Pressemtteilung 29.09.22

Esslingen hält im Ukraine-Krieg zusammen und hilft

Die Förderung von 15 Projekten mit Spendengeldern von 50.000 Euro: Das ist die erfolgreiche Zwischenbilanz des Ukrainefonds in Esslingen. Künftig sollen Projekte in der Ukraine-Hilfe durch den städtischen Integrationsfonds unterstützt werden.

Flaggen der Ukraine und der Stadt Esslingen vor dem Neuen Rathaus

Seit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine engagieren sich die Esslinger Stadtgesellschaft und die Stadtverwaltung für die Menschen, die in Esslingen Zuflucht gefunden haben. Unter anderem wurde im Frühjahr 2022 dank einer Vielzahl von Spenden der Esslinger Bürger:innen, Firmen, Vereine und Einrichtungen schnell und unkompliziert der Ukrainefonds eingerichtet. Damit sollten Projekte und Maßnahmen von und für Ukrainer:innen gefördert werden.

Aufgrund der Fördermöglichkeit und der niedrigschwelligen Antragsstellung konnte eine Vielzahl an Ideen und Vorhaben realisiert werden. Mit einem Fördervolumen von rund 50.000 Euro konnten insgesamt 15 Projekte unterstützt werden. Unter anderem fand durch die West-Ost-Gesellschaft ein Hilfskonvoi in die Ukraine statt, mit dem wichtige Sachgüter für die Menschen vor Ort transportiert wurden.

Die meisten Projekte wurden durch ehrenamtliche Initiativen und hauptamtliche Einrichtungen im Stadtgebiet durchgeführt – immer mit dem Ziel, das Ankommen und die Begegnung in Esslingen zu fördern, um den Menschen und Familien Orientierung und Halt geben zu können.

Vielfältiges Engagement und neue Initiativen

Das ehrenamtliche Engagement hat auch in diesem Jahr wieder gezeigt, dass Esslingen zusammenhält und gemeinsam durch schwierige Zeiten geht. Viele bereits ehrenamtlich Engagierten „packten an“, aber auch neue Initiativen gründeten sich im Kontext des Kriegs in der Ukraine. Innerhalb kurzer Zeit wurden niederschwellige Sprachkurse ins Leben gerufen, Sachspenden im Langheck-Areal gesammelt und ausgegeben, Freizeitangebote (unter anderem auch Vorstellungen im Kommunalen Kino auf Ukrainisch) sowie Picknicke auf der Burg organsiert.

Viele Menschen erklärten sich bereit, ehrenamtlich zu dolmetschen – unter anderem auch im „Service-Point Ukraine“, in dem ehrenamtlich Engagierte seit Monaten motiviert, geduldig und zuverlässig mit unterstützen. Um sich aber auch zu begegnen und einen Raum für Fragen zu schaffen, wurde federführend von der evangelischen Gesamtkirchengemeinde der 14-tägige Blarer-Treff organisiert.

Förderung wird fortgesetzt

Die Rolle der Stadtverwaltung war an dieser Stelle, die bestehenden sowie neuen Angebote im ehrenamtlichen Engagement zu vernetzen und zusammenzubringen. Dies geschah im "Runden Tisch Ukraine-Ehrenamt". Zudem wurde die telefonische Hotline "Esslingen hält zusammen" für Engagierte sowie Bürger:innen wieder aufgenommen, vermittelte Kontakte und Informationen und half bei verschiedensten Fragestellungen.

Auch künftig sollen Projekte im Zusammenhang mit der Unterstützung von ukrainischen Geflüchteten gefördert werden. Da der Ukrainefonds nun ausläuft, ist eine Förderung dieser Projekte durch den Integrationsfonds der Stadt Esslingen möglich.

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