Pressemitteilung 14.02.2018

Quartiersmanagement nimmt seine Arbeit auf

Das Sanierungsgebiet Mettingen-West, Brühl, Weil erhält durch den Start des Quartiersmanagements eine neue Dynamik und konkrete Wirkung.

Seit Ende 2016 befindet sich das Gebiet im Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“. Dadurch können wichtige Impulse für die Stadtentwicklung gesetzt werden. Neben baulichen Investitionen stehen insbesondere soziale Projekte im Fokus, um die räumlich stark voneinander getrennten drei Gebiete besser miteinander zu verknüpfen und die Menschen zusammenzubringen. 60% der Kosten für das Quartiersmanagement erhält die Stadt Esslingen am Neckar durch Fördermittel aus dem NIS-Programm des Landes, bei einem verbleibenden Eigenanteil von 40%.

Durch die Auftaktveranstaltung und die Vorstellung des Quartiersmanagements am vergangenen Donnerstag für rund 40 anwesende Multiplikatoren aus den Stadtteilen führte Daniel Fluhrer, Leiter des Stadtplanungsamtes. Er betonte in seiner Begrüßung, dass „es über die vorhandenen Multiplikatoren hinaus wichtig ist, nun die Bürgerschaft in das Netzwerk einzubinden. Dazu werden verschiedene Möglichkeiten und Aktionen der Begegnung in den kommenden Monaten implementiert“. „Mit den neuen Partnern Philip Klein und Andreas Böhler vom Institut für Stadtplanung und Sozialforschung Weeber+Partner aus Stuttgart“, unterstrich Fluhrer, „hat die Stadt erfahrene Quartiersmanager gewinnen können, die nun weitere Impulse setzen werden“. Diese stellten im Anschluss sich und ihre Ideen für die nächsten Monate vor: Mit verschiedenen Formaten vom Rundgang über Projektgruppen bis zu Aktionen im öffentlichen Raum wecken sie das Interesse der Menschen, an der Stadtteilentwicklung aktiv mitzuwirken. Bereits am 13. April findet ab 16 Uhr eine Planungswerkstatt zum Bürgerpark im Sportpark Weil statt, Projektgruppen zur Neugestaltung eines Spielplatzes in Mettingen-West oder zu weiteren Aktionen sollen folgen. Großen Zuspruch erhielten die Quartiersmanager für ihr geplantes mobiles Stadtteilbüro in Form einer Rikscha. "Mit dem Beteiligungsmobil fallen wir auf und erreichen die Menschen direkt vor ihrer Haustür" so Klein. Es soll bis zum Tag der Städtebauförderung (5. Mai 2018) angeschafft sein. Für die Umsetzung eigener Ideen konnte Andreas Böhler Erfreuliches ankündigen, denn "für bürgergetragene Projekte im Sanierungsgebiet werden 10.000 Euro jährlich von der Stadt bereitgestellt."

Das neue Quartiersmanagement trifft vor Ort auf bereits laufende Projekte und bürgerschaftliches Engagement in den Quartieren. Kurz vor der Vorstellung war Grundsteinlegung für das neue Jugendhaus mit der daran angrenzenden öffentlichen Aktiv- und Bewegungsflächen in Mettingen-West.

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Raum: 259

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