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Jordan Balzer Schubert Architekten PartGmbH, Dresden

"Ein Schulhaus für das Lernen und Leben in der Gemeinschaft zu konzipieren – dies ist das Leitmotiv des Entwurfes."
Jordan Balzer Schubert Architekten PartGmbH, Dresden

Modell von vorne
Lageplan
Grundrisse

Erläuterungsbericht

Ein Schulhaus für das Lernen und Leben in der Gemeinschaft zu konzipieren – dies ist das Leitmotiv des Entwurfes. Schulen sind heute nicht mehr Orte, an denen einfach Arbeitsräume zur Verfügung gestellt werden, sie fungieren vielmehr als sozialer Treffpunkt der Schüler- und Schülerinnen. Ein Identifikationsort, der den Einzelnen oder die Gruppe zum aktiven wie interaktiven, zum emotionalen wie sozialen Lernen, zu geistiger Betätigung generell anregt. Gleichzeitig jedoch sollen Orte der Ruhe und Entspannung geboten werden – auf diesen Motiven beruht das vorliegende Gebäudekonzept.

Räumliche Einfügung/Erschließung

Räumliche Einfügung/Erschließung

Das Wettbewerbsgrundstück für den neuen Schulstandort mit einer Größe von ca. 6.403 m² befindet sich am Rande des Stadtteils Pliensauvorstadt nahe dem Kreisverkehr Richtung Weil. Es liegt angrenzend an ein Gewerbegebiet als Endpunkt eines Wohngebietes, dass durch hochwertige Geschosswohnungsbauten geprägt ist.
 
Das Grundstück ist heute mit einem mehrgliedrigen Baukörper aus dem Jahr 1957 bebaut. Der ehemalige hauswirtschaftliche Gebäudeteil in der Eberhard-Bauer-Str. 27 wurde 2011 großflächig für eine Mensa und Verwaltungsnutzung erweitert.
 
Grundintention des Entwurfs ist es, den Neubau sensibel und zugleich selbstbewusst in die vorhandene Struktur einzufügen und als neue Zeitschicht dem Bestand anzugliedern. Die Herstellung räumlicher Bezüge und der nötige Abstand zu den Bestandsbebauten werden durch eine klare Baukörperstaffelung erreicht. Diese greift städtebauliche Bezüge her, entwickelt damit den am Ort bestehenden Charakter weiter und etabliert sich als Ensemble. Gleichzeitig symbolisiert das ablesbare Raster des Neubaus das Thema der Ergänzung – das Weiterbauen an sich. Beständigkeit, Offenheit und Transparenz sind sowohl architektonische Intension des Bestandsgebäudes, als auch der Ergänzung. Alt und Neu werden so zu einem ausgewogenen und in sich geschlossenen Schulcampus zusammengefügt. 
 
Die neue zwei- und dreigeschossige Erweiterung ergänzt in Ausrichtung und Höhenentwicklung den Hauptbau, ordnet das Schulgrundstückes neu und orientiert sich dabei an den definierten Raumgrenzen. Es entstehen Räume, die dem Ensemble in Richtung Eberhard-Bauer-Straße eine Adresse geben und zugleich geschützte Pausen ermöglichen. 
 
Der überdachte Vorbereich an der Eberhard-Bauer-Straße öffnet sich zur Stadt und übernimmt die Funktion des zentralen Zugangs zum Schulgelände im Osten – die ankommende Zone als sicherer Platz für das Kommen und Gehen. Darüber erreicht man den geschützten Pausenhof mit dem zentralen Haupteingang. Diese innere Aufenthaltszone (Pausenhof) ist einerseits als Verteiler und andererseits als Plattform für Kommunikation und Aufenthalt während des gesamten Schulalltags zu sehen – ein sozialer Treffpunkt für Schüler und Schülerinnen. Die Freiräume unterschiedlicher Atmosphäre, Größe und Gestalt umfassen neben dem zentralen Schulhof zudem Aktionsbereiche und Ruhezonen im Westen in Verbindung mit vegetativen Elementen. Dadurch wird die Anbindung an die Umgebung und der Campusgedanke weiter gestärkt.
 
Die notwendigen Stellplätze und die Anlieferung der Küche werden über den vorhandenen Wirtschaftsweg mit direkter Zufahrt von der Eberhard-Bauer-Straße erschlossen.

Architektonisches Konzept

Architektonisches Konzept

Um Alt und Neu zu einem ausbalancierten und stimmigen Ensemble zusammenzuführen, ist es nötig, auf allen Ebenen auf das Vorhandene einzugehen – entweder durch das Prinzip des Weiterbauens oder aber durch selbstbewusste Neusetzung. Alt und Neu müssen einander architektonisch, atmosphärisch und materiell ebenbürtig sein. Dabei wird eine ausdruckstarke und selbstbewusste Architektur angestrebt.
Das Ziel ist, mit möglichst wenigen Maßnahmen in die bestehende Struktur einzugreifen. Der größte bauliche Eingriff erfolgt mit der Anbindung des neuen Schulgebäudes. Dies ist aufgrund des nicht gewährleisteten Brandschutzes und der Anbindung an die Erweiterung nötig. 
 
Die grundsätzliche Ordnung des Erweiterungsbaus besteht in der Öffnung des östlich angrenzenden Pausenhofs. Der Bestandsbau wird durch eine L-förmige Grundform erweitert und es entsteht eine U-förmige Gesamtanlage. Ein offenes U umfängt das Dach, unter welchem das kompakte Erdgeschoss sitzt. Darüber erreicht man die zentrale mittig angeordnete neue Eingangshalle. Der großzügige Hofeingang mit der Eingangshalle wird der Funktion Schule gerecht und leitet so fließend vom Pausenhof in das Gebäude über. Sie bietet einen großen hellen Raum, der auch bei schlechtem Wetter einen adäquaten Ersatz für den Schulhof bildet. Hier betreten die Schüler und Schülerinnen auch morgens die Schule und verteilen sich über die angelagerte breite Treppe im Gebäude. 
 
An die Eingangshalle schließen sich unmittelbar die Räume der Ganztagesangebote und der mit dem Foyer zusammenschaltbare Musikbereich an. Die gesamte Eingangszone ist offen mit den Verkehrsflächen verbunden und bildet einen räumlichen Zusammenhang mit der Haupttreppe über die Geschosse hinweg. Diese großzügig gestaltete Zone versteht sich, neben der Mensa im Bestandsbau, als Podium des schulischen Lebens und Kommunikationszentrum aller.
 
Der Neubau gliedert sich in drei Gebäudeteile: Einen dreigeschossigen Baukörper, welcher unmittelbar an den Bestand anschließt und alle Cluster der Jahrgangsstufen aufnimmt, einem zweigeschossigen Baukörper, der die Fachcluster verteilt und dem Eingangstor. Die einzelnen Jahrgangscluster werden über eine „offene Mitte“ erschlossen. Diese versteht sich als offene dem Jahrgang zugeordnete Kommunikations- und Lernplattform mit zugeordneter Garderobe. Im zweigeschossigen Fachclusterteil sind alle Fachkabinette inkl. der Nebenräume angeordnet. Die kompakte Anordnung der Fachräume führt zu einer wirtschaftlichen und optimalen technischen Medienanbindung. 
 
Der eingeschossig überdachten Eingangsbereich, der sich als Trennung und Verbindung zum Stadtraum versteht, kennzeichnet den Übergang vom öffentlichen Raum zum halböffentlichen Schulgelände. Er ist das neue Tor der Schule zur Stadt.
 
Die Realisierung der Ergänzung wird in zwei Bauabschnitten angestrebt. In einem ersten Schritt werden im Anschluss an den Bestand ein neues Treppenhaus mit Aufzug sowie die notwendigen Sanitäranlagen realisiert. Dies ermöglicht den Betrieb der Bestandsschule während der Bauzeit und stellt die Anforderungen an die Barrierefreiheit, der Hygiene und des Brandschutzes sicher. Auch eine mögliche Bereitstellung eines Pausenbereichs im Hof ist möglich. In einem zweiten Bauabschnitt wird der restliche Schulbau errichtet.
 
Mit den Raumstrukturen, den Proportionen sowie der Gliederung in Grund- und Aufriss wird eine maßstäbliche Gestaltung mit hohem Wiedererkennungswert angestrebt. Der in sich geschlossene Erweiterungsbau vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit und Zusammengehörigkeit. 
 
Die barrierefreie Erschließung der Schule wird über einen Aufzug im Anschluss an den Bestandsbaukörper im nördlichen Treppenhaus sichergestellt. 

Konstruktion

Konstruktion

Das Bauvorhaben wird als Stahlbetonskelettkonstruktion in Massivbauweise ausgebildet. Das Tragwerk des Gebäudes wurde hinsichtlich einer jederzeit flexiblen Nutzung auf möglichst wenige Bauteile reduziert. Die Fassade und die inneren Klassenzimmerwände zum Flur werden tragend mit wandintegrierten Unterzügen ausgebildet. Die Trennwände zwischen den einzelnen Räumen werden in Mauerwerk ausgeführt um den erhöhten Schallschutzanforderungen gerecht zu werden. Alle Geschossdecken werden als unterzugsfreie Stahlbeton-Flachdecken hergestellt. Das statische System der Decken besteht über nahezu alle Bereiche aus Einfeldträgern. Entlang der Klassenräume ergibt sich für die Geschossdecken eine statisch günstige Durchlaufwirkung. Die Lasteinleitung der horizontalen Gebäudelasten in den Baugrund wird über eine Bodenplatte, welche auf Kleinbohrverpresspfählen gegründet ist, realisiert.
 
Die Ausführung der Gebäudehülle erfolgt wärmebrückenfrei mittels hochdämmender Materialien mit den erforderlichen Dicken und U-Werten.

Dadurch wird auch die Dauerhaftigkeit der Konstruktion langfristig erhöht. Die Dämmung der Bodenplatte stellt den ersten Schritt der
lückenlos umlaufenden Wärmeschutzschicht dar. Elementierte Fenster im Wechsel mit den Pfeilern (Raster) kennzeichnen die Gestaltung der Geschosse. Die transparenten Bauteile weisen einen hohen Wärmeschutz durch die jeweiligen U-Werte der Fenster auf und sind vor sommerlicher Überhitzung durch einen außenliegenden Sonnenschutz in Form von Raffstoreanlagen geschützt. Im Winter tragen die Glasflächen zu passiven solaren Wärmegewinnen bei. Die regelmäßig angeordneten Fenster bieten die Möglichkeit einer natürlichen Lüftung und Nachtauskühlung. Das extensiv begrünte Flachdach ist ein Ausgleich für die versiegelte Fläche und trägt am Standort zu einem angenehmen Binnenklima bei.

Ökologische Bauweise

Ökologische Bauweise

Aus energetischer Sicht wurde ein kompakter Baukörper entworfen. Die Gesamtkonstruktion wird durch den Einsatz dauerhafter und wartungsfreier/-armer Bauteile auf eine lange Lebensdauer ausgelegt. Dadurch ist nur ein geringer Unterhaltungsaufwand notwendig.
Tragende Konstruktionen werden im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit, geringen Stoffverbrauch, sommerlichen Wärmeschutz und Schallschutz optimiert. Der Fensteranteil wurde hinsichtlich der natürlichen Beleuchtung und Energieverluste/-gewinne optimiert.

Energiekonzept

Energiekonzept

Eine sehr gute Wärmedämmung, eine kompakte Bauform und thermisch wirksame Bauteilmassen sind die wesentlichen Maßnahmen des baulichen Energiekonzeptes bei der Realisierung eines komfortablen und zugleich ressourcen- und umweltschonenden Gebäudes. Zielstellung ist es, durch Kombination verschiedener Elemente eine kostengünstige, effektive Systemlösung mit wirtschaftlichen Investitions- und optimalen Betriebs- bzw. Wartungskosten zu erreichen. 
 
Aufgrund des hohen Dämmstandards bei dem vorgesehenen Niedrigenergiestandard der „Neuen Schule“ ist mit einem hohen Kühlenergiebedarf der Räume zu rechnen, da bereits durch die Anwesenheit der Schüler und Schülerinnen hohe innere Lasten auftreten werden und somit schnell  hohe Temperaturen bei der Nutzung abgeführt werden müssen.
 
Die Bereitstellung der notwendigen Kühlenergie erfolgt durch die Kombination einer Photovoltaikanlage mit einer Kompressionskältemaschine. Diese Kombination bietet sich besonders an, da eine Gleichzeitigkeit von auftretenden Kühllasten und der zur
Verfügung stehenden Sonnenenergie besteht. Der überschüssige Strom wird zunächst zur Eigenstromnutzung an Verbraucher im Gebäude geleitet und kann bei Überschüssen dem öffentlichen Stromnetz zugeführt werden.
 
Die Konditionierung der Raumtemperatur erfolgt über eine Kombination von Deckensegeln und einer Lüftungsanlage. Die in den Räumen vorgesehenen Deckensegel werden zur Beheizung und Kühlung genutzt. In Zusammenarbeit mit der mechanischen Lüftungsanlage sorgen diese für ein behagliches Raumklima. In der Übergangszeit zwischen Heiz- und Kühlperiode, in der die solaren Gewinne für die Kühlung nicht ausreichen, wird die Außenluft mit entsprechender Temperierung den Klassenräumen zugeführt. Damit wird ein erheblicher Teil der Kühllast über die Raumlufttechnische Anlage abgeführt.
 
Die benötigte Beheizleistung des Gebäudes wird ebenfalls über die Deckensegel realisiert. Durch die hochgedämmte Gebäudehülle und den internen anfallenden Lasten wird diese aber als sehr gering eingeschätzt. Zugleich ermöglicht die Zuführung der Wärme über die Deckensegel eine wirtschaftliche Ausbildung der Lüftungsanlage, die sich damit in Bezug auf die Querschnitte auf den Mindestluftwechsel reduzieren lässt.
 
Da es sich, um ein hochgedämmtes und sehr dicht konstruiertes Gebäude handelt, werden die zum Betrieb notwendigen Luftwechselraten durch eine mechanische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung bereitgestellt. Aufgrund der vorherrschenden Bodenverhältnisse und der notwendigen Maßnahmen zur Lastabtragung über Kleinbohrverpresspfähle wird eine Vorkonditionierung der Raumluft über einen Schotterspeicher unter der Bodenplatte geplant. Diese ermöglicht einen wirtschaftlicheren Betrieb der Anlage. Die Luftmengenregulierung für jeden Bereich erfolgt über Volumenstromregler. Die einzelnen Bereiche werden dabei präsenzabhängig und nach dem CO2-Gehalt der Raumluft geregelt. Die im Gebäude zu öffnenden Fenster verfügen über Kontaktgeber, welche im Fall einer Fensteröffnung die mechanische Zu- und Abluft im betreffenden Raum stoppen.
 
Der relativ hohe Glasanteil von ca. 50 % der Gebäudehüllfläche sorgt dafür, die solaren Gewinne optimal genutzt werden können und auch in nicht direkt besonnten Bereichen ein hoher Anteil der diffusen Strahlung zur Belichtung der Räume genutzt werden kann. Die Fensterbereiche erhalten zudem außenliegende Raffstoreanlagen zur Verschattung der Räume, um einen zu großen Wärmeeintrag zu verhindern. Eine manuelle Steuerung durch den Nutzer kann jederzeit mit Schaltern gewährleistet werden.
 

Fassade und Material

Fassade und Material

Um Alt und Neu zu einem ausbalancierten und stimmigen Ensemble zusammenzuführen, ist es nötig, auf allen Ebenen auf das Vorhandene einzugehen – das muss sich auch im Erscheinungsbild wiedergeben.
 
In der Materialität des Neubaus bzw. der Ergänzungen wird das Materialkonzept des Bestandgebäudes aufgegriffen. Die Außenwände bestehen aus Stahlbeton sowie einem massiven Brüstungselement/Seitenfeld und erhalten eine Bekleidung aus mineralischer Wärmedämmung mit heller, leicht strukturierter Putzoberfläche in einem zurückhaltend warmen Farbton. Die Fenster tragen zu einem ruhigen und unverwechselbaren Erscheinungsbild des Schulneubaus bei. Die Fassadenaufteilung bildet das Konstruktionsraster nach außen ab.  Die Farbgebung der Fenster bzw. der Stahlbauteile der Überdachung orientieren sich an den Bestandsfenstern der Schule. Die Materialität vermittelt dadurch ein ausgewogenes Ganzes. 
 
Durch die zahlreichen interessanten Blickbeziehungen in die Freiräume und den räumlichen Reichtum durch die innere Erschließung sowie die offene Halle scheint es angeraten, auch die Oberflächengestaltung im Inneren im Sinne einer wirtschaftlichen Gesamtlösung zu beschränken.

Ein wichtiger Aspekt bei der Gestaltung der Räume ist dabei die Wahl des Oberflächenmaterials mit seinen Eigenschaften hinsichtlich der Raumatmosphäre. Der Einsatz von warmfarbigen Oberflächen steht dezent farbig gehaltenen Wandflächen gegenüber und fördert nach farbpsychologischen Gesichtspunkten das Gefühl der Behaglichkeit und der Verbundenheit mit dem Ort. Durch den Einbau von Akustikdecken in Kombination mit einem trittschallverbessernden Boden aus Linoleum wird für eine gute Sprachverständlichkeit gesorgt.
 
In den Erschließungszonen und der Eingangshalle steht die Dauerhaftigkeit im Vordergrund (Beton- in Kombination mit Holz-Oberflächen und gespachtelte und gestrichene Wände). Als Akzentuierung der Eingangshalle/Mensa wird eine Motivlochung vorgeschlagen, die auf den Ort reagiert.
 
Die Bodenbeläge aus recycelbarem und robustem Linoleum werden schadstofffrei versiegelt. Dadurch sind alle Oberflächen robust und reinigungsfreundlich. Die Decken in den Unterrichtsräumen erhalten gelochte Akustik-Trockenbaudecken mit eingebauter Beleuchtung. Die Türen werden in Teilbereichen mit Holz-Oberflächen (Eiche) belegt, ebenso die Tresen und Brüstungen. Die Geländer sind im gleichen Farbton wie die Glasfassaden und Fenster beschichtet und bestehen aus Flachstahl. Im Zusammenspiel mit einem durchgängigen Holzhandlauf wird ein durchgängiges Band erzeugt, welches die Geschosse miteinander verbindet.
 
Altbau: Baubegleitend zur inneren Neustrukturierung der Raumfunktionen wird renoviert, ohne jedoch das ursprüngliche Gestaltungskonzept grundsätzlich in Frage zu stellen (Fußboden, Anstrich, Rückbau von nichttragenden Trockenbauwänden und in Teilbereichen Neuerstellung von Trennwänden in Trockenbauweise, Prüfen und Ergänzen von Raumakustik, Austausch von Türen).
 
Bei der Wahl der Materialien und Baustoffe wird auf Langlebigkeit, abgestimmte Nutzungsdauer entsprechend der Nutzungszyklen und geringe Verschleißerscheinung Wert gelegt. 

Freianlagen

Freianlagen

In das Gebäude gelangt man über einen großzügigen Eingangs-/Pausenhofbereich, der alle Zugänge zum neuen Schulstandort vereint. Der vorhandene Baumbestand wird in die Freianlagenkonzeption integriert. Der Neubau ermöglicht eine klare räumliche Zonierung der Freianlagen.

Aufgrund der Gebäudeanordnung entstehen verschiedene Freiraumbereiche, die durch eine eindeutige Nutzungszuweisung ablesbar werden.
 
Der Eingangs-/Pausenhofbereich zur Eberhardt-Bauer-Straße nimmt eine repräsentative Funktion wahr. Seine Gestaltung mit der Erhaltung des bestehenden Baumes steigert die architektonische Wirkung. Sitzgelegenheiten und unterschiedliche Beläge verstärken den ruhigen Pausenhof. Fahrradständer werden zurückhaltend und überdacht integriert. 
 
Der Frei- und Pausenbereich im Westen des Schulgebäudes versteht sich als eine aktive Zone, die neben Sitzmöglichkeiten auch ein Streetball-Feld aufnimmt. Die Neupflanzung schafft im Zusammenspiel mit dem Bestandsgrün eine differenzierte und kleinteilige räumliche Situation.

Diese ermöglicht, die notwendigen Stellplätze mit zu integrieren, die über den Wirtschaftsweg erschlossen werden. Das Gebäude zur Lagerung der Außengeräte schafft einen Abschluss zu den nördlich angrenzenden Gewerbegebäuden. Die Nebeneingänge für die Lehrer und Lehrerinnen sind von hier aus auf direktem Wege zu erreichen.
 
Der größte Teil der Fahrradstellplätze wird vor der Nordfassade des neuen Schulbaus untergebracht. Dies ermöglicht ein sicheres abstellen und die soziale Kontrolle auf dem Grundstück.

Pläne

Typ Name Datum Größe
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Rundgang


Info

Kontakt

Städtische Gebäude Esslingen (SGE)
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