Pressemitteilung 04.08.2022

Abkochgebot für Trinkwasser in Esslingen aufgehoben

Vorsorglich wird das Trinkwasser in den Stadtteilen Hohenkreuz, St. Bernhardt, Kennenburg, Serach, in Teilen der Stadtmitte nördlich des Altstadtrings, im Hasenrainweg sowie in weiteren Gebieten weiterhin durch die Stadtwerke gechlort.

Trinkwasser aus Wasserhahn, adobe.stock.com

Für die Esslinger Stadtteile Hohenkreuz, St. Bernhardt, Kennenburg und den Hasenrainweg sowie Search und Teile der Stadtmitte nördlich des Altstadtrings wurde am Mittwoch, 03.08. um 12:07 Uhr, ein Abkochgebot ausgesprochen. In Kontrollen im Trinkwassernetz war Escherichia coli (E.Coli) in sehr geringer Konzentration (1 E.Coli) an einer Stelle nachgewiesen worden. E.Coli sind nicht krankheitserregend, sondern nur ein Hinweis auf eine fäkale Verunreinigung.

Innerhalb der ersten Stunde nach Erhalt des Ergebnisses am Mittwoch war Trinkwasser durch die Stadtwerke Esslingen im betroffenen Bereich bereits mit einer nach der Trinkwasserverordnung zulässigen Chlorkonzentration versetzt worden, was Bakterien zuverlässig abtötet. Das Ergebnis aus der ersten Probe hat sich nicht bestätigt, die Kontrollproben waren einwandfrei. Ein Abkochen des Wassers ist deshalb seit heute, 04.08. um 14.16 Uhr nicht mehr notwendig.

Die Stadtwerke Esslingen chloren jedoch die Bereiche aktuell noch vorsorglich. Verbraucher werden dazu aufgerufen, ihre Hausinstallationen mit dem gechlorten Wasser durchzuspülen. Dafür sollten die Wasserhähne geöffnet werden, bis das Wasser konstant und gleichmäßig kalt aus den Leitungen fließt.

Es kann auch in den nächsten Tagen zu Chlorgeruch beim Trinkwasser kommen. Die verwendeten Chlorkonzentrationen entsprechen den Vorgaben der TrinkwV und sind selbst bei lebenslangem Gebrauch gesundheitlich unbedenklich. Somit kann das Trinkwasser wieder bedenkenlos genutzt werden.

Zum Betrieb von Aquarien oder bei anderen besonderen Nutzungen kann das Wasser jedoch während der Chlorungsphase ungeeignet sein, da das Chlor naturgemäß auch die vorhandene Bakterienflora im Aquarien-Wasser beeinflusst.

Es werden laufend Wasserproben entnommen, um die vorsorgliche Chlorung schnellstmöglich abschließen zu können. Sobald die Chlorung abgeschlossen ist, werden die Stadtwerke Esslingen informieren. Alle Maßnahmen sind mit dem verantwortlichen Gesundheitsamt des Kreises Esslingen abgestimmt.

Weitere Gebiete in Esslingen nördlich des Neckars werden ebenfalls vorsorglich gechlort

Das Trinkwasser wird in weiteren Gebieten in Esslingen nördlich des Neckars (Zell, Oberesslingen, Oberhof, Kimmichsweiler, Liebersbronn, Hegensberg, Wiflingshausen, Wäldenbronn, Obertal, Serach, Hohenkreuz, nordwestliche Innenstadt und Teilen von Sulzgries und Krummenacker) vorsichtshalber leicht gechlort. Grund hierfür ist eine Erhöhung der Koloniezahlen im Trinkwasser. Diese befinden sich jedoch weiterhin innerhalb der Grenzwerte.

Eine genaue Übersicht der betroffenen Gebiete entnehmen Sie gerne der auf der Homepage der SWE verlinkten Karte.

Die SWE haben in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt entschieden, das Trinkwasser in dem betroffenen Gebiet präventiv zu chloren. Es kann also auch hier in den nächsten Tagen zu Chlorgeruch beim Trinkwasser kommen.
Die Chlorung wird vorrübergehend stattfinden. Es werden nun Wasserproben entnommen, um schnellstmöglich Entwarnung geben zu können.

Das Wasser kann bedenkenlos verwendet werden. Die verwendeten Chlorkonzentrationen entsprechen den Vorgaben der Trinkwasserverordnung und sind selbst bei lebenslangem Gebrauch gesundheitlich unbedenklich.
Die Stadtwerke Esslingen empfehlen den Kunden in den betroffenen Bereichen, idealerweise einige Liter Wasser vor Gebrauch durch die eigenen Leitungen laufen zu lassen.

Zum Betrieb von Aquarien oder bei anderen besonderen Nutzungen kann das Wasser während der Chlorungsphase ungeeignet sein, da das Chlor naturgemäß auch die vorhandene Bakterienflora im Aquarien-Wasser beeinflusst.

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