Pressemitteilung 05.10.2022

Rückbau- und Abbrucharbeiten an der Zollberg-Realschule beginnen

Alle PCB-belasteten Bestandteile des Hauptgebäudes werden fachgerecht zurückgebaut. Im Anschluss entsteht auf dem Gelände der Zollberg-Realschule ein Ersatzneubau.

Container vor der Zollberg-Realschule

An der Zollberg-Realschule begannen am Dienstag, den 4. Oktober 2022, die Rückbau- und Abbrucharbeiten am Hauptgebäude. Für kalkulierte 1,33 Millionen Euro demontiert ein Fachunternehmen das mit Umweltgift belastete Gebäude. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende April 2023 andauern.

In den ersten Monaten konzentrieren sich die Rückbauarbeiten zunächst auf den Innenbereich des Schulgebäudes. Kontaminierte Gebäudebestandteile und Einrichtungsgegenstände werden fachgerecht ausgebaut und entsprechend der Schadstoffbelastung entsorgt.

Auf den laufenden Schulbetrieb haben die Arbeiten keine Auswirkungen. Zudem kommt es weder bei der Demontage des Gebäudes noch beim Abtransport zu gesundheitlichen Belastungen für Schüler:innen, Lehrkräfte oder Anwohner:innen.

Ersatzneubau beschlossen

Der nun begonnene Abbruch des Schulgebäudes der Zollberg-Realschule wurde notwendig, nachdem dort 2019 eine übermäßig hohe PCB-Belastung nachgewiesen wurde. Diese betraf sowohl den Innenausbau als auch das Inventar. Da Restbelastungen mit Schadstoff im Gebäude trotz einer umfassender Kernsanierung nicht ausgeschlossen werden konnten, entschloss sich die Stadt Esslingen, das Schulgebäude vollständig zurückzubauen und durch einen Neubau zu ersetzen.

Diesem Ersatzneubau gab der Gemeinderat im Juni 2022 grünes Licht. Mit veranschlagten Baukosten von rund 30 Millionen Euro soll an der Zollberg-Realschule ein neues Hauptgebäude mit Aufzug entstehen. Gleichzeitig werden die weiteren, bereits bestehenden Gebäude der Zollberg-Realschule teilweise saniert. Nach derzeitigem Stand der Planungen erfolgt die Fertigstellung des Ersatzneubaus frühestens im Frühjahr 2025.

Perspektive für die Schulgemeinschaft

„Wir sind froh, dass wir den Schüler:innen und Lehrkräften mit dem nun beginnenden Abbruch wieder eine Perspektive geben können. Mit der Fertigstellung des Ersatzneubaus bieten wir der Schulgemeinschaft wieder eine gute und zukunftsfähige Infrastruktur“, sagt Hans-Georg Sigel, Esslingens Bürgermeister für Stadtentwicklung, Infrastruktur, Bauen und Umwelt.

„Der Unterricht in den Containern in den letzten Jahren hat Schüler:innen und Lehrkräften viel abverlangt. Für ihr Verständnis und ihr Bemühen, stets das Beste aus der Situation zu machen, möchte ich den Schüler:innen und Lehrkräften danken – und freue mich gemeinsam mit ihnen auf die Einweihung des neuen Schulgebäudes“, sagt Yalcin Bayraktar, Esslingens Bürgermeister für Ordnung, Soziales, Bildung, Kultur und Sport.

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