Pressemitteilung 11.10.2021

Weltmädchentag 2021 in Esslingen

Fragen zu herausragenden Frauen aus unterschiedlichsten Ländern, zum Frauenwahlrecht, zu historischen Frauen, zum Berufswahlverhalten von jungen Frauen und Männern und zu weiteren Themen können ab 11. Oktober, dem Weltmädchentag, in einem digitalen Quiz gelöst werden.

Logo Weltmädchentag 2021

Die Fragen wurden letztes Jahr vom Referat für Chancengleichheit der Stadt Esslingen am Neckar und dem AK Arbeit mit Mädchen als Spiel zusammengetragen und Schulen sowie Jugendhäuern zur Verfügung gestellt. Die digitale Variante kann ab 11. Oktober unter www.frauenrat-esslingen.de gespielt werden.

„Diskriminierung von Mädchen und jungen Frauen ist in vielen Teilen der Welt weit verbreitet und äußert sich in schlechteren Bildungschancen, Kinderehen oder einem schlechten Zugang zu Gesundheitssystemen. Wir sollten uns dafür engagieren, die Situation von Mädchen und jungen Frauen zu verbessern“ so Barbara Straub, Beauftragte für Chancengleichheit der Stadt Esslingen a.N.

Nach Angaben von Plan International haben circa 130 Millionen Mädchen weltweit keinen Zugang zu Bildung. Jährlich werden fast 15 Millionen Kinderehen abgeschlossen. Heute leben weltweit 750 Millionen Mädchen und Frauen, die vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet wurden. 15 Millionen Mädchen in Entwicklungsländern zwischen 15 und 19 Jahren haben im Jahr 2015 ein Kind geboren. Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt sind die Haupttodesursache bei Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren. Das Risiko bei Mädchen unter 15 ist noch einmal höher. Vor allem in Afrika, Asien und Lateinamerika werden viele Mädchen diskriminiert, oft sind sie Gewalt schutzlos ausgeliefert.

Doch Deutschland ist nicht außen vor, selbst bei so gravierenden Problemen wie weiblicher Genitalverstümmelung: Die Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes schätzt die Dunkelziffer betroffener Mädchen und Frauen in Deutschland auf mehr als 64.000. In Baden-Württemberg beläuft sich die Zahl auf rund 7.400 Opfer weiblicher Genitalverstümmelung. Diese Praxis ist in Deutschland illegal, selbst wenn sie im Ausland durchgeführt wird. Mithilfe von Integrationsprogrammen, Bildung und Abschreckung durch Gefängnisstrafen wollen Organisationen wie Terre des Femmes die Zahlen in Deutschland senken. In Esslingen gibt es seit dem Frühjahr einen Runden Tisch zur Prävention und Hilfe bei weiblicher Genitalverstümmelung.

Info

Kontakt

Referat für Chancengleichheit
Referat für Chancengleichheit
Ritterstraße 17
73728 Esslingen am Neckar
Telefon (07 11) 35 12-29 94
Barbara Straub

Referentin für Chancengleichheit

Telefon (07 11) 35 12-29 93

Weitere Informationen

Zum digitalen Quiz

Hilfreiche Seiten

13
11
* Unter Umständen werden keine oder weniger als 10 Ergebnisse angezeigt