Pressemitteilung 05.06.2019

Steigende Anmeldezahlen an den Gymnasien und Gemeinschaftsschulen

Die endgültigen Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen in Esslingen liegen vor. Wie jedes Jahr erwarten Schulen wie Schulverwaltung mit Spannung für welche Schulart und Schule sich die Schüler und ihre Eltern entschieden haben.

Insgesamt gibt es im Vergleich zum Vorjahr einen geringen Anstieg der Schülerzahlen von 802 auf 809 Schüler. Dieser Anstieg wird sich in den nächsten Jahren noch stärker fortsetzen.

Die Esslinger Gymnasien verzeichnen dabei im Vergleich zum Vorjahr einen erheblichen Zuwachs von 45 Schülern (11,1 %). Auffallend ist eine geradezu gleichmäßige Verteilung der Schüler auf die vier Gymnasien. Spitzenreiter sind dieses Mal das Mörike- und das Georgii-Gymnasium jeweils in der Innenstadt gelegen mit je 120 aufgenommenen Schülern, dicht gefolgt vom Theodor-Heuss-Gymnasium (109) und vom Schelztor-Gymnasium (101). Es mussten in Absprache mit dem Regierungspräsidium Stuttgart insgesamt 10 Schüler „umgelenkt“ werden um eine Klassenbildung von jeweils 4 Klassen pro Gymnasium zu ermöglichen. Insgesamt werden also 16 gymnasiale Klassen gebildet.

Entgegen dem Landestrend gibt es in Esslingen einen Zugewinn um 22,3 % an Anmeldungen an den beiden Gemeinschaftsschulen mit einem Plus von 29 Schülern. Dabei meldeten sich an der Seewiesenschule, als erste in Esslingen gegründete Gemeinschaftsschule, dieses Jahr 66 Schüler an. Sie wird mit einem Plus von 25 Schülern im neuen Schuljahr 3 Lerngruppen bilden und etabliert sich damit nach 5-jährigem Bestehen endgültig in der Esslinger Schullandschaft. Dies in einer Situation des Aufbaus, des organisatorischen Umbruchs und des Umbaus im laufenden Betrieb. Auch die Schule Innenstadt behauptet sich mit einem Plus von 4 Schülern nach einer herausfordernden Phase des Zusammenwachsens zweier Schulen und einer schwierigen monatelangen Diskussion um die gymnasiale Oberstufe. Sie bildet wie im vergangenen Jahr 4 Lerngruppen. Die Gemeinschaftsschulen bilden somit 7 Lernruppen.

Überraschend ist der Verlust an Schülern für die Realschulen. Die beiden Esslinger Realschulen verlieren im Vergleich zum Vorjahr insgesamt 67 Schüler (25,1 %). Die Realschule Oberesslingen bleibt mit 126 Anmeldungen (Vorjahr 174) Spitzenreiter mit 5 Klassen vor der Zollberg-Realschule mit 74 Anmeldungen (Vorjahr 93) und 3 Klassen. Die Realschulen kommen damit auf 8 Klassen (Vorjahr 10). Der Rückgang an den Realschulen lässt sich zum Teil damit erklären, dass im Zuge neu eingerichteter Busverbindungen nach Reichenbach und Weinstadt sich Schüler aus Baltmannsweiler und Aichwald an anderen Schulstandorten angemeldet haben. Das Thema PCB spielte zum Zeitpunkt der Anmeldungen noch keine Rolle.

In der Gesamtbetrachtung ergibt sich für Esslingen im Schuljahr 2019/2020 eine Verschiebung von der sog. 2. Säule (Realschulen und Gemeinschaftsschulen) zur 1. Säule (Gymnasien). Die Gymnasien bilden insgesamt 1 Klasse mehr, also 16 Klassen. Die 2. Säule aus Realschulen und Gemeinschaftsschulen verliert 1 Klasse und bildet im nächsten Schuljahr 15 Klassen.

Für Schulbürgermeister Dr. Markus Raab ergibt sich folgendes Resümee: „Die aktuellen Anmeldezahlen zeigen einerseits, dass die Gymnasien nach wie vor stark nachgefragt sind und diese sich trotz Diskussion um die gymnasiale Oberstufe an den Gemeinschaftsschulen nicht sorgen müssen. Andererseits haben die Gemeinschaftsschulen gleichzeitig einen großen Nutzen davon. Erfreulich ist der Zugewinn bei den Gemeinschaftsschulen, die sich trotz herausfordernder Veränderungen wie Fusion oder Umbau im laufenden Schulbetrieb in unserer Schullandschaft behaupten und stabilisieren.“

Der Rückgang der Schülerzahlen bei den Realschulen bringt Entspannung vor Ort. Die Verwaltung sieht die aktuelle Entwicklung deshalb positiv. Die Beschlüsse des Gemeinderats zur Schulentwicklung wirken stabilisierend auf die Esslinger Schullandschaft. „Der unmittelbare Handlungsdruck zur Unterbringung von Klassen hat sich an den Realschulen damit etwas reduziert und beide Realschulen liegen mit insgesamt 8 Zügen im zukünftig vorgesehenen Soll“, so Schulamtsleiter Bernd Berroth. Der weitere Anstieg der Schülerzahlen kann nach Auffassung der Schulverwaltung dann im ersten Schritt ab dem Schuljahr 2020/2021 mit der „Neuen Schule Esslingen“ aufgefangen werden.

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