Pressemitteilung 16.04.2021

Gedenken für die Verstorbenen in der Corona-Pandemie

Die nicht-öffentliche Gedenkveranstaltung findet gemeinsam mit den Esslinger Religionsgemeinschaften am 18. April 2021 auf dem Ebershaldenfriedhof statt.

Ebershaldenfriedhof in Esslingen

Seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 sind viele Menschen gestorben. Viele starben infolge einer Corona-Erkrankung, andere wiederum unabhängig davon. All diese Menschen verbindet, dass sie sich durch die Einschränkungen in der Pandemie häufig nicht von ihren Familien und Freunden verabschieden konnten.

Am Sonntag, 18. April, findet ausgerichtet von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin die „Zentrale Gedenkveranstaltung für die Todesopfer in der Corona-Pandemie“ statt.

Zu diesem Anlass wird OB Dr. Jürgen Zieger gemeinsam mit den Esslinger Religionsgemeinschaften 

  • am Sonntag den 18.04.2021, um 12 Uhr vor der Aussegnungshalle auf dem Ebershaldenfriedhof

zu einer kurzen Gedenkveranstaltung zusammen kommen. Nach einem kurzen Redebeitrag von OB Dr. Zieger wird jeweils ein Vertreter der Katholischen, der Evangelischen, der Jüdischen und der Muslimischen Gemeinde ein kurzes Gebet sprechen. Musikalisch begleitet wird die Gedenkfeier von von der Musikschule Esslingen.

Da aus Infektionsschutzgründen keine öffentliche Veranstaltung möglich ist, rufen die Religionsgemeinschaften und Oberbürgermeister Dr. Zieger alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf am Sonntag um 12 Uhr ein Zeichen der Verbundenheit zu setzen und der Verstorbenen durch ein Gebet, eine entzündete Kerze oder im Stillen zu gedenken. Das Gedenken soll gerade auch den Hinterbliebenen gewidmet sein, die ihre Angehörigen beim Sterben nicht begleiten durften und wegen der Pandemie-Beschränkungen nur im kleinsten Kreis oder auch überhaupt nicht Abschied nehmen konnten.