Bürgerbeteiligung und Projekte

Verschiedene Projekte führten zum Ziel

Im Rahmen des Aktionsprogramms Pliensauvorstadt haben sich viele Bürger an den zahlreichen Projekten beteiligt. Nun stellt sich die Frage: Was konnte erreicht werden?

Die Lenkungsgruppe mit Mitgliedern aus dem Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt, dem Sozialamt und dem Grünflächenamt war als „Kopf des Programms“ für die Steuerung und Koordination der Projekte und Themen zuständig. Sie beaufsichtigte die vorgegebene Zeitplanung und den Mitteleinsatz.

Erst mit Unterstützung durch das bürgerschaftliche Engagement konnte das Programm mit beeindruckenden Erfolgen verwirklicht werden.

Bürger waren vor allem an folgenden Projekten beteiligt:

Mehrgenerationen- und Bürgerhaus

Das Mehrgenerationen- und Bürgerhaus ist ein Ort der Begegnung, Kommunikation und Vernetzung und steht vor allem Bürgerinnen und Bürgern der Pliensauvorstadt offen. Es soll dem Bedarf und den Wünschen unterschiedlicher Personengruppen entsprechen und für alle Personengruppen zugänglich sein. Es hat eine politisch, religiös und weltanschaulich neutrale Ausrichtung. Im Mittelpunkt steht die Förderung, Koordination und Unterstützung von Bürgerschaftlichem Engagement und die Schaffung guter Rahmenbedingungen für in diesem Sinne freiwillig Tätige. 
Das Haus bietet Räumlichkeiten und eine hauptamtliche Ansprechperson als Koordinations- und Kontaktstelle.
Es bietet außerdem eine Plattform für Interessens- und Selbsthilfegruppen, um der gesellschaftlichen Entwicklung von sozialer Isolation entgegen zu wirken. Möglichkeiten, bestehende Bezüge zu erhalten, neue Kontakte zu knüpfen und Beziehungen einzugehen, sollen damit gefördert werden.

Forum Pliensauvorstadt

Das Forum Pliensauvorstadt bündelte die Kompetenzen im Stadtteil und traf sich ein- bis zweimal im Jahr. Die oft ganz unterschiedlichen Meinungen, Erfahrungen und Kenntnisse der örtlichen Verhältnisse konnten so zu Gunsten der Weiterentwicklung des Stadtteils optimal genutzt werden. Das Forum konnte sich über alle für die Pliensauvorstadt wichtigen Projekte und Fragen informieren und Anregungen für neue Initiativen und Aktivitäten geben. Seine Diskussionsbeiträge flossen in die weitere Programmdurchführung ein.

Runder Tisch

Der Runde Tisch kümmerte sich um die Interessen der Kinder und Jugendlichen in der Pliensauvorstadt. Gegründet wurde er bereits 1996, also einige Jahre vor der Aufnahme der Pliensauvorstadt in das Programm "Soziale Stadt".

Projektgruppe Spiel- und Bewegungsraum

Die Projektgruppe hat sich im Zuge der Sanierung des Quartiersplatzes Tannenberganlage, der Freifläche am neuen Jugendtreff Makarios und der Neugestaltung der Schubartanlage engagiert. Schulhöfe und andere halb-öffentliche Flächen wurden mit Hilfe der Projektgruppe aus ihrer engen Nutzungsfunktion gelöst und als allgemein zugängliche Spielflächen allen Kindern und Jugendlichen außerhalb der Schulzeiten zur Verfügung gestellt. Die Arbeit der Projektgruppe hatte ihren Schwerpunkt im Jahr 2010 mit der Vorbereitung, Planung und Umsetzung des Spiel- und Bewegungsraums Stuttgarter Straße.

Rückgrat Weilstraße

Auch beim Ausbau der Weilstraße zum Rückgrat des Stadtteils gab es eine breite Bürgerbeteiligung. Rund 30 Bewohnerinnen und Bewohner nahmen am Weilstraßenspaziergang teil und erkundeten in mehreren Stationen Mängel und Wünsche für die Umgestaltung. Am kurz darauf folgenden Weilstraßenabend konnten sich Interessierte über die Idee vom "Rückgrat Weilstraße" informieren und erste Auswertungsergebnisse erfahren. Die Arbeit wurde in einer ganztägigen Planungswerkstatt fortgesetzt.
Verschiedene Neuerungen wurden daraufhin umgesetzt: Durch den breiten Boulevard vor dem Bürgerhaus und der Altenpflegestätte können diese besser erschlossen werden und der Aufenthalts- und Kommunikationsbereich wurde deutlich verbessert. Das Stadtteilfest konnte 2009 zum ersten Mal in diesem Bereich der Weilstraße stattfinden. Die Stellplätze wurden neu geordnet, mit Pflasterbelag gestaltet und durch Baumbeete aufgelockert. Der zweite Bauabschnitt bezog sich auf das Neubaugebiet „Grüne Höfe“, ein Viertel mit individuellen Stadthäusern, baumbestandenen Straßen und Plätzen und viel Grün in den Innenhöfen.

Bürgerausschuss

Der Bürgerausschuss Pliensauvorstadt gestaltet das kommunale Leben auf der Stadtteilebene mit. Die Mitglieder des Bürgerausschusses werden in einer öffentlichen Bürgerversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Sie arbeiten ehrenamtlich und vertreten die Belange der Pliensauvorstadt gegenüber der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat.

Der Bürgerausschuss

  • bündelt die lokalen Bedürfnisse
  • vermittelt Ideen
  • greift Anregungen oder Ärgernisse auf
  • arbeitet an Lösungsmöglichkeiten mit.

Er ist also kein Gremium, das im Rahmen des Programms "Soziale Stadt" Pliensauvorstadt geschaffen wurde. Die offiziell gewählte Stadtteilvertretung war in die Projektarbeit eingebunden, blieb jedoch davon unabhängig.

Weitere Projekte, die erfolgreich umgesetzt werden konnten:

  • das Stadtteilzentrum, mit dem Bürgerhaus, einer Kindertagesstätte, einem Pflegeheim und einer Tiefgarage.
  • die Tannenberganlage, mit bunten Skulpturen auf dem neuen Quartiersplatz, den die Kinder der Pliensaugrundschule in den Projekttagen mit Kunsttherapeutinnen gestaltet haben.
  • die Schubartanlage, mit erneuertem Spielplatz und blumengeschmücktem „Seniorenbereich“. Die Pflege teilen sich ehrenamtliche Blumenpaten aus dem Stadtteil mit dem Grünflächenamt.
  • der Jugendtreff Makarios, der sich großer Beliebtheit erfreut: Die steigenden Besucherzahlen in den zurückliegenden Jahren bestätigen nachdrücklich, dass das Makarios die zentrale Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche im Stadtteil ist. Im offenen Betrieb wird die Einrichtung sehr stark frequentiert.
  • der Bunte Bewohnergarten auf städtischen Flächen.
  • die Erlebnislandschaft St. Elisabeth hinter der Kirche St. Elisabeth, die auch als Spielfläche von anderen Kindergruppen aus dem Stadtteil genutzt werden kann.
  • die Drückampel Stuttgarter Straße
  • die KiTa Uhlandstraße
  • der Spiel- und Bewegungsraum Stuttgarter Straße, der bewusst auf die klassischen Spielgeräte verzichtet und stattdessen Materialien wie Wasser, Sand, Holz und viel robustes Grün, das auch intensiv „bespielt“ werden kann, verwendet. So sollen die Kinder Erfahrungen mit der Natur sammeln können.

Aber auch soziale Projekte, wie:

  • LOS und Tricolore (Adalbert-Stifter-Schule) und
  • viele private Modernisierungen.

Info

Kontakt

Stadtplanungsamt
Stadtplanungsamt
Ritterstraße 17
73728 Esslingen am Neckar
Telefon (07 11) 35 12-25 42
Fax (07 11) 35 12-55 32 84
Gabriele Klingele

Architektin und Stadtplanerin

Telefon (07 11) 35 12-26 59
Fax (07 11) 35 12-55 26 59
Gebäude: Altbau
Raum: 260

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