Pressemitteilung 2021-05-05

Mobilitätskampagne „Miteinander unterwegs“ gestartet

Für ein rücksichtsvolles Miteinander, Toleranz und Respekt zwischen Radfahrenden und zu Fuß Gehenden warben Oberbürgermeister Dr. Zieger und Citymanager Thomas Müller beim Start der Aktion „Miteinander in Fußgängerzonen“. Diese war gleichzeitig der Auftakt zur Mobilitätskampagne „Gemeinsam unterwegs“.

Oberbürgermeister Dr. Zieger und Citymanager Thomas Müller beim Start der Aktion „Miteinander in Fußgängerzonen“

Mit der Aktion „Miteinander in Fußgängerzonen“ wurde am Mittwoch, dem 5. Mai, auch die Mobilitätskampagne „Gemeinsam unterwegs“ gestartet, die das Mobilitätskonzept der Stadt begleitet. Im Namen drückt sich die Überzeugung aus, dass die Herausforderungen, die mit der heutigen Mobilität zusammenhängen, nur gemeinsam, jeder in seiner Verantwortung und in seinem Wirkungsbereich, bewältigt werden können.

Ziel der Kampagne ist es, den Verkehr in Esslingen nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten, ohne auf Verbote zurückgreifen zu müssen. Mobilität soll weiterhin frei und selbstbestimmt erfolgen können. Konkretes Ziel ist es, den Modal Split, also die Verteilung des Verkehrs auf die unterschiedlichen Verkehrsmittel, zugunsten stadtverträglicher Fortbewegungsformen zu verlagern. Der Radverkehr soll auf 15 %, der Fußverkehr auf 25 % und der Anteil des ÖPNV auf 20 % angehoben werden. Gleichzeitig soll der Pkw-Anteil um 25 % von 54 auf 40 % reduziert werden. „Aktuell werden über 100 Mobilitätsmaßnahmen geplant oder bereits umgesetzt, um dieses Ziel zu erreichen.“, so Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger.

Zum Auftakt rollten Dr. Zieger und Citymanager Thomas Müller auf ihren Fahrrädern gemeinsam durch die Fußgängerzonen. „Ich möchte bei allen Besucherinnen und Besuchern der Esslinger Innenstadt dafür werben, gegenseitige Rücksichtnahme zu zeigen und sich mit Toleranz und Respekt zu begegnen. Nur in gemeinschaftlichem Miteinander führen wir die Verkehrswende in Esslingen zum Erfolg“, so der Appell des Oberbürgermeisters.

Citymanager Thomas Müller betonte die bunte Lebendigkeit der Innenstadt: „Wenn ich in der Innenstadt unterwegs bin, dann freue ich mich daran, dass die Menschen hier vielfältig unterwegs sind: Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder E-Bike, mit dem Roller oder Scooter und ab und an auch mit dem Auto. Ich sehe fast immer sehr viel gegenseitige Rücksichtnahme und Achtsamkeit. So lässt sich entspannt Schauen, Schlendern, Shoppen und Schlemmen.“

Bereits seit einigen Monaten ist das Radfahren in fast allen Esslinger Fußgängerzonen gestattet. Im Schritttempo dürfen Fahrräder, Pedelecs und Lastenräder durch die Innenstadt fahren. Damit es dabei nicht zu Einschränkungen für Fußgänger:innen kommt, ist es wichtig, dass sich Radfahrende an die bestehenden Regeln halten. Das bedeutet: Radfahrer:innen müssen Schritttempo fahren und ihre Fahrweise an das Fußgängeraufkommen anpassen. Zu Fuß Gehende haben immer Vorrang. Um nicht als Gefahr wahrgenommen zu werden, sollten Radfahrende immer ausreichend Abstand zu Fußgänger:innen halten.

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