Rückblick

Das war stadt im fluss

Im Überblick: Die Historie des Kulturfests stadt im fluss seit 2005.

Das Esslinger Kulturfest "stadt im fluss"

Das Kulturfest stadt im fluss rückt alle drei Jahre die Stadt Esslingen und die Stadtgesellschaft in den Blick.

Das Kulturfest legt besonderen Wert auf die Vernetzung vieler städtischer wie freier Kultureinrichtungen und Kunstschaffender und setzt zugleich auf die aktive Mitwirkung zahlreicher Esslinger Vereine und Schulen.

Dafür erhielt die Stadt Esslingen am Neckar 2013 von der Stiftung "Lebendige Stadt" einen Anerkennungspreis für eines der schönsten Feste in Deutschland.


2015: theaterräume, kunsträume, kulturräume

Das Motto des Kulturfests stadt im fluss 2015 war „Die unsichtbare Stadt“. Welche Wirklichkeiten und Lebenswelten verbinden und trennen uns? Wer lebt hier? Wer oder was bleibt oft verborgen? Wie riecht, schmeckt oder klingt Esslingen? Wie fühlt es sich an? Die zahlreichen Perspektiven auf Esslingens sichtbar zu machen, die Stadt der Jungen und Alten, der Künstler und Ingenieure, der viele Religionen, der Alteingesessenen und der Migranten zu einem Mosaikbild zusammenzufügen, war das Ziel.

Die theaterräume warfen spielerische Schlaglichter auf das Leben in der Stadt in sechs festen Theaterstationen und drei mobile Theater-Trips.  

In den kulturräumen präsentierte sich die Esslinger Kulturszene vielfältig, überraschen, lebendig.

In den kunsträumen positionierten sich sieben Esslinger Künstlerinnen und Künstler mit fünf Werken im öffentlichen Raum.


2012: kulturräume - stadtreflektionen - kunstprojekte​

Die ambitionierte Kulturszene in der Stadt bespielte mit ausgewählten Programmen die kulturräume, entweder in ihren eigenen Standorten, oder sie ist mit einem profilierten Angebot zu Gast an neuen, oft auch unbekannten Orten in der Stadt.

Zum spielerischen Nachdenken über das Leben in der Stadt regten die stadtreflektionen an. Die Inszenierung befragte den Stadtentwicklungsprozess ES 2027 künstlerisch. Das Regieteam hatte aus Interviews mit Esslinger Bürgerinnen und Bürgern Szenen entwickelt, mit denen von mehr als 200 Schauspieler, Sänger, Esslinger Chöre und Musikvereine Esslinger Brücken bespielt wurden.

Brücken schlagen, die Sinne verzaubern… in der Programmlinie kunstprojekte positionierten sich 11 Esslinger Künstlerinnen und Künstler mit eigens neu entstandenen Arbeiten im öffentlichen Raum und schafften prägnante Verbindungen.


2009: stadtinszenierung​

Nach dem Erfolg der "stadtoper" entwickelte der damalige Kulturreferent Dr. Peter Kastner das Konzept weiter.

Außensicht und Binnenschau auf die Stadt Esslingen markieren seine inhaltlichen Überlegungen. Deutschsprachige Literaten sollten der Stadt einen Text auf den Leib schreiben und Komponisten, die die Stadt gut kennen und "von hier sind" diesen Text in Musik umsetzen.

Zusammen mit übernommenen Bausteinen wie der Einbindung der Esslinger Musikszene und dem Inszenieren von Plätzen und ungewohnten Orten verbindet das Konzept Neues und Altes miteinander.


2007: stadtoper​

Die Komponistin Susanne Hinkelbein entwickelte mit ihrer "stadtoper" ein musikalisch-theatrales Konzept, das in der Regie von Solvejg Bauer zu verzaubern wusste.

Chöre, Solisten und Schauspieler, Musikvereine und Musikgruppen – ca. 300 Beteiligte aus Esslingen singen und spielen die Esslinger "stadtoper".

Das Publikum schlendert von Station zu Station und schafft sich dabei seine eigene Oper. Zwölf Geschichten spannen ein Netz über die Stadt, das sich wie ein akustischer Stadtplan entfaltet. Musik und Spiel verbinden sich in der Inszenierung von Solvejg Bauer und der Ausstattung von Karin von Kries zu einer musikalischen Stadtinstallation.


2005: wasserreflexionen​

Für das erste Kulturfest realisierte der polnische Künstler und Kantor-Protagonist Andrzej Welminski gemeinsam mit Schauspielern der Württembergischen Landesbühne Esslingen (WLB) mit der "Hydromaschinen Prozession" ein Projekt im Grenzbereich von Bildender Kunst und Theater.

Diese Performance bildete mit der Idee eines eigenen, künstlerischen Projektes so etwas wie eine Keimzelle des Kulturfestes "stadt im fluss".



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