Pressemitteilung 06.05.2021

Baufeld Neckaruferpark: Abriss- und Zaunarbeiten sind fertig gestellt

Die Herstellung des Baufelds für den geplanten Neckaruferpark nimmt Gestalt an. Wichtige vorbereitende Schritte zur Freimachung sind getan.

Zaunarbeiten Neckaruferpark

Abrissbagger haben seit Herbst letzten Jahres nicht mehr genutzte abbruchreife Gebäude der Deutschen Bahn dem Erdboden gleich gemacht. Die baufälligen Altgebäude waren Bestandteil des ca. 20.000 m² großen Grundstücks, das die Stadt Esslingen am Neckar Ende 2019 von der Deutschen Bahn erworben hat. Abgebrochene Wände und Fundamente wurden aus wirtschaftlichen Gründen vor Ort mit einer Brechanlage zerkleinert und die ehemaligen Kellerräume mit dem vor Ort hergestellten Recyclingschotter verfüllt.

Der Abtransport von vor Ort nicht verwertbaren Reststoffen durfte aus Gründen der Tragfähigkeit nicht über die historische Pliensaubrücke oder die baufällige Rossneckarbrücke erfolgen. Er ist daher aufwendig auf dem Bahnweg, d.h. über die am Gelände verlaufenden Bahngleise, durchgeführt.

Bestandteil des Grundstückvertrags der Stadt mit der Deutschen Bahn ist die Verpflichtung, einen durchgehenden Zaun zur Bahnlinie herzustellen. Seit Ende April trennt und sichert nun ein 1,40 m hoher stabiler Stabgitterzaun auf einer Gesamtlänge von ca. einem Kilometer das Baufeld der künftigen Parkfläche von der Gleisanlage.

Der Esslinger Gemeinderat hatte in der Sitzung am 29. März 2021 für den Entwurf des Nürnberger Landschaftsarchitekturbüros WGF gestimmt und die Landschaftsarchitekten mit der weiteren Ausführungsplanung beauftragt. Im Entwurfsprozess zur Parkgestaltung hatten auch interessierte Bürgerinnen und Bürger innerhalb eines mehrstufigen Beteiligungsverfahrens mitgearbeitet.

Bis Jahresende sollen ausführungsreife Pläne für die Parkanlage vorliegen, sodass die Ausschreibung der Landschaftsbauarbeiten zur Realisierung des Parks zügig erfolgen kann. Vor der Sommerpause wird noch mit Spannung das Ergebnis des Auswahlverfahrens zur Förderung des Projekts mit Mitteln aus dem "Bundesprogramm zur Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel" erwartet. Die Förderung ist ein essenzieller Bestandteil zur Finanzierung der künftigen Parkanlage.

„Wichtige vorbereitende Schritte zur Freimachung des Baufelds sind getan. Wir hoffen sehr auf positive Signale des Fördergebers, um die Finanzierung in trockene Tücher zu bekommen“, meint Michael Höger, Abteilungsleiter der für die Projektabwicklung verantwortlichen Planungsabteilung im Grünflächernamt.

Die Planung und Begleitung der Abrissarbeiten erfolgte durch das Büro Geoplan aus Reutlingen, die Abrissarbeiten wurden von Fa. Fischer, Weilheim, die Zaunarbeiten wurden von Fa. Zauntechnik Stuttgart aus Stetten durchgeführt.

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