Nina Bußmann

Nina Bußmann, Schriftstellerin

Nina Bußmann erhielt 2018 das Stipendium ESSLINGER BAHNWÄRTER im Bereich Literatur.

Portrait von Nina Bußmann

Kurzbiografie

Nina Bußmann wurde 1980 in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie in Berlin und Warschau. 2018 überzeugt sie nicht nur die literarische Fachpresse mit ihrem zweiten Roman "Der Mantel ist heiß und teilweise geschmolzen“, sondern auch die Jury des Stipendiums ESSLINGER BAHNWÄRTER. Während ihrer Zeit in Esslingen am Neckar verarbeitete Nina Bußmann ihre neu gewonnenen Eindrücke in Projekten und stellte ihren zweiten Roman bei den Essslinger Literaturtagen LesART vor.

Literarisches Werk: "Der Mantel der Erde ist heiß und teilweise geschmolzen"

Die Jurorin des Stipendiums ESSLINGER BAHNWÄRTER 2018, Katja Lange-Müller, und die literarische Fachpresse waren sich einig: „Der Mantel der Erde ist heiß und teilweise geschmolzen“ erzählt eine klug konstruierte Geschichte um die 32-jährige Geophysikerin Nelly, die plötzlich vom Erdboden verschwindet und fortan von einer entfernten Freundin gesucht wird. 
Diese Freundin reist nach Managua, quartiert sich in Nellys altem Zimmer ein, liest ihre zurückgelassenen Aufzeichnungen und Tagebücher und spricht mit den Menschen, die mit ihr zu tun hatten. Getrieben von einer seltsamen Obsession, die von einem Geheimnis in ihrem eigenen Leben abzulenken scheint, nimmt ihre Suche nach Nelly mehr und mehr die Züge einer Flucht an.

Nina Bußmann ist ein großer Roman über Fremdheit und Einsamkeit geglückt, über private und politische Gefährdungen. Ein Roman über den Wunsch, zu verschwinden, und die Hoffnung, gesucht und geborgen zu werden, wenigstens in der Erinnerung, im Gespräch. Denn das Verschwinden setzt vielem ein Ende, nicht aber dem Erzählen.

Weitere Werke der Autorin

·Große Ferien. Roman. Suhrkamp, Berlin 2012
·Dickicht. Roman. Suhrkamp, Berlin 2020

Laudatio zum Download verfügbar

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