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73728 Esslingen am Neckar
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Projekte
...schon viel erreicht und noch mittendrin
Auf dem Bohner+Köhle-Areal schlägt das neue Herz der Pliensauvorstadt: ein Ort der Begegnung und attraktiver Treffpunkt für das Leben im Quartier. Das seit rund zehn Jahren brach liegende Firmengelände bot ausreichend Fläche für ein Bürgerhaus mit Stadtteilplatz und Kindergarten, für Wohnungen, Läden, Tiefgarage und eine Pflegeeinrichtung.
Die Vorstadt ist viel grüner und aktiver, als viele es wissen oder sich vorstellen können. Ich bin eine Vorstadtpflanze will die positiven Aspekte mit ungewöhnlichen Aktionen ins Bewusstsein rücken.
Die Spiel- und Bewegungsräume sollen nach dem Leitbild eines kinder- und jugendfreundlichen Stadtteils gestaltet und besser vernetzt werden. Der Entwurf für die Sanierung des Spielplatzes Tannenberganlage wurde mit breiter Beteiligung der Nutzer erstellt und der Umbau wurde im Juni 2004 abgeschlossen. Auch die Schubartanlage hat mit dem neuen Spielplatz und dem Vierjahreszeitengarten seit 2006 ein neues Gesicht.
Die Weilstraße soll zum Rückgrat der Pliensauvorstadt werden. Ziel ist es, trotz Stellplatzdefiziten den ruhenden Kraftfahrzeugverkehr etwas zurückzudrängen. Mit neuen Bewegungsräumen und einer vereinfachten Umgestaltung soll die Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner gesteigert werden.
Die rund 2,4 Hektar große, bislang unbebaute Fläche im Gebiet Breite ist für Wohnungen reserviert. Mehr dazu unter www.baugemeinschaften-breite.esslingen.de.
Die Pliensauvorstadt gehört zum Teilnehmerkreis des Bundesprogramms "Lokales Kapital für Soziale Zwecke" (kurz LOS). Mit dem Programm werden zeitlich befristet so genannte Mikroprojekte gefördert.
Der Jugendtreff Makarios hat seit Herbst 2004 sein neues Domizil an der Eberhard-Bauer-Straße erhalten und ist gut in die Nachbarschaft integriert.
In unregelmäßigen Abständen informiert die Stadtteilzeitung "Vorstadtstudio Pliensau" über die Soziale Stadt. Das Blatt enthält auch Beiträge in griechischer, italienischer und türkischer Sprache.
Aus dem "Quartiersfonds" können Gemeinschaftsaktionen, die das Zusammenleben in der Nachbarschaft und im Stadtteil fördern, mit einer Startfinanzierung unterstützt werden.
An der Adalbert-Stifter-Schule wurde 2003 bis 2006 das Modellprojekt "Tri-colore " durchgeführt. Der farbenfrohe Projekttitel "Tri-colore" steht für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Familie, Schule und Wirtschaft. Das ehrgeizige Ziel des Projektes, jedem Jugendlichen zu einem Ausbildungsplatz oder einem Platz an einer weiterführenden Schule zu verhelfen, wurde fast erreicht.