Pressemitteilung 03.12.2018

Esslingen erhält Bundesfördermittel zur Verstetigung des Verkehrs

Die Stadt Esslingen am Neckar hat am 30. November 2018 in Berlin einen Förderbescheid für die Realisierung von Projekten zur Digitalisierung des städtischen Verkehrssystems erhalten.

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), übergab der Stadt Esslingen im Rahmen der Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ die Bewilligung einer Zuwendung in Höhe von rund 323.000 Euro. Insgesamt wurden vom BMVI am vergangenen Freitag Förderbescheide in Höhe von 105 Mio Euro an Kommunen und Institutionen aus dem gesamten Bundesgebiet übergeben.

Das von der Stadt Esslingen zur Förderung beantragte Projekt mit dem Akronym „OptiFlussES“ ist Teil der Überlegungen zur geplanten Verkehrslenkung in der Schorndorfer Straße. „OptiFlussES“ beinhaltet ein modulares verkehrssteuerndes Konzept mit selbststeuernden Lichtsignalanlagen zur Verstetigung des Verkehrsflusses. Das System erfasst und bewertet die zulaufenden Verkehrsströme in Menge und Qualität und kann so die jeweils bestmögliche Verkehrssteuerung ableiten und umsetzen. Zusammen mit weiteren Schritten, die momentan geprüft werden, soll „OptiFlussES“ dazu beitragen, die angespannte verkehrliche Situation auf der Schorndorfer Straße zu verbessern.
  
„Diese innovative Art zur Steuerung der Lichtsignalanlagen erlaubt uns eine optimale situationsbezogene Verkehrssteuerung für die Schorndorfer Straße. Auch eine Bevorrechtigung der emissionsarmen Verkehre wie ÖPNV oder Radverkehr wird so ermöglicht“, zeigt sich Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger erfreut. OB Zieger: „Das Projekt ist deshalb eine wichtige Grundlage zur Umsetzung weiterer verkehrssteuernder und klimaschützender Schritte entlang dieses Straßenzuges, die im städtischen Masterplan zur Luftreinhaltung enthalten sind.“

Die Lösungssätze für eine Verbesserung der verkehrlichen Situation in der Schorndorfer Straße wurde verwaltungsintern in den vergangenen Wochen intensiv vorangetrieben. Neben einer Verbesserung der Luftqualität wird dabei auch die Minderung des Verkehrslärms angestrebt. Daher ist auch Erster Bürgermeister Wilfried Wallbrecht hochzufrieden über die Förderzusage aus Berlin. „Mit der Bewilligung aus dem BMVI ist es uns nun möglich, die Planungen für eine verkehrliche Verbesserung der Schorndorfer Straße zu konkretisieren. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen Ende Januar 2019 im Gemeinderat vorgestellt werden.“

Die Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ ist Teil des „Sofortprogramms Saubere Luft“, das von der Bundesregierung im vergangenen Jahr mit Finanzmitteln in Höhe von bis zu einer Milliarde Euro aufgelegt wurde. Der größte Anteil von 500 Millionen Euro stand dabei für die Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ mit einer Förderquote von 50% zur Verfügung. Die Stadt Esslingen hatte sich mit dem Projekt „OptiFlussES“ Ende August dieses Jahres fristgerecht für den dritten Förderaufruf aus dieser Richtlinie um Förderung beworben.

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