Pressemitteilung 28.09.2018

Festo spendet für Dicken Turm

Der Weltmarktführer ermöglicht mit einer Spende von 300.000 € den Beginn der Sanierungsarbeiten mit dem ersten Abschnitt, der Innensanierung des Esslinger Wahrzeichens.

Freudige Gesichter auf dem Foto bei der Scheckübergabe beim Dicken Turm: Dipl.-Kfm. Alfred Goll - Vorstand Human Resources, Sprecher des Vorstands der Festo AG & Co. KG ( Mitte), Dipl.-Kfm. Curt Michael Stoll sowie Dr. Ulrich Stoll, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Festo AG & Co.KG, OBM Dr. Jürgen Zieger (2. von rechts), Finanzbürgermeister Ingo Rust (links) 

Auf dem Weg, den Dicken Turm auf der Esslinger Burg innen zu sanieren und wieder zu einem attraktiven Veranstaltungsort für alle zu machen, kommt die Stadt Esslingen jetzt ein entscheidendes Stück weiter. Der Sprecher des Vorstands Alfred Goll übergab für die Festo AG & Co. KG mit Sitz in Esslingen am Neckar Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger am 27. September eine Großspende in Höhe von 300.000 € für die Innensanierung.

Um die Sanierungsarbeiten schneller starten zu können, hatte der Esslinger Gemeinderat vor den Sommerferien beschlossen, dass die Stadt Esslingen ab einem Spendenstand von 292.500 Euro mit dem ersten Bauabschnitt beginnt und den Differenzbetrag zu den geschätzten Baukosten von rund 600.000 Euro aus städtischen Mitteln beisteuert. „Zu dieser Initiative der Stadt Esslingen passt die Großspende der Firma Festo bestens. Damit haben wir die beschlossene Schwelle übersprungen und der 1. Bauabschnitt mit der Sanierung und Modernisierung der Burgstube ist finanziert. Für die großzügige Spende und die damit zum Ausdruck gebrachte Identifikation mit dem bekanntesten Wahrzeichen unserer Stadt bedanke ich mich bei der Firma Festo im Namen der Bürgerschaft sowie von Gemeinderat und Verwaltung sehr herzlich“, betonte Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger.

Für das Automatisierungsunternehmen Festo, das seine Wurzeln und seinen Stammsitz in Esslingen hat, ist die Unterstützung des Kulturprojekts ein Zeichen der Verbundenheit zum Standort. „Esslingen ist für uns ein attraktiver Wirtschaftsstandort– unter anderem aufgrund des innovativen Umfelds, das Einrichtungen wie die Hochschule bieten. Wir erleben in der Ingenieursstadt Esslingen einen florierenden Lebensraum, mit stabiler Infrastruktur und gepflegtem Stadtbild. Zudem ist die Stadt die Heimat vieler unserer Mitarbeiter“, erklärt Vorstandssprecher Alfred Goll. Darum ist es dem Unternehmen ein Anliegen, sich in diesem Projekt einzubringen und einen Impuls geben.

Im 2015 einstimmig verabschiedeten Sanierungskonzept wurde beschlossen, dass die Stadt als Eigentümerin den Erhalt des Kulturdenkmals und damit die Sanierung der Burganlage inkl. „Dach und Fach“ des Dicken Turms trägt. Bürgerschaft, Wirtschaft und Vereine hingegen sammeln die notwendigen Mittel für die umfangreiche Innensanierung. Insgesamt soll die Gesamtsanierung des Esslinger Baudenkmals und Wahrzeichens rund 2,4 Mio € kosten.

Der erste Bauabschnitt umfasst die Sanierung der so genannten „Burgstube“, samt Sanitärbereich und Catering-Küche. Ein Großteil der Kosten entfällt dabei auf die brandschutzkonforme Erschließung und die Herstellung der notwendigen Rettungswege. „Damit könnten im Dicken Turm wieder Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen stattfinden.“ so Finanzbürgermeister Ingo Rust. In weiteren Bauabschnitten soll der große Turmsaal mit dem bekannten „360-Grad-Blick“ saniert und ebenfalls barrierefrei und brandschutzkonform erschlossen werden. Außerdem müssen mittelfristig die Heizungsanlage sowie die übrige Gebäudetechnik erneuert werden.

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