Preisverleihung 2022

Außerordentliche Verleihung des Theodor-Haecker-Preises

Als Zeichen der Solidarität wird der Theodor-Haecker-Preis der Stadt Esslingen am Neckar – Internationaler Menschenrechtspreis für politischen Mut 2022 außer der Reihe an die belarussische Aktivistin Maria Kalesnikava verliehen.

Portrait von Maria Kalesnikava: Eine junge Frau mit graublondem Pixiecut, roten Lippen und in schwarzer Lederjacke blickt vor einer hellen Mauer stehend seitlich in die Kamera

Die lange Zeit in Stuttgart tätige Künstlerin Maria Kalesnikava hat sich im Wahlkampf um die Präsidentschaft in Belarus in herausragender Weise um Menschenrechte, Frieden und Demokratie verdient gemacht. Wegen dieses Engagements wurde sie in Minsk festgenommen und am 6. September 2021 zu elf Jahren Haft verurteilt. Sie darf in dieser Isolation nicht in Vergessenheit geraten. In Würdigung ihres gewaltfreien Einsatzes für die Menschenrechte in Belarus verleiht die Stadt Esslingen am Neckar den Theodor-Haecker-Preis an Maria Kalesnikava. Ihre Schwester Tatsiana Khomich wird den Preis stellvertretend entgegen nehmen.

Die Veranstaltung findet am Sonntag, 13. März 2022 um 11 Uhr in der Württembergischen Landesbühne Esslingen statt.
Der Eintritt ist frei. Es gelten die aktuellen Zugangsbestimmungen für Kulturveranstaltungen gemäß der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg.

Bitte melden Sie sich zur Teilnahme an: Anmeldung zur a. o. Theodor-Haecker-Preisverleihung

„Liebe ist stärker als Angst!“

Im Rahmen der Preisverleihung zeigen Viktoriia Vitrenko und Jasmin Schädler von der InterAKT Initiative e. V. eine musikalische Lecture Performance unter dem Titel “Liebe ist stärker als Angst! Maria Kalesnikava und die politische Kunst“. 

Welchen Stellenwert Kunst in einem politischen System hat, sagt viel aus über seinen Zustand und seine Zukunft. Dennoch hat Viktoriia Vitrenko und Jasmin Schädler nach der Verhaftung ihrer Freundin und Kollegin Maria Kalesnikava oft die Frage erreicht, wie eine Flötistin zur Politikerin werden kann. Die Verwunderung darüber überrascht die beiden Künstlerinnen, denn politisch zu sein ist Teil ihres  Selbstverständnisses – sie beschäftigen sich nicht nur in ihren Arbeiten mit gesellschaftspolitischen Themen, sondern sind auch stets kulturpolitisch aktiv.
Anhand ihrer musikalischen Lecture Performance laden sie zu einer Begegnung zwischen Kunst und Politik ein, während sie die Geschichte von Maria Kalesnikava erzählen.


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Information

Flyer zur Veranstaltung (272 KB)
[nicht barrierefrei]

Pressemitteilung
vom 08.02.2022

Theodor-Haecker-Preis

Internationaler Menschenrechtspreis für politischen Mut

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