Highlights

Gemeinsam viel erreicht - unsere Highlights

Vergangen aber nicht vergessen - ab sofort bleiben unsere letzten größeren Aktionen hier auch rückblickend für Sie erlebbar.

Who cares?

Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten verdeutlichte mit einer Straßenaktion
am 20.7.2016, dass Sorgearbeit das Fundament einer funktionierenden Gesellschaft ist.

20 Jahre Gleichberechtigung im GG

Die Ergänzung Grundgesetz Art. 3 Abs. 2, die die Gleichberechtigung von Frauen und Männern dezidiert als aktiven Handlungsauftrag an den Staat benennt, feiert 20 jähriges Jubiläum. Baden-Württemberg braucht die Lebenserfahrung und Sichtweisen von Frauen und Männern.

Video

Die Mischung macht's: 69 Nikoläus/innen unterstützen die Aktion des LAG zum 20-jährigen Jubiläum unseres Gleichberechtigungsartikel im GG.

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“, so lautet der schlichte, aber weitreichende Satz, der nach langem, insbesondere von der Familienrichterin und SPD-Abgeordneten Elisabeth Selbert im parlamentarischen Rat geführten Kampf 1949 als Artikel 3 Absatz 2 in das künftige Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen wurde.

Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Baden Württemberg (LAG) nimmt das 20-jährige Jubiläum der 1994 vom Bundestag beschlossenen Ergänzung des Gleichberechtigungsartikels zum Anlass, um in Kooperation mit dem Landesfrauenrat Baden-Württemberg im Landtag diesen Meilenstein der formaljuristischen Gleichberechtigung zu würdigen, aber auch Mut und Entschlossenheit einzufordern, das Verfassungsgebot einer aktiven Gleichberechtigungspolitik auch tatsächlich umzusetzen.

69 Weihnachtsmänner und 69 Weihnachtsfrauen empfangen die 138 Abgeordneten – 28 Frauen und 110 Männer (!) - in der Mittagspause, um gleichstellungspolitische Handlungsfelder aufzuzeigen, bei denen die Landesregierung laut eigener Selbstverpflichtung im Koalitionsvertrag noch dringend handeln muss, wenn sie vor allem ihre Wählerinnen nicht enttäuschen möchte. Der Appell richtet sich an alle Abgeordneten.
Folgende Forderungen stehen im Mittelpunkt der LAG und des Landesfrauenrates:

1. Ausgewogene Mitwirkung von Frauen und Männern an politischen Entscheidungsprozessen
Bei 28 weiblichen Abgeordneten beträgt der Frauenanteil im Landtag von Baden-Württemberg nur 20,3%. Und auch auf kommunaler Ebene ist das Verhältnis nicht viel besser. „In den Parteien muss endlich ein Umdenken stattfinden. Veraltete Strukturen und Parteikulturen müssen zu Gunsten von mehr Demokratie aufgebrochen werden. Unserer Meinung nach ist die paritätisch besetzte Liste nach dem Reißverschlussverfahren ein modernes Instrument der Erneuerung. Sie birgt enormes Innovationspotential, weil sie Parteien und Fraktionen zwingt, langfristige Konzepte zu entwickeln, wie sich Frauen gleichberechtigt einbringen können“, bekräftigt Diana Bayer, eine der Sprecherinnen der LAG, die Forderung nach einer überzeugenden Wahlrechtsreform auf Landes- und kommunaler Ebene.

2. Dringende Notwendigkeit der gesetzlichen Verankerung der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten
Die vielfältigen Querschnittaufgaben können nur mit ausreichenden Ressourcen auf personeller, sachlicher und finanzieller Ebene geleistet werden.

3. Übersicht über das  baden-württembergische Hilfesystem mit dem Landesaktionsplan gegen Gewalt schaffen
Ein Maßnahmenkatalog zur weiteren Verbesserung ist erarbeitet. Die Landeskoordinierungsstelle unterstützt die Vernetzung aller Akteurinnen und Akteure in Baden-Württemberg und optimiert die Interventionsketten. Die LAG fordert eine zügige Bereitstellung von ausreichenden finanziellen Mitteln, um den Aktionsplan umzusetzen, kontinuierlich weiterzuentwickeln und konkrete Verbesserungen für alle Beteiligten zu erreichen.

4. Anstrebung einer Neufassung des Prostitutionsgesetzes auch von Länderseite
Die kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten sind vor Ort mit einem in dieser Form neuen und sich zuspitzenden Problemzusammenhang von Menschenhandel, sexueller Gewalt und Zwangsprostitution konfrontiert. Zwar wird über die Novellierung des Prostitutionsgesetzes auf Bundesebene entschieden. Doch stehen die Landesparteien in der Pflicht, sich in Berlin energisch für weitreichende gesetzliche Änderungen einzusetzen.

Es bleibt zu wünschen, dass die von den 138 Weihnachtsfrauen und –männern überbrachte süße Botschaft fruchtet. Baden-Württemberg braucht die Lebenserfahrung und Sichtweisen von Frauen und Männern! Denn: Die Mischung macht’s!


Love is Respect

Nein zu Gewalt gegen Frauen - Video unserer Aktion auf der Agnesbrücke am 22. November.

Aktionstag gegen häusliche Gewalt

Mut schöpfen - so hieß die Aktion gegen häusliche Gewalt vom 8. November 2013 rings um den Fischerbrunnen. Die lebendigen Eindrücke der Aktion stehen Interessierten als Video zur Verfügung.

Video

Die Installation aus 5000 Schüsseln, Tassen, Vasen, Bechern und Krügen reichte vom Alten Rathaus über den Fischbrunnen bis zum Amtsgericht Esslingen – alle Gefäße randvoll gefüllt mit Wasser. Die Gefäße stehen für die ca. 5000 Frauen, die in den vergangenen 30 Jahren Unterstützung und Zuflucht beim Verein Frauen helfen Frauen – Frauenhaus Esslingen e.V. gefunden haben.

Ziel der Aktion war es, die Menschen zum Innehalten anzuregen und das Ausmaß des gesellschaftlichen Problems deutlich machen.
„Gewalt im häuslichen Umfeld kommt in allen gesellschaftlichen Schichten vor. Sie trifft nicht nur die Frauen, sondern auch die Kinder leiden darunter – oft kommt es zu langanhaltenden Spätfolgen“ erläutert Barbara Straub, Chancengleichheitsbeauftragte in Esslingen.

Aufgerufen zu der symbolischen Gemeinschaftsaktion gegen häusliche Gewalt hatte das „Referat für Chancengleichheit der Stadt Esslingen“ in Zusammenarbeit mit dem „Runden Tisch Häusliche Gewalt Esslingen“. Die Aktion wurde erstmals 2010 vom „Frauen Nottelefon Winterthur" in der Schweiz, durchgeführt wurde und fand seither auch schon in vielen deutschen Städten statt.
 


Nicht ohne meine Tasche

Im "Täschle" finden Sie auf anschauliche und unterhaltsame Weise eingepackt, wofür wir uns täglich einsetzen. Broschüre


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Frauenwochen 2017

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Esslinger Frauenwochen
8. bis 24. März 2017
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Broschüre für Alleinerziehende
Herausgeberin: Barbara Straub
Beauftragte für Chancengleichheit