Deutsch-Französische Bürgerfonds

Deutsch-Französische Bürgerfonds

Vor welchen Herausforderungen stehen Alleinerziehende in Esslingen (DE) und Vienne (FR) in und nach der Corona-Krise?

Eine Gruppe von Menschen stehen vor der EU-Flagge im Europarat

Was waren die Projektziele?

„Ziel des Austausches war neben eines persönlichen Kennenlernens den Blick auf die Situation Alleinerziehender in Deutschland und Frankreich besonders während der Corona Pandemie zu werfen und Mut zu machen“ erklärt Barbara Straub, Beauftragte für Chancengleichheit der Stadt Esslingen am Neckar, die das Projekt zusammen mit Katrin Radtke, Beauftragte für Städtepartnerschaften, konzipiert und durchgeführt hat.

Programm des Projekts

  • 3-Tägiges Treffen in der „europäischen Hauptstadt" Strasbourg
  • 5 Alleinerziehende aus Esslingen am Neckar und 5 Alleinerziehende aus Vienne (Esslingens Partnerstadt) sind mit Kindern für das Projekt zusammengekommen 
  • Zwei politische Bildungsseminare 
  • Besuch im Europarat
  • Führung im Europaparlament als erste Gruppe nach der Pandemie. Eingeladen war die Gruppe von Evelyn Gebhardt, Mitglied des Europaparlaments seit 1994
  • Digitales Treffen mit Evelyn Gebhardt, um von ihren Erfahrungen und Erlebnissen in der Zeit der Pandemie zu berichten und ihre Forderungen an die Politik wie alternative Wohnformen, besserer Zugang zu Notbetreuung und psychosozialer Unterstützung für Mütter und Kinder sowie finanzielle Unterstützung und Engagement gegen soziale Isolierung mitzuteilen.
  • Getrenntes Kinderprogramm: Die Kinder im Grundschulalter besuchten den Zoo im Parc de l’Orangerie, machten eine Schnitzeljagd im Europaviertel und lernten schnell, sich auch ohne Sprachkenntnisse auszutauschen und Freundschaften zu schließen.

Fortführung des Projekts

Nach diesen Tagen ist klar, dass der Austausch zwischen deutschen und französischen Müttern und Kindern weitergehen soll. „Wir werden auf jeden Fall weitere deutsch-französische Projekte für diese Zielgruppe entwickeln – ein digitaler Fachtag zum Jahrestag des Elysée Vertrages ist schon angedacht“ resümiert Katrin Radtke.

Mit Unterstützung der Fachfrauen aus dem AK Alleinerziehende wurden die Frauen in Esslingen ausgewählt. „Neben politischer Bildung und Beschäftigung mit der europäischen Idee wollten wir die Frauen stärken und Freundschaften ermöglichen“ so Straub und Radtke ergänzt „Zielgruppen in die Städtepartnerschaft zu integrieren, die bisher nie bedacht wurden, ist ein großer Fortschritt.“ Das Projekt ist deutschlandweit ein Leuchtturmprojekt. Beide sind sich sicher, am Thema weiterzuarbeiten.


Info

Kontakt

Städtepartnerschaften und internationale Beziehungen
Städtepartnerschaften und internationale Beziehungen
Rathausplatz 2
73728 Esslingen am Neckar
Telefon (07 11) 35 12 31 13
Fax (07 11) 35 12 31 83
Katrin Radtke
Amtsleiterin
Telefon (07 11) 35 12-27 35
Fax (07 11) 35 12-31 83
Raum 26
Jasmine Thorn
Telefon (07 11) 35 12 31 13

Auszeichnungen

2004 erhält Esslingen die Europaplakette - auch die Arbeit mit den Partnerstädten wurde mehrfach ausgezeichnet! mehr

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