Pressemitteilung 10.06.2021

Bund unterstützt Esslinger Neckaruferpark mit 2,4 Mio Euro

Der Bund unterstützt die Stadt Esslingen am Neckar bei der Realisierung des Neckaruferparks mit 2,4 Mio Euro aus dem Energie- und Klimafonds im Förderprogramm "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel".

Neckaruferpark

Die Stadt hatte fristgerecht bis Mitte März eine ausführliche Projektskizze zur Förderung eingereicht. Nach Sichtung und Vorprüfung durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags am 9. Juni 2021 entschieden und aus 350 Projektanträgen deutschlandweit 150 Projekte zur Förderung ausgewählt, darunter den Esslinger Neckaruferpark.

Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger zeigte sich sehr zufrieden über die erfolgreiche Bewerbung der Stadt beim Bund als eine der wenigen Städte der Region Stuttgart, die in den Genuss dieses Programms kommen.

"Das Konzept für den Neckaruferpark, das wir bürgernah und mit einer breiten Bürgerbeteiligung erarbeitet haben, kann nun zeitnah umgesetzt werden."

"Bei der städtebaulichen Realisierung der Neuen Weststadt setzt die Stadt bekanntlich ambitionierte Klimaziele erfolgreich um. Auf dem 12 ha großen, ehemaligen Güterbahnhofsareal, das nach Fertigstellung Raum für rund 450 Wohnungen, Arbeitsplätze, Nahversorgung, Grün- und Freiflächen für ihre Bewohner*innen bieten wird, entsteht das erste klimaneutrale Quartier in unserer Stadt", erläutert Baubürgermeister Wilfried Wallbrecht das Projektumfeld.

Ein unverzichtbarer, von der Bürgerschaft seit langem und mit großer Ungeduld erwarteter, "grün-blauer" Baustein zur Realisierung dieses innerstädtischen Quartiers, ist der ebenfalls auf ehemaligem Bahngelände geplante „Neckaruferpark“. Er wird der notwendige grüne Freiraum für die Bewohner*innen sein. "Auch hier, bei der Schaffung vielseitig nutzbarer innerstädtischer Erholungsflächen, hat sich die Stadt hochgesteckte Ziele in Bezug auf Klimaausgleich, Klimafolgenanpassung, Mobilitätsförderung, Biodiversität sowie Bürgerbeteiligung gesetzt", so der Bürgermeister.
 
Die urbanen Grünflächen ermöglichen soziales Miteinander und begünstigen Bewegung, Gesundheit und Integration von Menschen. Temperaturregulierung durch umfangreiche stadtklimatolerante Grünbestände, naturnahe Ufergestaltung, spezieller Artenschutz und Förderung der Biodiversität, modellhafte Anwendung der Kriterien für nachhaltigen Bau von Grünanlagen, Optimierung der Lebenszykluskosten und nicht zuletzt intensive Beteiligung der Akteure vor Ort zeichnen dieses Projekt aus.

"Im Rahmen des DHH 2022/23 wird die Verwaltung dazu einen konkreten Finanzierungsvorschlag vorlegen", so der OB.

Bei dem Förderprogramm des Bundes handelt es sich um ein Antragsverfahren in 2 Phasen: In der 1. Phase werden die eingereichten Projektunterlagen fachlich geprüft und die Förderprojekte vom Bund ausgewählt. In der 2. Phase erfolgt für die ausgewählten Projektkommunen eine Ortsbegehung, Beratung und Prüfung der Baumaßnahme mit Koordinierungsgesprächen zwischen Kommune, BBSR, Bundesbauverwaltung und weiteren Projektbeteiligten sowie die Einreichung der Zuwendungsanträge mit Nachweis der Gesamtfinanzierung des Projektes.

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Fax (07 11) 35 12 55 29 92
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