Pressemitteilung 26.02.2019

Zwei Varianten zum Radschnellweg Neckartal

Die Stadt Esslingen wird jetzt in die Detailarbeit einsteigen und die Umsetzbarkeit der Vorschläge vor Ort prüfen.

„Den Abschlussbericht zur Machbarkeitsstudie des Landkreises zum Radschnellweg Neckartal haben wir auch erst vor zwei Tagen erhalten. Er ist umfangreich und teilweise sehr detailliert, teilweise auch mit offenen Fragen. Wir müssen die Vorschläge und Pläne in Ruhe analysieren und bewerten“, so Wilfried Wallbrecht, Esslingens Erster Bürgermeister. Allerdings bestätigt Wallbrecht, dass die Grundrichtung stimmt, die aus mehreren Abstimmungsgesprächen seitens der Stadt dem Auftraggeber Landkreis Esslingen und den beauftragten Planungsbüros eingeschlagen wurde.

„Unser empfindliches Neckar-Nordufer mit viel Vegetation und Freizeitnutzung verträgt keinen Radschnellweg im Voll-Ausbau. Und ein Radschnellweg im optimalen Standardprofil durch den besiedelten Bereich im engen Neckartal mit Bahnlinie, Neckar und B10 ist ebenfalls schwer vorstellbar. Darauf reagiert die Studie folgerichtig und schlägt zwei parallele Trassen vor, die jeweils mit gewissen Abstrichen vom Optimum vorgesehen sind.“

Wie im ATU (Ausschuss für Technik und Umwelt) am 15.02.2019 beschlossen, wird die Stadt Esslingen jetzt die Umsetzbarkeit der Vorschläge vor Ort prüfen. „Wir haben jetzt eine sehr gute Grundlage, um in die konkreten Planungen einsteigen zu können. Dann wird sich zeigen, in welchem Zeithorizont und mit welchen Kosten größere Abschnitte der beiden Trassen realisierbar sind“, so Wallbrecht.