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Chimäre
Chimäre von Valentin Specht ist eine temporäre Installation, die in der Kurzgeschichte von Horst Wöhrle abhanden gekommen ist. Der Künstler versucht, ihren Verbleib telefonisch aufzuklären.
Eine durchgängige Charakteristik im Werk des fiktiven Bildhauers Valentin Specht ist das Prinzip der Verwandlung bzw. Transformation. Dabei lenkt er die Aufmerksamkeit des Betrachters auf jenen Moment, der eine plötzliche Veränderung in einer linearen Handlung hervorruft. Die vorgegebene Ordnung wird durch den gestalterischen Eingriff des Künstlers aufgelöst. Der Moment der plötzlichen Veränderung initiiert dabei ein offenes Ende und der Zufall nimmt die Position des Gestalters ein – in der Erzählung durch den Eingriff der Stadtreinigung versinnbildlicht. Bedingt durch diese Diskontinuität wird die Arbeit jetzt von Konflikten bestimmt, die als Ursprung alles Zukünftigen dienen.
NAQ’s (necessariliy asked questions): Was ist eine Chimäre?
Es ist ein Geschöpf der griechischen Mythologie. Ein Feuer speiendes Mischwesen mit drei Köpfen: dem eines Löwen, einer Ziege und einer Schlange. Ein Trugbild wird auch als Chimäre bezeichnet.
Valentin Specht ist eine Figur in einer Kurzgeschichte. Nähere biografische Angaben sind nicht bekannt. Sein Autor ist Horst Wöhrle
Standort: Frank Stöckle und Matteo Capreoli improvisieren in der Wagnerstraße 16 während der Spielzeiten der "stadtinzenierung"