Hannah Schröder-Klings konnte sich bereits während eines Praxissemesters bei der City Initiative Esslingen, wie auch als Diplomandin bei der Wirtschaftsförderung der Stadt mit dem Standort Esslingen vertraut machen. Seit ihrer Diplomarbeit zum Thema Online-Gewerbeflächenmanagement kennt sie zudem das Gewerbegebiet Neckarwiesen aus erster Hand.
In der Standortinitiative Neue Neckarwiesen - SINN haben sich bereits 27 Neckarwiesenanrainer mit dem Ziel zusammgengeschlossen, die Neckarwiesen, in denen rund 4.500 Menschen arbeiten, voranzubringen. Mit Hannah Schröder-Klings wird das Engagement vieler Gewerbetreibender in der Zukunft professionell gebündelt und vertreten.
Erste Projekte werden noch in diesem Jahr angestoßen, so will die Working Area Improvement District Managerin (WIDM) beispielsweise mit einer Unternehmensbefragung starten, um so ein Gespühr für die Probleme und Vorstellungen der Betriebe zu bekommen. Und auch ein Internetportal mit einer Gewerbeflächenbörse soll möglichst schnell umgesetzt werden, "denn brachliegende Flächen sind etwas Totes und unattraktiv für jedes Gewerbegebiet", verdeutlicht die Vorstandsvorsitzende der SINN, Frau Roderburg-Schnierle.
Für die Wirtschaftsförderung der Stadt ist die neue Managerin vor allem eine wichtige Schnittstelle zwischen den Anrainern der Neckarwiesen und der Stadtverwaltung. Laut dem Wirtschaftsförderer der Stadt, Stephan Reichstein, könne man so zukünftig leichter herausfinden, ob es sich beispielsweise bei speziellen Problemen um ein generelles Anliegen aller Anrainer oder lediglich um Einzelinteressen handelt.
Finanziert wird die Standortinitiative zunächst bis Ende 2011 sowohl durch den Bund im Rahmen eines Pilotprojekts als auch durch die Stadt Esslingen und die Standortinitiative SINN.
"Ziel ist es, dass die Arbeit dauerhaft weitergeführt wird", so der Wirtschaftsförderer der Stadt, zu den Aussichten über den Förderzeitraum hinaus. Dann müsse sich der finanzielle Beitrag der Unternehmen und Eigentümern allerdings deutlich erhöhen. Durch die Gewinnung von möglichst vielen Mitgliedern und einem so erhöhten finanziellen Beitrag der Standortinitiative SINN, kann sich Hannah Schröder-Klings somit selbst auch für den Erhalt ihres Jobs einsetzen.
Quelle: Eßlinger Zeitung vom 21.11.2009 - "Sprachrohr für die Neckarwiesen"