Pressemitteilung 2020-11-20

Diagonalsperre vorerst ohne Einbahnstraße

Anfang Dezember wird an der Kreuzung Hindenburgstraße/Olgastraße eine Diagonalsperre eingerichtet, um die Sicherheit der Radachse zwischen Innenstadt und Oberesslingen zu verbessern. Auf eine Einbahnstraßenregelung in diesem Bereich wird vorerst verzichtet.

Durch die Diagonalsperre wird nur noch dem Radverkehr die Querung der Kreuzung erlaubt, für den Kraftverkehr werden die möglichen Fahrtrichtungen eingeschränkt. Fahrzeuge, die aus der Olgastraße kommen, müssen an der Kreuzung künftig rechts in die Hindenburgstraße einbiegen. Fahrzeuge aus der Hindenburgstraße können hier nur noch links in die Olgastraße einfahren.

Anfang Dezember wird an der Kreuzung Hindenburgstraße/Olgastraße eine Diagonalsperre eingerichtet, um die Sicherheit für den Radverkehr auf der Fahrradstraße zu verbessern. Durch die Diagonalsperre wird nur noch dem Radverkehr die Querung der Kreuzung erlaubt, für den Kraftverkehr werden die möglichen Fahrtrichtungen eingeschränkt. Fahrzeuge, die aus der Olgastraße kommen, müssen an der Kreuzung künftig rechts in die Hindenburgstraße einbiegen. Fahrzeuge aus der Hindenburgstraße können hier nur noch links in die Olgastraße einfahren. Mit Hilfe der Diagonalsperre wird die Hindenburgstraße also für den motorisierten Verkehr als Durchgangsstraße unterbrochen und so das Verkehrsaufkommen reduziert, was der Sicherheit des Radverkehrs zu Gute kommt.

Entgegen der ursprünglichen Planungen wird auf die Einbahnstraßenregelung in der Hindenburgstraße zwischen Olgastraße und Reutlinger Straße vorerst verzichtet. Damit kommt die Stadt den dort ansässigen Händlerinnen und Händlern entgegen, die um die Erreichbarkeit ihrer Geschäfte durch diese Regelung fürchteten. Insbesondere der Lieferverkehr für eine ortsansässige Firma ist so ökonomischer realisierbar und der LKW-Verkehr auf der Fahrradstraße wird auf ein unvermeidbares Minimum reduziert.

Allerdings wird der städtische Ordnungsdienst den Bereich in den kommenden Monaten verstärkt beobachten. Sollten sich die gegenläufigen Verkehre als Gefahrenquelle erweisen, werden die zuständigen Gremien erneut über eine Einbahnstraßenregelung beraten.

Die Einrichtung der Diagonalsperre an der Kreuzung Hindenburgstraße/Olgastraße hatte der Mobilitätsausschuss des Esslinger Gemeinderats in Abstimmung mit dem Bürgerausschuss Innenstadt am 23. September beschlossen und ist Teil einer deutlichen Aufwertung der bestehenden Radachse zwischen Innenstadt und Oberesslingen. Der Kreuzungsbereich gilt als Unfallschwerpunkt: Seit 2017 hat es hier sieben Unfälle gegeben, bei sechs davon wurde Radfahrerinnen oder Radfahrern die Vorfahrt genommen.

Die Diagonalsperre wird mit herausnehmbaren Pfosten ausgerüstet, die dem Winterdienst die Durchfahrt ermöglichen und bei Bedarf von den Rettungsdiensten entfernt werden können.

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