Schiedam

Schiedam, Niederlande

Schiedam

Die Stadt Schiedam hat 75 000 Einwohner. Das Stadtbild wird von fünf Windmühlen geprägt, die zu den höchsten der Welt gehören und von denen einige auch besichtigt werden können. Schiedam bezeichnet sich gerne als "Stadt der Mühlen und Schnapsbrennereien".

Quelle: Michelverbeek/Wikimedia

Noch heute wird nach alter Tradition ausgezeichneter Genever mit Echtheitszertifikat gebrannt. Das Nationaal Gedistilleerd Museum an einer Gracht in der Innenstadt ist allemal einen Besuch wert. Inzwischen sind die ehemaligen Brennereien zu Wohnhäusern umgestaltet oder beherbergen exklusive Geschäfte, Speiselokale, Bars und Straßencafés. Aus allen Himmelsrichtungen zieht sich ein charmantes Grün durch die Stadt. Mittelalterliches Flair bietet die Altstadt von Schiedam, „Oude Sluis“ genannt. Die schmucken Fassaden der Häuser und die gepflasterten Gassen mit nostalgischen Straßenlaternen laden zum Bummeln ein.

Geschichte

Um 1260 wurde die Stadt im Auftrag von Aleida, Schwester von Graf William XI. von Holland, gegründet. Für sich selbst ließ sie ein Schloss am Damm bauen. Ihre Bürger erhielten eine Kirche, ein Krankenhaus und 1275 das Stadtrecht. Später war das Schloss der Wohnsitz des Adeligen Dirk van Mathenesse, ein Nachfahre der Stadtgründer. Seinen Namen tragen heute mehrere Gebäude und Strassen. 1552 entwickelte sich das ehemalige Fischerdorf zu einer belebten Hafenstadt. Um 1590 tauchten die ersten Schnapsbrennereien auf. Das Geschäft mit dem Alkohol blühte und brachte Schiedam in der zweiten Hälfte des 18. Jh. großen Wohlstand. In dieser Zeit ließen die reichen Schnapsbrenner prächtige Herrenhäuser bauen, die heute unter Denkmalschutz stehen. 1875 litt auch Schiedam unter der europäischen Landwirtschaftskrise. Die Geneverproduktion ging zurück. Die Periode zwischen 1890 und 1950 war eine Zeit der bitteren Armut in Schiedam. Die Stadt schien auszusterben. Nach dem zweiten Weltkrieg profitierte Schiedam aber von der großartigen Entwicklung des Rotterdamer Hafenbetriebes. Das soziale Elend verschwand und die Metall- und Schiffsbauindustrie brachte den ersehnten Aufschwung.


Bildung und Kultur

In den Bildungseinrichtungen von Schiedam kann die Sekundarstufe absolviert werden. Die weiterführenden Hochschulen und Universitäten befinden sich jedoch in den Nachbarstädten Rotterdam, Leiden und Utrecht. Die Kunstschulen von Schiedam sind bewährte Institute. Die Vlaardinger Musicalschule zähl mehrere hundert Studenten. Guten Zulauf haben auch die Theater- und Ballettschulen der Stadt.
Moderne Kunst und klassische Malereien füllen auch zahlreiche Galerien und Studios. Im Stedlijk Museum wird die berühmte Schiedamer „CoBrA-Sammlung: die Farbe der Freiheit“ in ihrer ganzen Schönheit und vollem Umfang gezeigt. Zum Stadtfest im Juni werden in der historischen Innenstadt Open-Air Shows und Theateraufführungen veranstaltet.


Wirtschaft und Tourismus

Schiedam befindet sich im Herzen der größten Werftanlagen der Welt. Schiffswerften und andere mit dem Rotterdamer Hafen verbundene Unternehmen, aber auch Spirituosen (Genever) sind von großer Bedeutung für die Wirtschaft der Stadt. Hunderte von Gesellschaften in Handel, Transport, Kommunikation und auch des Tourismus bieten ihre qualifizierten Dienst an. Um Schienenverkehrsnetze, Autobahnknotenpunkte und den Benelux Tunnel entstehen immer neue Geschäftswelten. Der Innovation sind hier keine Grenzen gesetzt.



Info

Kontakt

Städtepartnerschaften
Städtepartnerschaften
Rathausplatz 2
73728 Esslingen am Neckar
Telefon (07 11) 35 12-27 35, (07 11) 35 12-31 13
Fax (07 11) 35 12-31 83
Jutta Fahrion
Amtsleiterin
Telefon (07 11) 35 12-27 35
Fax (07 11) 35 12-31 83
Raum: 26
Cornelia Schäfer
stellvertr. Amtsleiterin
Telefon (07 11) 35 12-31 13
Fax (07 11) 35 12-31 83
Raum: 26

Auszeichnungen

2004 erhält Esslingen die Europaplakette - auch die Arbeit mit den Partnerstädten wurde mehrfach ausgezeichnet! mehr

Hilfreiche Seiten

Es liegen keine Seitenbewertungen vor
* Unter Umständen werden keine oder weniger als 10 Ergebnisse angezeigt