Pressemitteilung 2021-03-31

Versenkbare Poller in der Ritterstraße nehmen den Betrieb auf

Ab dem 13. April 2021 werden die versenkbaren Poller an der Einfahrt zur Fußgängerzone Ritterstraße in Betrieb genommen. Die Poller werden während der täglichen Lieferzeiten von 6 – 11 Uhr und von 19 -22 Uhr automatisch abgesenkt.

Verkehrslenkung in der östlichen Altstadt

Nachdem Anfang Februar die Ritterstraße als Fußgängerzone beschildert und eingeführt wurde, werden nach den Osterferien ab dem 13. April auch die elektrisch versenkbaren Poller in Betrieb genommen. Die versenkbaren Poller auf Höhe des Technischen Rathauses verhindern außerhalb der Lieferzeiten die Einfahrt in die Ritterstraße und bilden, zusammen mit einer Schikane aus weiteren sechs Sicherheitspollern, eine terrorsichere Barriere. Rettungskräfte, Polizei, LKWs der Württembergischen Landesbühne und Fahrzeuge des Amtsgerichts können die Poller per Kennzeichenerfassung jederzeit absenken.

Während der Lieferzeiten (Montag bis Sonntag 6:00 Uhr bis 11:00 Uhr und von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr) werden die Poller abgesenkt. In dieser Zeit ist der Transport von Gütern durch Anwohner und Gewerbetreibende zulässig. Auch Menschen mit Gehbehinderung dürfen während dieser Zeiten zu einem Ziel in der Fußgängerzone gefahren oder abgeholt werden. Dagegen ist außerhalb der Lieferzeiten das Befahren nur mit dem Fahrrad erlaubt. Abseits der Fußgängerzonen ist die Zu- und Ausfahrt der östlichen Altstadt für Anlieger und Lieferverkehr bis 7,5 t durchgängig über den Landolinsplatz, die Urbanstraße und den Ottilienplatz möglich.

Damit der Briefkasten für alle weiterhin leicht erreichbar bleibt, wird er vom derzeitigen Standort vor dem Rewe abgebaut und vor der Schikane aufgestellt.

Die Ritterstraße wurde Anfang Februar, zunächst im Rahmen eines Verkehrsversuchs, zur Fußgängerzone. Durch die Fußgängerzone soll die Verkehrsbelastung der östlichen Altstadt verringert und so der Charme des Viertels mit seinen Gassen, Geschäften und kulturellen Einrichtungen zur Geltung gebracht werden. Während der Erprobungsphase sollen temporäre Nutzungen die Attraktivität der Fußgängerzone verbessern.

Im Herbst 2021 werden nach einer 6-monatigen Erprobungsphase die Auswirkungen der Maßnahmen auf die Verkehrsströme in der östlichen Altstadt ausgewertet und die allgemeine Akzeptanz der Fußgängerzone evaluiert. Zusammen mit einer entsprechenden Freiflächenplanung, zu der es im Sommer ein offenes Bürgerbeteiligungsverfahren geben wird, werden die Ergebnisse Ende 2021 dem Gemeinderat vorgestellt, der dann über das weitere Vorgehen entscheidet.

Info

Ansprechpartner

Roland Karpentier
Amtsleiter und Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon (07 11) 35 12 27 32
Fax (07 11) 35 12-55 27 32
Gebäude: Neues Rathaus
Raum: 111

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