Stadtportrait

Erleben Sie den Charme Esslingens

In Esslingen am Neckar treffen mittelalterliche Fachwerkhäuser und innovative Architektur in Harmonie aufeinander. Ein Sinnbild auch für die Vielfalt ihrer Bürger und Kultur. Hier haben wir für Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zusammengetragen.


Die Esslinger Burg

Adlerbrunnen auf dem Rathausplatz

Das Alte Rathaus - Nordseite

Altes Rathaus - Südseite

Reichsstädtisches Rathaus, heute Amtsgericht

Marktplatz mit Blick auf Frauenkirche und Münster St. Paul

Heugasse mit Blick auf das Alte Rathaus

Die Maille, der Ruhepol der Stadt

Stadtkirche und Blick auf die Sektkellerei Kessler

Die Stadt Esslingen am Neckar zählt nicht umsonst zu den schönsten Städten Baden-Württembergs. Zwischen den mittelalterlichen Spuren der ehemaligen Reichsstadt und dem zukunftsgerichteten, innovativen Esslingens können Besucher und Bewohner der Stadt diese immer wieder neu erleben.

Die Esslinger Burg ist das Wahrzeichen der Stadt, weit über deren Grenzen hinaus bekannt und fällt jedem Besucher direkt ins Auge. Erkunden Sie dieses mittelalterliche Stück Esslingen und viele weitere Sehenswürdigkeiten.

Die Esslinger Altstadt

  • Stadtbefestigung: Seit fast 700 Jahren ist die Esslinger Burg das markanteste Wahrzeichen der Stadt. Von der zugehörigen Stadtmauer sind in der Altstadt heute noch der Schelztorturm, der Pliensauturm und das Wolfstor erhalten. Die Burg steht Besuchern offen, seit kurzem kann auch der berühmte Dicke Turm im Rahmen von Führungen wieder besichtigt werden. Der Aufstieg von mehr als 300 Stufen belohnt Besucher mit einem einmaligen Blick über die Stadt.
     
  • Altes Rathaus: Das Alte Rathaus, das 1422 als Kauf- und Steuerhaus errichtet wurde, ist mit seinen beiden verschiedenen Fassaden ein besonderes Schmuckstück der Altstadt. Die Südseite ziert eine mächtige allemannische Fachwerkfassade, die Nordseite wurde in der Renaissance aufwendig modernisiert und trägt seitdem ein zweistöckiges Uhrentürmchen. Dieser trägt ein Glockenspiel, dass anlässlich einer Renovierung 1926 von Esslinger Bürgern gestiftet wurde. Es verfügt über ein Repertoire von 200 Liedern und ist mehrfach täglich zu hören. Das original erhaltene Uhrwerk der astronomischen Uhr von 1591 zählt zu den ältesten Deutschlands. Der Flügelschlag eines Adlers, des Wappentiers der ehemaligen Freien Reichsstadt verrät, welche Stunde geschlagen hat.
     
  • Reichsstädtisches Rathaus: Nach dem Stadtbrand 1701 begann im Jahr 1705 der Bau des barocken Reichsstädtischen Rathauses. Nach der Auflösung der Freien Reichsstadt wurde das Rathaus 1806 vom Herzogtum Württemberg beschlagnahmt. Seit 1879 hat das Amtsgericht Esslingen seinen Sitz im ehemaligen Reichsstädtischen Rathaus. Von Innen ist es für Besucher nur selten zu besichtigen.
     
  • Fachwerkhäuser: Die vielen gut erhaltenen Fachwerkhäuser, deren Fassaden vom Krieg verschont blieben, machen Esslingen zu einem wichtigen Bestandteil der Deutschen Fachwerkstraße. In der Esslinger Altstadt steht unter mehr als 200 dieser Fachwerkhäuser auch das älteste Deutschlands: Das Fachwerkhaus in der Heugasse 3 wurde bereits 1261 erbaut und ist das Glanzstück der ältesten Fachwerkzeile der Bundesrepublik.
     
  • Pfleghöfe: Auswärtige Klöster, die in Esslingen Besitz hatten, errichteten einst Pfleghöfe als Verwaltungssitze oder Lagerhäuser in der Stadt. Pfleghöfe dienten im Mittelalter als Standorte zur Abwicklung von Geschäften in den Städten und erfüllten repräsentative Aufgaben. In riesigen Kellern wurde außerdem Wein ausgebaut und gelagert. Noch heute sind neun ehemalige Pfleghöfe mit ihrem mittelalterlichen Gewand Teil des Stadtbildes. Im Speyrer Pfleghof in der Nähe des Marktplatzes hat die älteste Sektkellerei Deutschlands, die Kessler Sektkellerei, seit 1832 ihren Sitz.
     
  • Markt- und Rathausplatz: Die beiden zentralen Plätze, der Markt- und der Rathausplatz sind Schauplatz des alljährlichen Mittelalter- und Weihnachtsmarktes. Immer mittwochs und samstags von 7 Uhr bis 12.30 Uhr findet auf dem Marktplatz der Wochenmarkt  statt.

Klöster und Kirchen

Im Zentrum der Stadt ragen die Türme gleich dreier Kirchen hoch in die Luft. Die gotische Stadtkirche St. Dionys steht mit ihren Doppeltürmen an dem Ort,  an dem Esslingen seinen Ursprung fand. Im Ausgrabungsmuseum unter der Kirche werden die Fundamente der ältesten Vorgängerbauten gezeigt. Das Münster St. Paul, die Kirche des ehelmaligen Dominikaner-Klosters, steht nur wenige Meter entfernt am Marktplatz. Es ist die älteste vollständig erhaltene Dominikanerkirche in Deutschland. Etwas abseits findet sich die spät-gotische Frauenkirche mit ihrem 72m hohen Turm. Weitere wichtige Kirchen sind evangelische Franziskaner Kirche St. Georg und die Südkirche, eine der wichtigsten Bauten des Expressionismus. Die Esslinger Kirchen sind für Besucher meist geöffnet.


Maille

Mitten in der Stadt zwischen den Kanalarmen des Ross- und Wehrneckar liegt die beliebte Stadtinsel Maille. Der Name der Parkanlage leitet sich vom französischen Paille-Maille Ballspiel ab, das im 16. und 17. Jahrhundert verbreitet war und auch zwischen den beiden Kanalarmen des Neckar gern gespielt wurde. Heute ist die Maille mit ihrem Spielplatz, angrenzenden Cafés und den Liegewiese ein beliebter Platz zur Erholung.


Die Esslinger Kanäle

Die Kanäle prägen das Bild der Stadt und laden zum Verweilen und Entspannen ein. Alle drei Jahre wird die Kanallandschaft im Rahmen der Veranstaltung „stadt im fluss“ künstlerisch in Szene gesetzt. Die Esslinger Stadtmarketing und Tourismus GmbH bietet Kanufahrten auf den Kanälen an.
"stadt im fluss"


Eszlingen - Eßlingen - Esslingen

Am 01. April 1963 beschloss der Esslinger Gemeinderat, die Schreibweise der Stadt von Eßlingen am Neckar in Esslingen am Neckar zu ändern.

Hierzu bedurfte es der Zustimmung des Innenministeriums Baden-Württemberg. Die Änderung des Namens der Stadt Eßlingen am Neckar in Esslingen am Neckar erfolgte letztlich mit Erlass des Innenministeriums vom 16. Oktober 1964.

Wegen der Schreibweise gab es in der Vergangenheit häufig Probleme. Üblich war bis 1938 neben Esslingen und Eßlingen auch die Schreibweise Eszlingen. Um diese Uneinheitlichkeit aus dem Weg zu räumen, wurde 1938 die Schreibweise Eßlingen am Neckar beschlossen.

Dennoch gab es auch weiterhin Probleme, vor allem für Auslandsreisende aus Industrie und Handel, da im Ausland der Buchstabe „ß“ unbekannt ist und es daher zu Schwierigkeiten mit der Anerkennung der Pässe kommen konnte. Diese Probleme wurden mit dem eingangs erwähnten Erlass von 1964 ausgeräumt.



Info

Kontakt

Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH (EST)
Marktplatz 16 (Späth’sches Haus)
73728 Esslingen a. N.
Telefon (07 11) 39 69 39-0

Hilfreiche Seiten

Es liegen keine Seitenbewertungen vor
* Unter Umständen werden keine oder weniger als 10 Ergebnisse angezeigt