Pressemitteilung 4.5.2018

Förderpreis für Digitalisierungsstrategie

Die Stadtverwaltung Esslingen hat sich erfolgreich beim Wettbewerb des Landes „Digitale Zukunftskommune@BW“ durchgesetzt und wird für die Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie gefördert.

OB Dr. Jürgen Zieger nimmt Förderpreis für die Digitalisierungsstrategie entgegen

„Wir sind stolz darauf, mit unserem Konzept der Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie Esslingen 4.0 beim landesweiten Förderwettbewerb dotiert worden zu“, unterstreicht OB Dr. Jürgen Zieger. Die Strategieentwicklung hat in Esslingen höchste Priorität. Deshalb hat OB Zieger die Konzeption zur Chef-Sache erklärt und personell in seinem Büro verankert. Sein Persönlicher Referent, Ignazio Ceffalia, wurde mit der Strategieentwicklung beauftragt und hat im Dezember 2017 den städtischen Förderantrag ausgearbeitet, der per Gemeinderatsbeschluss die Teilnahme am Wettbewerb ermöglicht hat. Insgesamt werden 50 Kommunen für die Strategieentwicklung finanziell vom Fördertopf des Landes profitieren. Die finanzielle Förderung beläuft sich dabei auf 80% der aufgewandten Ressourcen bzw. max. 40.000 €.

Esslingen wird als große Kreisstadt gemeinsam mit den Kreisstädten Ludwigsburg, Waiblingen und Böblingen bei einzelnen Projektvorhaben kooperieren, um so Synergieeffekte nutzen zu können. „Der offizielle Startschuss ist gefallen. Nun können wir zügig damit beginnen, die Strategie zu entwickeln und Esslingen in das digitale Zeitalter zu bringen. Unser Augenmerk liegt vor allem darin, den Bürgerinnen und Bürgern einen digitalen Service und den Unternehmen Esslingens einen modernen und attraktiven Wirtschaftsstandort anzubieten“, betont OBM Dr. Zieger. "Wir stehen vor einer großen Herausforderung, sehen in der Digitalisierung allerdings die Chance, den technologischen Wandel hin zu einer Smart City Esslingen kreativ zu gestalten“.

Die Digitalisierung auch der öffentlichen Verwaltungen in Deutschland ist alternativlos, denn Information und Kommunikation findet heute sehr schnell und dynamisch statt. Der besondere Vorteil für die Bürgerinnen und Bürger Esslingens liegt darin begründet, orts- und zeitunabhängig, ohne lange Warteschlangen, ohne Terminvereinbarungen oder das berücksichtigen von Öffnungszeiten, bequem von zuhause aus Verwaltungsdienstleistungen in Anspruch nehmen zu können. Daher werden, wo sinnvoll möglich, die Verwaltungsverfahren medienbruchfrei zur Verfügung gestellt und so die Service- und Kundenorientierung gelebt. Digitale Technologie wird dabei etwa auch zur Optimierung von Stadtplanungs- und Stadtentwicklungsprozessen sowie zur Entwicklung effizienter Mobilitätskonzepte angewandt. Schließlich wird durch den Einsatz modernster Informationstechnologie ein aktiver Beitrag geleistet, die Stadtverwaltung in allen Bereichen effizienter auszugestalten.

Bei der konzeptionellen Entwicklung der Esslinger Digitalisierungsstrategie wird die Stadtverwaltung eng mit der Hochschule für Öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg kooperieren, die den Strategieprozess gemeinsam mit Masterstudenten unter der Leitung Frau Prof. Claudia Schneider begleiten wird. In einem ersten Schritt folgt jetzt die Diagnosephase, die den digitalen Reifegrad der Stadt Esslingen ermitteln wird. Daran schließt sich in einer zweiten Phase, der eigentlichen Konzeption, die Erarbeitung und danach deren Implementierung einer adäquaten dynamischen Strategie der weiteren Digitalisierung an.

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Büro des Oberbürgermeisters
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73728 Esslingen am Neckar
Ignazio Ceffalia

Persönlicher Referent des Oberbürgermeisters

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