Pressemitteilung 2019-12-02-2

Tempo 30 für 9 Straßenabschnitte in Esslingen geplant

Der Mobilitätsausschuss hat über Geschwindigkeitsreduzierungen auf 9 Straßenabschnitten beraten. Abschließende Beratungen erfolgen im ersten Quartal 2020. Für die Umsetzung müssen auch die benötigten Haushaltsmittel noch freigegeben werden und das Regierungspräsidium Stuttgart zustimmen.

Im Rahmen der zweiten Stufe des Lärmaktionsplans hat der Mobilitätsausschuss des Esslinger Gemeinderats Geschwindigkeitsreduzierungen auf mehreren Strecken im Esslinger Stadtgebiet beraten. Demnach soll auf 9 Straßenabschnitten Tempo 30 zum Schutz der Bevölkerung vor Verkehrslärm eingeführt werden. Zusätzlich soll der Verkehr in den Ortszentren von Hegensberg und Hohenkreuz weiter beruhigt werden. Weitere Straßenabschnitte werden in der anstehenden Fortschreibung des Lärmaktionsplanes noch näher untersucht.

Für die Einführung von Tempo 30 sind vorgesehen:

ganztags
1. Schorndorfer Straße zwischen Plochinger Straße und Hegensberger Straße
2. Nördlicher Altstadtring
3. Östlicher Altstadtring (Kiesstraße, Entengrabenstraße, Grabbrunnenstraße)
4. Hirschlandstraße zwischen Schorndorfer Straße und Zufahrt Haupteingang Klinikum
5. Mettinger Straße zwischen Mettinger Straße 101 und Berliner Straße
6. Wielandstraße zwischen Mülbergerstraße und Hirschlandstraße
7. Stuttgarter Straße zwischen Karl-Pfaff-Straße und Brückenstraße
8. Wäldenbronner Straße von Langer Weg bis Beginn der bestehenden Tempo-30-Strecke in der Mülbergerstraße

nachts
9. Esslinger Straße zwischen Breitinger Straße und Esslinger Straße 50.

Ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit Tempo 20 soll in der Esslinger Straße in der Ortsmitte von Hegensberg entstehen. Für die Ortsmitte von Hohenkreuz, zwischen dem Kreisverkehr Barbarossa-/Kirchackerstraße und der Tobias-Mayer-Straße, ist ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit Tempo 30 vorgesehen. Auch in weiteren Teilen der Wäldenbronner Straße soll Tempo 30 eingeführt werden.

Bei der Abwägung wurden neben der Intensität der Lärmbeeinträchtigung und der zahlenmäßigen Betroffenheit der Anwohner auch die Verkehrsbedeutung der Straße, Verdrängungseffekte, bauliche Maßnahmen, Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit, den ÖPNV, der Rad- und Fußverkehr und die Luftreinhaltung berücksichtigt.

Für die Umsetzung aller vorgeschlagenen Maßnahmen rechnet die Stadt mit Kosten von rund 500.000 Euro, die im kommenden Haushalt bislang noch nicht eingeplant sind. Im ersten Quartal 2020 soll in den Ausschüssen abschließend über das Maßnahmenpaket beraten werden. Daneben ist für die Umsetzung auch noch die Zustimmung des Regierungspräsidiums Stuttgart erforderlich.