Feinstaub

Feinstaubalarm in Stuttgart

Bei Feinstaubalarm appelliert die Landeshauptstadt Stuttgart an Einwohner und Pendler, das Auto stehen zu lassen und auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel umzusteigen.

Außerdem sollen sogenannte Komfort-Kamine, also Wärmequellen, die nicht der Grundversorgung dienen, in Stuttgart dann aus bleiben. Der Feinstaub-Alarm wird mit einem Tag Vorlauf ausgelöst. Dieser „Brückentag“ zwischen Auslösung und Inkrafttreten hilft, dass jeder rechtzeitig nach Mobilitätsalternativen suchen kann.

Der Feinstaub-Alarm ist zunächst freiwillig, sollte er jedoch nicht die erhoffte Wirkung haben, könnten ab 2018 verbindliche Maßnahmen, z.B. Fahrverbote, folgen. Diese würden dann auch die etwa 225.000 Berufspendler aus der Region betreffen.

Entscheidend für den Erfolg des freiwilligen Appells ist, dass möglichst viele mitmachen: die Bürgerinnen und Bürger, die Wirtschaft, die Unternehmen – und zwar nicht nur in Stuttgart, sondern in der gesamten Metropolregion.