Pressemitteilung 2022-01-24

Einweihung von Infobannern in der Fahrradzone

„Achtung, Fahrradzone!“ lautet die Botschaft auf den zwei großen Bannern, die Baubürgermeister Hans-Georg Sigel am Montag in der Breslauer Straße einweihte. Klar und anschaulich werden die wichtigsten Verkehrsregeln dargestellt, die seit Dezember in der Fahrradzone Oberesslingen gelten.

Banner

Fahrradzonen sind ein recht neues Instrument und können von Kommunen erst seit der Novellierung der StVO im April 2020 eingerichtet werden. Die Fahrradzone in Oberesslingen ist die erste in der Stadt. Sie umfasst die ganze Gartenstadt und die Breslauer Straße mit ihren Nebenstraßen. Damit die hier geltenden Regeln für alle offensichtlich sind, wurden zwei Banner angebracht, die mit Piktogrammen und klaren, kurzen Botschaften die wichtigsten Regeln vermitteln: Radfahrende dürfen immer nebeneinander fahren, Kraftfahrzeuge sind zu Gast und die Höchstgeschwindigkeit beträgt max. 30 km/h.

Baubürgermeister Hans-Georg Sigel, der Leiter der neuen Stabsstelle Mobilität, Jasdeep Singh und Sabine Frisch von der Stabsstelle Klimaschutz stellten gemeinsam das Infobanner in der Breslauer Straße vor und erklärten die Vorteile einer Fahrradzone. „Es ist gar nicht viel, was sich für die Verkehrsteilnehmer:innen ändert“ betont Sigel. „Dadurch, dass Radfahrende das Tempo vorgeben wird der Straßenraum insgesamt sicherer und es wird ruhiger. Die Menschen sollen dazu eingeladen werden, öfter das Rad zu nutzen oder zu Fuß zu gehen. Nur, wenn die Wege sicher, attraktiv und komfortabel sind, werden die Menschen gerne zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren. Auch unsichere und unerfahrene Radfahrende, Kinder und Senior:innen sollen die Möglichkeit haben, sich ohne Angst mit dem Fahrrad oder Pedelec fortbewegen zu können.“

Eine Fahrradzone ist ein Netz aus Fahrradstraßen und Radfahrende geben die Geschwindigkeit vor; andere Verkehrsteilnehmende müssen ihre Fahrweise anpassen. Die Stadt erwartet, dass weniger Autos unterwegs sind und diese langsamer und vorsichtiger fahren und nicht mehr allein den Straßenraum dominieren. Das bedeutet auch weniger Lärm und weniger Abgase, wovon alle profitieren. 

Wenn das Fahren auf der Straße sicherer ist, brauchen Radfahrende nicht mehr auf die Gehwege ausweichen und Zufußgehende können dort ungestört unterwegs sein. Die vielen Schülerinnen und Schüler der drei Schulen vor Ort werden von der Fahrradzone profitieren, da ihr Weg von und zur Schule sicherer wird. Das fördert die Selbständigkeit und soll helfen, Elterntaxis überflüssig zu machen.

Sobald es die Witterung zulässt, werden zusätzlich große Fahrradpiktogramme auf dem Boden angebracht, die darauf aufmerksam machen, dass man in einer Fahrradzone unterwegs ist. 

Die Fahrradzone Oberesslingen ist ein Verkehrsversuch und sie wird vorerst für 2 Jahre eingerichtet. Damit will die Stadt Erfahrungen für weitere Planungen sammeln.

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