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Home - Bauen & Umwelt - Soziale Stadt Pliensauvorstadt - Was bedeutet "Soziale Stadt"?

Kontakt:

Stadtentwicklungsplanung, Stadterneuerung, Verkehrsplanung
Ritterstraße 17
73728 Esslingen am Neckar
Telephone: 0711/ 3512 - 2574
Fax: 0711/ 3512 - 553284
Ruth Clemens
Sachbearbeiterin
Telephone: 0711/ 3512 - 2593
Fax: 0711/ 3512 - 552593
Email: ruth.clemens@esslingen.de
Building: Neubau
Room: 226
Responsibility: Stadtentwicklung und Stadterneuerung
Amt für Sozialwesen
Beblingerstraße 3
73728 Esslingen am Neckar
Telephone: 0711/3512-2442
Fax: 0711/3512-552442
Email: amt-fuer-sozialwesen@esslingen.de
Herr Schlöder
Stabsstelle Sozialplanung
Telephone: 0711/ 3512 - 2528
Fax: 0711/ 3512 - 552528
Email: amt-fuer-sozialwesen@esslingen.de
Room: 310

"Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt":

Leuchtschild des PliensauvorstadtbürosUnter diesem Titel lief 1999 ein nationales Aktionsprogramm an, das zur sozialen Stabilisierung von städtischen Gebieten gedacht ist, die einer besonderen Entwicklung und Förderung bedürfen. Gründe für einen "besonderen Entwicklungsbedarf" können in Defiziten der Sozialstruktur liegen, im örtlichen Arbeitsplatzangebot und Ausbildungsstand, der Qualität des baulichen Bestandes, der Ausstattung mit sozialer und kultureller Infrastruktur oder im Zustand des städtebaulichen Umfeldes. Mögliche Maßnahmen können sich auf entsprechend viele Bereiche beziehen: Wohnen und Wohnumfeld, Lokale Wirtschaft, Arbeit und Beschäftigung, soziale, bildungs- und freizeitbezogene Infrastruktur, Ökologie und Energie, Quartierszentren, Bürgermitwirkung und Stadtteilleben. In einem ganzheitliches Vorgehen sollen die möglichen Handlungsfelder gleichrangig und gleichzeitig analysiert und verbessert werden. Durch einen gezielten Anstoß "von außen" sollen neue Kräfte innerhalb des Stadtteils freigesetzt werden.

Damit so viele unterschiedliche Handlungsfelder und Maßnahmen zeitgleich in den Blick gerückt werden können, müssen viele verschiedene Kompetenzen und Ressourcen im Planungs- sowie im späteren Umsetzungsprozess gebündelt werden. Deshalb hat die Stadt Esslingen von Anfang an ämter- und disziplinenübergreifende Arbeitsgruppen mit allen Fachämtern gebildet, die durch einzelne Handlungsbausteine betroffen sein können. Unterstützt werden die kommunalen Fachkräfte durch Experten von außen und durch die Bürgerschaft in der Pliensauvorstadt. Denn die starke Einbindung der einzelnen Bürgerinnen und Bürger sowie aller Organisationen und Initiativen des Stadtteils ist selbstverständlicher Bestandteil des Programms "Soziale Stadt".

In einer vorbereitenden Untersuchung haben die Urba Architektenpartnerschaft Keinath und Dr. Dietl, Stuttgart, und das IfSS - Institut für Sozialforschung und Sozialplanung, Stuttgart/ Nürnberg, die sozialplanerischen Ziele und die städtebaulichen Zielvorstellungen für die Pliensauvorstadt zusammen gefasst. Der Esslinger Gemeinderat hat am 22. Juli 2002 das Sanierungsgebiet förmlich festgelegt und eine Prioritätenliste für die Erneuerung des Stadtteils beschlossen. Die Sanierung der Pliensauvorstadt soll bis Ende 2009 abgeschlossen sein.

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