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Hej büro für architektur, brigitte hoernle, München

"Im Sinne des Mottos „Schule weiter denken…“ haben wir die bestehende Struktur weitergebaut, Zwischenräume und verbindende Elemente geschaffen und somit ein neues Ensemble geformt."
Hej büro für architektur, brigitte hoernle, München

Modell von vorne
Lageplan
Grundrisse

Erläuterungsbericht

Am Rande des Stadtteils Pliensauvorstadt in Esslingen - zwischen Gewerbegebiet und Wohnen - befindet sich das Wettbewerbsgrundstück für die Neue Schule Esslingen. Dort soll eine 3-zügige Realschule als offene Ganztagsschule am Standort der ehemaligen Werkrealschule Adalbert-Stifter-Schule entstehen. Im Süden und Westen wird das Grundstück durch die Freie Waldorfschule Esslingen eingerahmt und bildet eine gemeinsame Lernlandschaft.
 
Der im Moment bestehende Klassentrakt (Altbau) mit zu geringerer Raumkapazität und baulichen Mängeln wird zu Beginn der Neubaumaßnahme abgebrochen, der im Jahre 2011 sanierte Teilbau im nördlichen Bereiches des Grundstück mit diversen Funktionen wird Teil des neuen Konzeptes, im frei werdenden Bereich wird der Erweiterungsbau entstehen.

Schule weiter denken …

Schule weiter denken …

Im Sinne des Mottos „Schule weiter denken…“ haben wir die bestehende Struktur weitergebaut, Zwischenräume und verbindende Elemente geschaffen und somit ein neues Ensemble geformt.
 
Durch die unterschiedlichen Möglichkeiten das Grundstück zu betreten, die definierte Lage von Parken und Bestandsgebäude lassen unterschiedliche Personenströme auftreten. An der gedachten Nord-Süd-Achse zwischen Wirtschaftsweg und Waldorfschule und zwischen den wichtigen Zugangspunkten Eberhardt-Bauer-Straße und dem zu erhaltendem Gebäude wurden die Bewegungsströme konzentriert, die Idee der Bewegung aufgenommen und eine verbindende und integrierende Konstruktion entworfen - die Schulstraße -  die ALT und NEU verbindet.
 
Die Schulstraße umspielt und verbindet die neuen Bausteine der drei Klassenhäuser und begegnet auch dem bestehenden Gebäude mit Respekt und bindet es ganz selbstverständlich in das neue System ein. Die bunte und kommunikative Schulstraße ist klar die neue Adresse, der neue Treffpunkt und führt einfach erkennbar zu den eigentlichen Eingängen der einzelnen Gebäudeteile.
 
Alle Bausteine zusammen – die Klassenhäuser, der Bestand, die umgebende Freie Waldorfschule - ergeben eine neue Lernlandschaft, ein Schuldorf - welches die Qualität des Schulbetriebs nachhaltig steigert und in der Zukunft flexibel bespielt werden kann.

Städtebauliche Qualität: Raum & Zwischenraum

Städtebauliche Qualität: Raum & Zwischenraum

Die neuen Klassenhäuser sind dreigeschossig geplant, das Gebäude Bestand hat unterschiedliche Level und ist zweigeschossig. Die drei neuen Bausteine verfügen über wohl proportionierte Abmessungen und vermitteln zwischen den selbstbewussten bestehenden Strukturen der Freien Waldorfschule und der großmaßstäblichen heterogenen Strukturen vor Ort. Die unterschiedlichen Zwischenräume mit Eingangshof, Pausenhof, Werkhof und Parkplatz geben der neuen Lernlandschaft eine angemessene Umgebung und schaffen genügen Freiheit und Verbindung zur gebauten Umgebung.

Landschaft & Außenraum

Landschaft & Außenraum

Der Außenbereich entspricht der Vorstellung einer ebenerdigen durchlaufenden und verbindenden Landschaft, auch durch die Schulstraße hindurch, welche den Kindern und Jugendlichen unterschiedliche Wege und ganz unterschiedliche Themenbereiche anbietet. Aktivinseln für Bouldern, Ballsport oder Tischtennis wechseln sich mit Ruheinseln und kreativen Zonen ab. Die Mensa wird mit einer Terrasse mit bunten Sonnenschirmen ergänzt. Als verbindendes Element zur Freien Waldorfschule wird ein Schulgarten angelegt, der inklusiv von allen Schülern betreut werden soll - die Produkte sind für den Bio-Unterricht, zum Kochen und zum Spaß haben gedacht. Die Themen sind in den unterschiedlichen Höfen untergebracht.
 
Der schützenswerte Baumbestand ist ein wichtiger Teil des Konzeptes - dieser gliedert den öffentlichen Außenraum vom privaten schulischen Außenraum, spendet Schatten und bietet Schutz vor Regen - ohne als störende Barriere wahr genommen zu werden. Neue Baumpflanzungen auf dem gesamten Grundstück schaffen Abstand zur Nachbarschaft, die neuen Grünfläche werden lediglich für mehr Biodiversität mit artenreich blühenden Pflanzen versehen.
 
Neben dem Eingangshof mit großzügigen Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Roller entsteht eine neue „KissAndRide“ und Bus-Zone. Dies ermöglicht in Zukunft eine sichere und kreuzungsfreie Ankommenssituation der Kinder und Jugendlichen. Im Norden des Grundstücks wird eine Parktasche für 18 PKW geplant, die Anlieferung der Mensaküche funktioniert weiter wie bisher über den Bestand.

Der Weg durch das Gebäude

Der Weg durch das Gebäude

Vom Eingangshof aus betritt man die verglaste Schulstraße, die die unterschiedlichen Funktionen miteinander verbindet. Der Raum ist offen und luftig gestaltet und kann auch für kleinere Veranstaltungen genutzt werden, der Musikraum ist mittels einer mobilen Trennwand räumlich zuschaltbar. Von hier aus gelangt man in alle Gebäudeteile, in alle Geschosse, zu den Pausen-Toiletten und in die Höfe.
Der Bestand wird behutsam umgeplant. Mensa und Küchenbereich, Lehrerzimmer und die nördliche Spange des Gebäudes bleiben weitestgehend unangetastet, lediglich zur Sicherstellung eine sicheren Fluchtwegsituation müssen ByPass-Türen ergänzt werden. Die Flächen im UG für den Ganztag werden auf zwei Räume reduziert und durch Flächen in den Obergeschossen ergänzt. Der Verwaltungsbereich wird zu einem eigenen Bereich umgeplant, um der neuen Größe der Schule und der Anzahl der Schüler, Lehrer und Eltern gerecht zu werden. Grundsätzlich kann der Bestand - bis auf die Brandschutzrelevanten Ergänzungen - aber auch komplett im jetzigen Zustand belassen werden. 
 
Das drei Klassenhäuser werden ebenfalls über die Schulstraße erschlossen, wobei das Erdgeschoss jeweils für eine öffentliche Funktion des Schullebens vorgesehen ist, die beiden Obergeschosse bleiben „der kleinen Schule in der großen Schulstruktur“ vorbehalten - den sechs identischen Lernhäusern. Durch die autarke Nutzung der Geschosse und Häuser, ist es einfach möglich, die Räume durch Externe oder partiell in den Ferien zu nutzen.
Im Klassenhaus 1, das von Eingangshof und Schulhof flankiert wird, findet der Hausmeister sein neues zu Hause, mit gutem Überblick über Eingang und Aula. Zum Pausenhof ausgerichtet entsteht die neue Bibliothek, die aus Flächen GT und schulischen Flächen zusammengelegt wurde und durch das Büro GT und die SMV eine schöne Gemeinschaft bilden. Das Klassenhaus 2 ist für die Kunst und das Handwerk ausgelegt, in direkter Verbindung zum Parkplatz, ideal zum Anliefern größerer Werkstücke und nach Süden zum Kunsthof orientiert. Der Fachbereich Musik befindet sich ebenfalls hier und kann sich zur Schulstraße hin öffnen. Im dritten Klassenhaus sind die Naturwissenschaften untergebracht, mit flexibel ausgestatteten Räumen zum Experimentieren und in direktem Zusammenhang mit dem Schulgarten an der südlichen Grundstücksgrenze. Das Klassenhaus 1 ist unterkellert, dort befinden sich die notwendigen Technik- und Archivräume für den Schulbetrieb.
 
Im einem Lernhaus sind jeweils vier gleichwertige Lernbereiche untergebracht, dies ermöglicht eine flexible und differenzierte Nutzung der Räume und lässt den Lehrerinnen und Lehrer viel Gestaltungsfreiraum und baut Hierarchien ab. Organisiert sind die Räume um einen Lernstation - den Marktplatz - das Herz des jeweiligen Lernhauses, bespielbar mit unterschiedlichsten Lern- und Lehrmethoden. In der Eingangszone befindet sich neben der Teamstation für Lehrer mit ergänzenden Lehrmittelräumen auch eine Sanitärbox für die Kinder. Es wurde darauf Wert gelegt, dass eine Lernhauseinheit kleiner als 400m² ist und der erste Rettungsweg immer direkt nach Draußen erfolgt.
 
Der Aufzug wird im Zwischenbereich Schulstraße / Bestand hergestellt. Er wird als Durchlader geplant, um auch die unterschiedlichen Level des Bestands bedienen zu können. 
 

Materialkonzept

Materialkonzept

Gebaut wird nicht nur für eine Saison - es ist wichtig ein zeitgemäßes Gebäude zu erstellen, dass sich mit der Zukunft weiterentwickeln kann, aber auch ein Statement setzt und widererkennbar ist. Dies wird durch die Gestalt der Fassade erreicht. Auf den Nordseiten sind diese geschlossen und geben durch präzise gesetzte Öffnungen Blicke auf das bunte Treiben in den Marktplätzen frei, gerahmt wie Bilder auf neutralem Grund.
 
Diese Flächen wechseln sich nach Osten, Süden und Westen durch die umarmenden mit vertikalen Elementen verkleideten Fluchtbalkone ab. Dahinter sind funktional angeordnet, Terrassentüren, Öffnungselemente zum Lüften, Festverglasungen für Tageslicht - dort befinden sich die Räume des Lernens, des Konzentrierens.
 
Die dreigeschossigen Baukörper werden aus brandschutztechnischen, akustischen und raumklimatischen Gründen aus massiven, tragenden Außenwänden in Stahlbeton mit weitgespannten Filigrandecken und Stützen erstellt. Mineralischer Dämmung und Kalkputz als Wandbekleidung für die monolithische Außenhülle, dieser erhärtet durch direkte Sonneneinstrahlung zunehmend und ist schmutzabweisend. Im Innenraum trägt er zum verbesserten Raumklima bei. Schwimmender Estrich erhöht die thermische Speichermasse, leichte Trennwände bieten Flexibilität im Ausbau.
Durch die tiefe und konsequente Durcharbeitung des Rohbaus, werden keine zusätzlichen Verkleidungen auf den Wandoberflächen notwendig, der Einsatz dieser Materialität zeichnet sich durch seine Langlebigkeit, Veränderbarkeit und Vandalismussicherheit im Schulbau aus.
 
Die Schulstraße fungiert als verbindendes und kommunizierendes Element zwischen ALT und NEU. Hergestellt wird die Konstruktion, die in erster Linie der Kommunikation und der Verbindung der einzelnen Häuser dient, als einfache stützengelagerte Stahlbetonkonstruktion, die der Funktion des Zwischenbaus Rechnung tragen. Diese Fassade mit offenen und geschlossen Flächen integriert in eine Pfosten-Riegel-Konstruktionen.
 
Die Fluchtbalkone werden als günstige Stahlkonstruktion geplant. Diese ist einerseits auf Stützen gelagert, auf der anderen Seite mittels Isokörben am Gebäude verankert. Bodenbelag und Absturzsicherung besteht aus unterschiedlichen Arten von Gitterrostauflagen, je nachdem welche Anforderung - Sonnenschutz, Regenschutz, Brandüberschlag oder Fluchtweg - gerade notwendig ist. Neutrale thermisch behandelte Holzelemente gliedern die Struktur zusätzlich und erden und verbinden die Gebäude.
 
Da der Neubau technisch an ein bestehendes System angeschlossen wird, kann das Gebäude mit einer minimalen Unterkellerung - für Technik- und Lagerräume - umgesetzt werden. Die sehr kompakte Gebäudestruktur mit einem idealen AV-Verhältnis, sowie einem angemessenen Verhältnis von offenen und geschlossenen Gebäudeflächen machen das Gebäude wirtschaftlich baubar und betreibbar. 
 
Die Idee von Leben und Schnelligkeit, Kommunikation und Buntheit werden dem Betrachter durch die Schülerinnen und Schüler und durch alle die, die das Gebäude in Zukunft bespielen vermittelt.

Bauabschnitte

Bauabschnitte

Nach Abbruch des Bestandes und Ergänzung eines WC-Containers am späteren Standort des Parkplatzes kann mit dem Bauphase l von Süden her begonnen werden. Im Bereich des Bestandes ist der Aufzugturm und die Verbindung zum temporären WC-Container bereits zur errichten. Das Klassenhaus 1 & 3, Teile der Schulstraße und die Technikflächen im Bereich Klassenhaus 2 werden gebaut und können nach Fertigstellung bezogen werden. Bestandsgebäude und Neubau stehen autark nebeneinander und können unabhängig voneinander betrieben werden. In Bauphase ll erfolgt die Fertigstellung des Klassenhaus 2 auf Basis des Footprint der Untergeschossfläche und final der Lückenschluß der Schulstraße zum Bestand.
 

Klima- und Energiekonzept

Klima- und Energiekonzept

Anhand der aufgezeigten Maßnahmen und der zum Einsatz kommenden reduzierten und intelligenten Technik wird für den Neubau der Neuen Schule Esslingen ein individuell auf das Gebäude abgestimmtes ganzheitliches und nachhaltiges, vor Allem aber wirtschaftliches Energiekonzept entwickelt, welches einen höchstmöglichen thermischen Komfort gewährleistet.

Gebäudehülle & Sommerlicher Wärmeschutz

Gebäudehülle & Sommerlicher Wärmeschutz

Grundlage des Konzeptes ist die Minimierung des Energiebedarfs. Bei dem Neubau werden die Transmissionswärmeverluste durch einen kompakten Baukörper und einen sehr guten Wärmeschutz reduziert. Neben dem Einsatz hochwärmegedämmter Fassadenelemente und Dreifach-Wärmeschutzverglasungen wird das Gebäude wärmebrückenminimiert und luftdicht ausgeführt.

Zur Reduktion der solaren Erträge im Sommer kommt in den großflächig verglasten Bereichen ein textiler außenliegender Sonnenschutz zum Einsatz, über die Ost- und Südfassade wird der Sonnenschutz durch die außenliegende Struktur der Fluchtwege ergänzt.

Als passive Kühlstrategie wird eine Nachtlüftung des Gebäudes im Sommer vorgesehen. In den Klassenhäusern wird die kühle Nachtluft über in die Fassade integrierten dezentralen Zuluftgeräte eingeblasen und kann über mechanisch öffenbare Oberlichtbänder an der Fassade über den Marktplatzbereich wieder ausströmen. Auf diese Weise wird eine effektive Querlüftung erzeugt, die die thermischen Speichermasse in Form von massiven Bauteilen im Innenraum herunterkühlt und über den Tagesverlauf ein angenehmes Klima schafft – Hitzefrei wird es nicht mehr geben.

Raumkomfort

Raumkomfort

Die Klassenhäuser erhalten eine mechanische schallgedämmte Be- und Entlüftung, um den hygienischen Mindestluftwechsel sicherzustellen. Dabei wird ein innovatives Lüftungskonzept verfolgt. Über dezentral angeordnete schallgedämmte Zuluftgeräte im Fassadenbereich wird die Außenluft angesaugt und gefiltert. Nachdem die Zuluft das Klassenzimmer durchströmt hat, gelangt sie über Überströmöffnungen mit Schalldämpfern in den Flur und wird an zentraler Stelle im Garderobenbereich in die Schulstraße übergeben. Dort zentral gesammelt und in die Technikzentrale im Untergeschoss geleitet, dadurch wird für die Schulstraße kein zusätzliches Lüftungssystem notwendig. Im Untergeschoss ist ein zentrales Abluftgerät geplant, bei dem die Luft über ein Kreislaufverbundsystem (KVS) geführt wird. Dabei wird die in der Raumluft enthaltene Wärme an ein Trägermedium übergeben, welches wiederum zu den dezentralen Zuluftgeräten geleitet wird, um die Zuluft über ein Heizregister vor zu konditionieren. Die verbleibende Wärme aus der Abluft wird mittels eines Wärmetauschers einer Wärmepumpe zugeführt, welche diese zur aktiven Beheizung des Gebäudes nutzt.
 
Durch die auf den Einzelfall bezogene Auslegung der Wärmetauscher kann ein hoher Wärmerückgewinnungsgrad realisiert werden, welcher mit den Werten konventioneller, zentraler Lüftungsgeräte vergleichbar ist. Die Lüftungswärmeverluste werden stark reduziert und ermöglichen somit einen energiesparenden Betrieb des Gebäudes. Bei Nichtbelegung des Gebäudes läuft das Lüftungsgerät im Umluftbetrieb, um Energieverluste zu minimieren. Ergänzend zum Kreislaufverbundsystem kann zur Beheizung des Gebäudes das vor Ort vorhandene Energiesystem genutzt werden.
 
Bei dem System kann auf eine aufwändige Schachtführung sowie auf zusätzliche Heizungsanlagen und Kältemaschinen verzichtet werden, sodass es sich insgesamt um eine sehr wirtschaftliche Lösung für das Gebäude handelt, zudem funktioniert das System autark pro Gebäudeteil, was zusätzlich dazu beitragen kann, das Gebäude Zug um Zug in Betreibe zu nehmen oder auch nur teilweise zu bestreiten, zB. für externe Nutzer in den Abendstunden oder in den Ferien.
 
Die Schulstraße erhält eine Fußbodenheizung für die Wärmeübergabe, die Nebenräume wie Flure und Sanitärbereiche werden mit Heizkörpern ausgestattet. Das Konzept des Bestandsgebäude mit Lehr- und Lernräumen, Mensa mit Küchenbereichen, Lehrer- und Verwaltungsbereich bleibt in seiner Systematik (Heizkörpern und natürlicher Fensterlüftung) bestehen.

Strombedarf und Stromversorgung

Strombedarf und Stromversorgung

Die Photovoltaikmodule auf dem Gebäudedach werden zur nachhaltigen, regenerativen Stromerzeugung genutzt, zudem wird der Strombedarf weiter reduziert, indem konsequent energieeffiziente LED-Technik eingesetzt wird.
 
Auf dem Dach der Schulstraße ist eine nach Süden ausgerichtete Photovoltaikanlage verortet, welche elektrische Energie für den Betrieb der Wärmepumpe, die LED-Beleuchtung im Gebäude und der dezentralen elektrischen Durchlauferhitzer bereitstellt – die Fläche kann nach Bedarf erweitert werden. In die öffenbaren Oberlichter der Fassade der Schulstraße können Photovoltaikzellen integriert, welche neben der Stromgewinnung auch als Sonnenschutz fungieren.

Mikroklima

Mikroklima

Die extensiv begrünten Dächer fördern das Mikroklima im und um das Gebäude und minimieren den Versiegelungsgrad der dicht bebauten Grundstücke der Freien Waldorfschule und der Neuen Schule in Esslingen. Zudem kann Regenwasser länger gespeichert und langsamer auf das Grundstück abgegeben werden.
 
Es ist zu erwarten, dass durch die optimierte Gebäudehülle in Kombination mit der ressourcenschonenden Anlagentechnik ein sehr guter Energiestandard realisiert wird, der die gesetzlichen Anforderungen deutlich unterschreitet.

Pläne

Typ Name Datum Größe
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jpg 1013 Plan3.jpg 06.07.2020 480 KB

Rundgang


Info

Kontakt

Städtische Gebäude Esslingen (SGE)
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73728 Esslingen am Neckar
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