Pressemitteilung 2021-09-01

Pulverwiesenbrücke: Tiefgründung mit Großbohrpfählen

Für die neue Pulverwiesenbrücke werden vom 8. – 14. September Gründungsarbeiten durchgeführt, um einen tragfähigen Baugrund herzustellen. Die Arbeiten sind lärmintensiv und können leichte Erschütterungen verursachen. Um das Bohrgerät umzusetzen, muss die Behelfsbrücke zweimal für ca. 1 Stunde gesperrt werden.

Vorbereitung der Gründungsarbeiten

Nachdem die Behelfsbrücke erfolgreich versetzt werden und die Interimsstraße am 2. August plangemäß in Betrieb gehen konnte, wurde im direkten Anschluss der Abbruch der alten Brücke in Angriff genommen. Derzeit wird noch das letzte verbliebene Element, der Brückenmittelpfeiler abgerissen.

Parallel laufen bereits die Vorbereitungen für die notwendigen Gründungsarbeiten, um einen tragfähigen Baugrund für die neue Brücke herzustellen. Ab kommendem Mittwoch, dem 8. September, bis Dienstag, dem 14. September, werden an beiden Ufern jeweils vier Großbohrpfähle mit einem Durchmesser von 1,2 m bis in eine Tiefe von 15 m erstellt. Die Herstellung der Pfähle ist lärmintensiv und leichte Erschütterungen im Umfeld sind, abhängig von vorhandenen Widerständen im Untergrund, möglich.

Für das Umsetzen des Bohrgeräts auf die andere Uferseite muss die Behelfsbrücke zweimal kurzzeitig gesperrt werden, weil dabei unter anderem die Stromleitungen der Ampelanlage umverlegt werden müssen. Die Sperrzeiten der Behelfsbrücke liegen außerhalb der Öffnungszeiten der Kfz-Zulassungsstelle: Freitag, dem 10. September von 13 bis 14 Uhr und Dienstag, dem 14. September von 16:30 bis 17:30 Uhr. Das städtische Tiefbauamt bittet um Verständnis für die auftretenden Behinderungen und bittet um erhöhte Aufmerksamkeit im Zuge der Arbeiten.

Weiterer Bauablauf
Auf die fertigen Bohrpfähle werden dann ab Mitte September Pfahlkopfbalken betoniert, die als Auflager des Brückenüberbaus dienen. Für den Überbau werden vorgespannte, umgedreht T-förmige Fertigteilträger genutzt, die im Betonwerk passgenau hergestellt werden. Da sie biegesteif an die Unterbauten angeschlossen werden, ist es möglich auf Lager und Übergangskonstruktionen zu verzichten.

Es folgen Wasserleitung und Kabelleerrohre zwischen den Trägern, der Einbau der Bewehrung und die Betonage der Fahrbahnplatte. Nach der Abdichtung der Brücke im November, kann der Belag eingebaut und die Gehwege hergestellt werden. Schließlich werden Geländer und Beleuchtung montiert und Restarbeiten in den Anschlussbereichen durchgeführt. Abschließend wird die Behelfsbrücke zurückgebaut, bevor die neue Brücke dann Ende März 2022 für den Verkehr freigegeben werden kann und für den Neubau des Landratsamts, der mit den Entkernungsarbeiten im Altbau im April 2022 beginnen soll, einsatzbereit ist.

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