Pressemitteilung 20.10.20

Baumfällungen in der Bahnhofstraße

In der Bahnhofstraße werden vier Eschen gefällt und sechs neue Baumqartiere geschaffen. Die Eschen sind von einer Krankheit, dem Eschentriebsterben, befallen.

Luftaufnahme der Bahnhofstraße

Bei den zu fällenden Bäumen im Abschnitt zwischen Martinstrasse und Schelztor handelt es sich um vier Eschen, die von einer für die Bäume tödlichen Krankheit, dem Eschentriebsterben, befallen sind. Doch es soll wieder Ersatz geschaffen werden. Im genannten Abschnitt der Bahnhofstrasse werden zur Kompensation sechs neue Baumbeete auf der gegenüberliegenden Straßenseite angelegt und noch in dieser Pflanzzeit, also bis Frühjahr 2021, mit Ginkgo-Bäumen bepflanzt. Der Wechsel der Baumreihe auf die andere Straßenseite ist den vorhandenen Medienleitungen im Untergrund geschuldet.

Das Grünflächenamt hat im Vorfeld ein Konzept erarbeitet, in der Bahnhofstrasse statt der erkrankten Eschen künftig Ginkgo-Bäume zu pflanzen, die als besonders stadtklimaverträglich und robust gelten. Die verwendete Sorte ist vom Wuchs her schmalkronig, so dass sich auch längerfristig keine Probleme mit den Gebäudefassaden ergeben sollten. Im Vorgriff dieser Arbeiten wurden im letzten Jahr vor dem Neubau der Kreissparkasse nach Abschluß der dortigen Bauarbeiten zwei Ginkgo-Bäume für die in diesem Bereich entfernten Eschen neu gepflanzt.

Die jetzt vorgesehenen Pflanzungen sind in mehreren Gesprächsrunden mit Vertreterinnen und -vertretern der Initiative Bahnhofstrasse, den Esslinger Marktbeschickern, dem städtischen Ordnungs- und Standesamt und weiteren Beteiligten einvernehmlich abgestimmt worden.

Die Klimaveränderung ist in den letzten Jahren deutlich spürbar geworden. Durch die sommerliche Erwärmung und Trockenheit steigt die Überhitzung der wenig durchgrünten Innenstadt, die durch zusätzliche Baumstandorte gemildert werden soll. Doch auch für Stadtbäume ergeben sich hohe Belastungen durch die klimatischen Veränderungen, besonders die anhaltende Trockenheit der letzten 3 Jahre. Vor allem ausgewählte Baumarten und -sorten, die sich als stadtklimatauglich bewährt haben, werden daher für solche Extremstandorte in versiegeltem, dicht bebauten Umfeld ausgewählt. Besonderes Augenmerk wird auf das Baumbeet, das Baumquartier, gelegt; es muss ausreichend viel gut durchwurzelbares Substrat enthalten und Niederschlagswasser aufnehmen können. Das macht vor der eigentlichen Pflanzung entsprechende Tiefbauarbeiten erforderlich. Ohne derart gut vorbereitete Pflanzungen haben Bäume wenig Chancen auf langes vitales Wachstum.

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