Pressemitteilung 25.03.2020

SVE fährt weiterhin nach regulärem Fahrplan

Zunächst wollte sich auch der Städtische Verkehrsbetrieb Esslingen (SVE) dem Vorschlag des VVS und der SSB anschließen und ab 26. März bis auf Weiteres nach dem sog. Samstagsfahrplan fahren. Dies hatte die Stadtverwaltung auch in einer Pressemitteilung am 24. März angekündigt. Dies ist aber inzwischen überholt: der SVE fährt unverändert den regulären Bus-Fahrplan.

„Nachdem dieses reduzierte Angebot des VVS und der SSB insbesondere in den S-Bahnen und Stadtbahnen am 24. März verständlicherweise auf breite Kritik in Stuttgart gestoßen ist, hat der SVE die Idee eines reduzierten Fahrplanes für die Busse in Esslingen ad acta gelegt. Die Verwaltungsspitze hat nach den Stuttgarter Erfahrungen deshalb noch gestern Abend mit der SVE-Werkleitung abgestimmt, dass der Städtische Verkehrsbetrieb auch weiterhin komplett nach dem regulären Fahrplan fährt“, betonte Bürgermeister Ingo Rust in einer Mitteilung der Stadt Esslingen vom Mittwoch, 25. März. Auch alle ab 30. März wegen der Schließung der Geiselbachstraße geplanten Sonderverkehre auf den Linien 109 sowie 111 fahren wie seit Längerem angekündigt planmäßig, unterstrich BM Rust.

Sonderverkehre auf den Linien 109 und 111 ab 30. März wie angekündigt

Ab 30. März fährt die Linie 109 mit ihrer Erweiterung von Rüdern über Uhlbach nach Obertürkheim und zurück von montags bis freitags. Dazu pendeln im 30-Minuten-Takt zwei Kleinbusse ganztägig auf der neuen Strecke der Linie 109. Die Linie 111 wird mit Start der Geiselbachstraßensperrung am 30. März verstärkt. Sie verkehrt dann bis ca. 20:00 Uhr in einem 10 Minuten-Takt und verdoppelt die Verkehrsleistung gegenüber dem herkömmlichen Samstagsfahrplan. Anlass für dieses zusätzliche ÖPNV-Angebot ist die ab Anfang April notwendige Vollsperrung der Geiselbachstraße zur Komplettsanierung des mitten in der Straße verlaufenden Geiselbachkanales.

Vorsichtsmaßnahmen in Bussen haben sich bewährt

Die vom SVE seit 13. März eingeführten neuen Vorsichtsmaßnahmen in den Bussen des Stadtverkehrs Esslingen haben sich nach Ansicht der Stadtverwaltung bewährt. Bis auf Weiteres bleibt die vordere Tür der SVE-Busse geschlossen. Fahrgäste werden gebeten, die zweite oder gegebenenfalls vorhandene dritte Tür für den Ein- und Ausstieg zu benutzen. Damit soll die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung des Coronavirus beim Fahrscheinverkauf sowohl für Fahrerinnen und Fahrer als auch für die Fahrgäste minimiert werden.

Fahrscheine werden im Bus bis auf Weiteres nicht verkauft. Dennoch gilt die Fahrscheinpflicht. Der SVE bittet seine Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt im Vorverkauf mit Fahrscheinen zu versorgen oder die elektronischen Tickets (VVS-App) zu verwenden. Das Esslinger Stadtticket kann im ServicePoint des SVE auch in der bei Fahrtantritt entwertbaren Version auf Vorrat erworben werden.

Die jetzt geltende 2 Personenregel, dass ein Verweilen auf öffentlichen Plätzen und im öffentlichen Straßenraum für mehr als zwei Personen nicht gestattet ist, gilt nicht für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und das notwendige Warten an deren Haltestellen auf die Abfahrt. Dennoch gilt auch hier die Einhaltung allgemeinen Verhaltensregeln und insbesondere auch das Abstandhalten von 1,50 Metern zu Mitreisenden am Bussteig oder im Fahrzeug.

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