Pressemitteilung 04.08.2022

50 Jahre Städtebauförderung in Esslingen

Bereits ein halbes Jahrhundert lang unterstützt das Land Baden-Württemberg Sanierungsgebiete in Esslingen und ermöglicht die Neugestaltung öffentlicher Räume.

Eintrag ins Goldene Buch von Ministerin Nicole Razavi MdL anlässlich 50 Jahren Städtebauförderung in Esslingen

Seit 1971 leistet die Städtebauförderung in Baden-Württemberg einen bedeutenden Beitrag zur zukunftsgerechten Weiterentwicklung der Städte und Gemeinden. In Esslingen am Neckar markierte das Sanierungsgebiet „Schelztorstraße“ im Jahr 1972 den Start der Städtebauförderung.

Heute blickt die Stadt Esslingen auf 50 erfolgreiche Jahre der Städtebauförderung durch die Gemeinschaftsinitiative von Bund und Land Baden-Württemberg zurück. Seither profitierten 14 verschiedene Sanierungsgebiete in Esslingen von der finanziellen Unterstützung der Städtebauförderung und der dadurch ermöglichten Aufwertung.

Anlässlich dieses Jubiläums empfingen Oberbürgermeister Matthias Klopfer und Hans-Georg Sigel, Esslingens Bürgermeister für Stadtentwicklung, Infrastruktur, Bauen und Umwelt, im Neuen Rathaus Nicole Razavi MdL, die als Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen des Landes Baden-Württemberg für die Städtebauförderung verantwortlich ist sowie die Staatssekretärin im Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen, Andrea Lindlohr MdL.

Geförderte Maßnahmen im Sanierungsgebiet „Mettingen-West, Weil, Brühl“

Nach einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Esslingen machten sich Ministerin Nicole Razavi MdL, Staatssekretärin Andrea Lindlohr MdL, Andreas Deuschle MdL und Nicolas Fink MdL sowie Oberbürgermeister Matthias Klopfer und Bürgermeister Hans-Georg Sigel vor Ort ein Bild vom aktuellen Sanierungsprojekt der Städtebauförderung in Mettingen-West, Weil und Brühl.

Dort soll die Verknüpfung zwischen den Stadtteilen durch die Finanzhilfe in Höhe von vier Millionen Euro verbessert werden und Quartierszentren als Identifikationsorte mit urbaner Ausstrahlung entstehen. Zudem steht die Kopplung von Sport, Gesundheitsförderung, sozialen Einrichtungen und Bildung samt dazugehörigem Quartiersmanagement im Fokus des Erneuerungsverfahrens.

Konkret konnten dank der Förderung in Mettingen unter anderem das Jugendhaus „TRIO“ und die Aktiv- und Bewegungsfläche „Auenplatz“ gebaut werden. Zudem wurden die Palmenwaldstraße umgestaltet und die bestehende Unterführung saniert sowie die Matthäus-Hahn-Straße entlang des Daimler-Parkplatzes aufgewertet und zu einem verkehrsberuhigten Bereich ausgebaut. In Brühl wurde ein denkmalgeschütztes Bestandsgebäude in Verbindung mit einem Neubau zum „Gemeinwesen-Zentrum“ samt neuem Quartiersplatz realisiert.

In Weil wurde ein „Bürgerpark“ im Sportpark Weil als öffentliche Freizeitfläche errichtet. Auch die öffentliche Erschließung des Sportgeländes und des öffentlichen Parkplatzes wurden mit Fördermitteln realisiert. Dieser Tage erfolgt der Baubeginn zur Umgestaltung der Bushaltestellen, der Radwegführung und der Parkierung entlang der Weilstraße.

Stellenwert des Städtebauförderprogramms

„Seit über 50 Jahren begleitet die Städtebauförderung unsere Städte und Gemeinden im Land auf dem Weg in die Zukunft. Auf diesem Weg ist die Stadt Esslingen von Anfang an als Pionierstadt mit dabei. Nicht zuletzt deshalb: Vielen herzlichen Dank an die Stadt Esslingen für den Mut und das Engagement, die Städtebauförderung so engagiert anzugehen. Es ist schön zu sehen, was sich bewegen kann, wenn man entschlossen ist, seine Zukunft selbst zu gestalten“, sagt Ministerin Nicole Razavi MdL.

„Fünfzig erfolgreiche Jahre der Städtebauförderung in Esslingen zeigen, wie groß der Bedarf der Bürgerinnen und Bürger nach attraktiv gestalteten Flächen und Räumen ist. Gerade angesichts großer Herausforderungen wie der Schaffung bezahlbaren Wohnraums, der Belebung der Innenstädte oder dem Klimawandel ermöglichen diese Förderungen eine lebenswerte Gestaltung unserer Stadt“, erklärt Oberbürgermeister Matthias Klopfer.

„Viele Sanierungsgebiete der Städtebauförderung in Esslingen prägen bis heute das Erscheinungsbild der Stadt und verdeutlichen, wie wichtig Investitionen in die lokale Infrastruktur sind. Hier gilt unser ausdrücklicher Dank dem Land Baden-Württemberg und auch dem Bund für die langjährige und wertvolle Unterstützung“, so Hans-Georg Sigel, Esslingens Bürgermeister für Stadtentwicklung, Infrastruktur, Bauen und Umwelt.

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