erklärte im Jahre 1009 die Stadt zum Bischofssitz. 1241 wurde Eger beim Sturm der Tataren völlig zerstört. Daraufhin ließ Bischof Lampert zum Schutze der Stadt die Burg erbauen. Eger wurde eine der reichsten Bischofssitze Europas. Ganze Stadtviertel und sehr viele Kirchen wurden in dieser Zeit errichtet. Einen Angriff der Osmanen im Jahr 1552 konnte Burghauptmann Istvan Dobó mit einem kleinen Herr noch abwehren. 1596 waren die Türken jedoch nicht mehr aufzuhalten. Eger wurde eingenommen und blieb in den folgenden 91 Jahren besetzt. In dieser Zeit entstanden Moscheen und Bäder – das heute noch erhaltene Minarett gilt als das nördlichste historische Bauwerk der Osmanen.1687 wurde Eger von Ungarn und den Habsburgern zurück erobert. 1804 wurde die Stadt zum Erzbischofssitz ernannt. Ihre Blütezeit erlebte Eger ab Mitte des 18. Jahrhunderts; in dieser Zeit entstanden  die Barockgebäude.


Bildung und Kultur


Eger zählt zu den traditionellen Schulstädten Nordungarns. Neben der „Károly Eszterházy“ Hochschule, die ihren Schwerpunkt im pädagogischen Bereich hat, gibt es noch die Hochschule für Religionswissenschaften.
Zahlreiche kulturelle Veranstaltungen von nationalem und internationalem Rang haben Eger als Festivalstadt bekannt gemacht. Interessantes bieten auch die Museen und Galerien. Im Burgmuseum können die Türkenangriffe im Detail verfolgt werden. In den Gewölben der Burg befindet sich auch die Folterkammer mit Gerätschaften für Zucht und Tod.  Die Feste von Eger ziehen sogar internationales Publikum an. Beim Burgfestival werden die Zuschauer von historischen Belagerungsspielen, Wettkämpfen und türkischen Bauchtänzen in das Mittelalter und in den Orient versetzt. Für Weinliebhaber und Genießer ist das Fest des Erlauer Stierblutes, welches im Juli am Tag des Hl. Donatus gefeiert wird, sowie der Erlauer Weinsalon im August ein absolutes Highlight.


Wirtschaft und Tourismus

Eger ist ein wichtiges Handelszentrum Nordungarns für Industrie, Dienstleistungen und Finanzwesen. Nach der Eröffnung der neuen Strecke der Autobahn M3 kamen bedeutende Arbeitsbeschaffungsinvestitionen zustande. Die Bankbranche erstarkte, die Struktur der Wirtschaft veränderte sich. Die in er Stadt und ihrer Umgebung wichtigsten Industriezweige sind: Maschinenindustrie, Lebensmittelindustrie, Möbelproduktion, Pneumatische Elemente, Autoindustrie. Auch die Forstwirtschaft spielt eine wichtige Rolle.

Die sehenswerte Barockstadt, der Wein und die internationale bekannten Heilquellen ziehen viele Touristen in die Stadt. Jedes Jahr kommen Zehntausende Kurgäste, um ihre Gelenkleiden oder Rheumaerkrankungen in den Heilquellen zu lindern.




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