Theodor-Haecker-Preis

Internationaler Menschenrechtspreis für politischen Mut und Aufrichtigkeit​

Stark machen für die Menschenrechte: der Theodor-Haecker-Preis gehört zu den wichtigsten Auszeichnungen, die die Stadt Esslingen zu vergeben hat.

Theodor- Haecker-Preis 2017

Urmila Chaudhary aus Nepal erhält den Theodor-Haecker-Preis für politischen Mut und Aufrichtigkeit – Internationaler Menschenrechtspreis der Stadt Esslingen am Neckar 2017

Über Urmila Chaudhary

In diesem Jahr wird die Menschenrechtsaktivistin Urmila Chaudhary aus Nepal mit dem „Theodor-Haecker-Preis für politischen Mut und Aufrichtigkeit – Internationaler Menschenrechtspreis der Stadt Esslingen am Neckar“ ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000,- Euro dotiert, die Preisvergabe wird im Sommer Jahres 2017 stattfinden.

In der Begründung der Stadt Esslingen von Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger wird Urmila Chaudhary für ihr Engagement und ihren Einsatz für die Befreiung, Rechte und Bildung von versklavten Mädchen in Nepal ausgezeichnet. Mit ihrer Arbeit ist sie Hoffnungsträgerin der Kamalari geworden. Mit der Zuerkennung des Preises wird auch Urmila Chaudharys Arbeit für die Organisation Freed Kamlari Development Forum gewürdigt. Gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen befreit sie zum Teil unter persönlichem Risiko Kindersklavinnen und gibt ihnen die Chance auf eine Schul- und Ausbildung. Durch ihre Förderung und Unterstützung erhalten die Mädchen die Möglichkeit, ein eigenes, selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen.

Das Kamalari-System ist eine Tradition im Westen Nepals, nach der arme Familien ihre Töchter als Dienstmädchen an reiche Familien verkaufen. Die Rechte der Kinder werden dabei erheblich verletzt: Schon im Kindesalter müssen die Mädchen schwere körperliche Arbeiten verrichten und haben zumeist keine Chance, eine Schule zu besuchen. Der Verkauf der Mädchen geht zudem mit einer hohen Gefährdung für sexuellen Missbrauch einher.

Urmila Chaudhary, geboren 1989, lebte selbst 12 Jahre als Kindersklavin. Ihre Eltern sind Angehörige der Tharu-Volksgruppe und verkauften sie im Alter von sechs Jahren an eine Familie in Kathmandu – zu diesem Zeitpunkt war ihr Vater erkrankt und die Familie verschuldet. Nach ihrer Befreiung schloss sich Urmila Chaudhary sofort den zunächst noch wenigen Gegnerinnen des Kamalari-Systems an und war maßgeblich an der Gründung einer Kamalari-Befreiungsorganisation beteiligt, deren Präsidentin sie zeitweise war. Neben ihrem Engagement für die Kamalari besucht sie die Schule.


Preisverleihung am 2. Juli 2017

Am Sonntag, 2. Juli 2017, 11 Uhr erhält die nepalesische Menschenrechtsaktivistin Urmila Chaudhary im Neckar Forum, Esslingen a.N. den mit 10.000 € dotierten "Theodor-Haecker-Preis für politischen Mut und Aufrichtigkeit - Internationaler Menschenrechtspreis der Stadt Esslingen am Neckar". Die Laudatio auf die Preisträgerin hält Gabór Halász, von 2012 bis 2017 Südasien-Korrespondent im ARD-Studio Neu Delhi. Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger übergibt den Preis. Urmila Chaudhary wird für ihr Engagement und ihren Einsatz für die Befreiung, Rechte und Bildung von versklavten Mädchen in Nepal ausgezeichnet, durch den sie zu einer Hoffnungsträgerin der sogenannten Kamalari, der Kindersklavinnen geworden ist.

In zwei weiteren Veranstaltungen stellt Urmila Chaudhary ihre Arbeit und ihre Geschichte in Esslingen vor. Am Sonntag, 2. Juli 2017 findet um 18 Uhr in der vhs Esslingen ein Politisches Forum zum Thema "Nepal - eine Demokratie ohne Frauenrechte?" statt. Urmila Chaurdhary diskutiert mit Irene Jung von terres des femmes e.V. über "Nepal - eine Demokratie ohne Frauenrechte?". Die Moderation übernimmt Gabór Halász. Am Dienstag, 4. Juli 2017, 19 Uhr zeigt das Kommunale Kino den Dokumentarfilm über die Theodor-Haecker-Preisträgerin "Urmila - für die Freiheit" von Regisseurin Susan Gluth. Im Anschluss an den Film findet ein Publikumsgespräch mit Urmila Chaudhary und Bernhard Wiesmeier von der vhs Esslingen statt.

Mit der Zuerkennung des Preises wird Urmila Chaudharys Arbeit für die Organisation Freed Kamlari Development Forum gewürdigt. Gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen befreit sie unter persönlichem Risiko Kindersklavinnen und gibt ihnen die Chance auf eine Schul- und Berufsbildung. Die junge Aktivistin lebte selbst 12 Jahre als Kindersklavin. Ihre Eltern sind Angehörige der Tharu-Volksgruppe und verkauften sie im Alter von sechs Jahren an eine Familie in Kathmandu - zu diesem Zeitpunkt war ihr Vater erkrankt und die Familie verschuldet. Nach ihrer Befreiung schloss sich Urmila Chaudhary sofort den Gegnerinnen des Kamalari-Systems an und war maßgeblich an der Gründung einer Organisation zur Befreiung der Kamalari beteiligt. Neben ihrem Engagement für die Kamalari holt sie derzeit ihren Schulabschluss nach.

Veranstaltungsflyer (1,8 MB)


Rede OB Dr. Jürgen Zieger

Typ Name Datum Größe
pdf Rede OB Dr. Jürgen Zieger - Haeckerpreis 2017.pdf 03.07.2017 72 KB


Theodor Haecker

"Die Menschen sind rar geworden, die an einem Wort erforschen, wieviel Wahrheit in ihm ist. Die meisten Menschen interessiert nur, wieviel Wirkung in ihm ist."
(Theodor Haecker, 1879-1945)

Wer war Theodor Haecker?

Der Philosoph, Kulturkritiker und Schriftsteller, geboren am 4. Juni 1879 in Eberbach/ Württemberg, lebte viele Jahre in Esslingen und gilt als Mentor von Hans und Sophie Scholl.

„Euer Ruhm ist ohne Glanz. Er leuchtet nicht. Man spricht von euch, weil ihr die besten Maschinen habt - und seid. In diesem Staunen der Welt ist kein Funke von Liebe. Und nur Liebe gibt Glanz. Ihr haltet euch für auserwählt, weil ihr die besten Maschinen, Kriegsmaschinen baut und sie am besten bedient.“
(Theodor Haecker: An die Deutschen. 1941)

Haecker stritt leidenschaftlich gegen den Nationalsozialismus und bekam deshalb 1935 Redeverbot sowie 1938 Druckverbot. In dieser Zeit entstand sein wichtigstes Werk, die Tagebuchaufzeichnungen "Tag- und Nachtbücher". Diese Tagebuchnotizen zählen zu den beeindruckendsten Reflexionen über den Faschismus. Sie sind das Dokument eines Intellektuellen im inneren Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

Dem christlich motivierten Widerstand gegen das Hitler-Regime galten Haeckers Ausführungen als wichtige Grundlage. Haecker, geboren am 4. Juni 1879 in Eberbach/ Württemberg, starb am 9. April 1945 in Ustersbach.

Ein Mentor der Weißen Rose

Haecker hatte Bindungen an den Kreis um die Geschwister Scholl. In den Flugblättern der Weißen Rose veröffentliche er mehrfach Auszüge seiner "Tag- und Nachtbücher".

Von Sophie Scholl ist eine eindrucksvolle Schilderung der persönlichen Ausstrahlung Haeckers überliefert:

„Seine Worte fallen langsam wie Tropfen, die man schon vorher sich ansammeln sieht, und die in diese Erwartung hinein mit ganz besonderem Gewicht fallen. Er hat ein sehr stilles Gesicht, einen Blick, als sähe er nach innen. Es hat mich noch niemand so mit seinem Antlitz überzeugt wie er.“
(Sophie Scholl an Fritz Hartnagel, 7. Februar 1943)


Der Preis

Zum Andenken an Theodor Haecker und in Erinnerung an eine leidvolle Vergangenheit und eine schwierige Gegenwart vergibt die Stadt Esslingen am Neckar den "Theodor-Haecker-Preis". für politischen Mut und Aufrichtigkeit.

  • Der Preis wird im Turnus von zwei Jahren verliehen. Eine Eigenbewerbung ist nicht vorgesehen. Der Preis wird durch Entscheidung des Kulturausschusses zuerkannt aufgrund von Vorschlägen, die aus der Esslinger Bürgerschaft, dem Gemeinderat oder der Verwaltung eingebracht werden.
  • Der Theodor-Haecker-Preis wird an eine Person oder Gruppe des öffentlichen Lebens vergeben, die sich in herausragender Weise um Menschenrechte, Demokratie, Freiheit, Frieden und Menschlichkeit bemüht hat und deren Werk der Tradition Haeckers würdig erscheint.
  • Zusätzlich zum Preis kann eine Person oder Gruppe mit einer Theodor-Haecker-Ehrengabe ausgezeichnet werden. Die Entscheidung, ob und in welcher Form eine Ehrengabe vergeben wird, fällt der Kulturausschuss im Jahre der Preisvergabe. Empfänger der Ehrengabe können insbesondere sein:
     
    •  
      • Jugendliche, die das Thema "Radikalismus und Gewalt" in besonders auffallender Weise behandelt haben. Die Ehrengabe kann auch an Schulklassen oder Jugendgruppen vergeben werden.
      • Journalisten, die sich mit engagierten Beiträgen zu den Themen "Gewalt", "Frieden" oder "Diktatur" ausgezeichnet haben.
      • Wissenschaftler, die Arbeiten zum Leben und Werk Theodor Haeckers in einer auffallenden Weise bearbeitet oder veröffentlicht haben.
      • Künstler, die sich in einer besonderen Weise mit den Themen "Gewalt", "Frieden" oder "Diktatur" auseinandergesetzt haben.
  • Die Verleihung des Preises kann ausgesetzt werden, wenn für den Preis würdig erscheinende und diesen Grundsätzen entsprechende Vorschläge zur Beurteilung nicht vorliegen. Ein Rechtsanspruch auf die Verleihung besteht nicht.
  • Der Theodor-Haecker-Preis wird mit einer Geldsumme von 10.000 Euro dotiert.
  • Die Preisträger werden in einer Feierstunde in Esslingen durch die Stadt Esslingen am Neckar geehrt. Als äusseres Zeichen der Verleihung wird ihnen eine Urkunde überreicht. Die Stadt Esslingen übernimmt die Anfahrt- und Aufenthaltskosten zur Vergabe des Preises.

Vergaberichtlinien zum Download

Typ Name Datum Größe
pdf Richtlinien Haecker-Preis Stand 2012.pdf 14.03.2013 18 KB


Die bisherigen Preisträger

1995 wurde der Theodor-Haecker-Preis erstmals vergeben. Seither wird er regelmäßig alle zwei Jahre Persönlichkeiten oder Gruppen zuerkannt, die sich in herausragender Weise um Menschenrechte, Frieden und Demokratie verdient gemacht haben.

2015 - Laisa Santos Sampaio, Brasilien

Laisa Santos Sampaio erhält die Auszeichnung für ihr Engagement zur Verteidigung des Wald-Ökosystems im Amazonasgebiet als Lebensgrundlage der dort ansässigen Menschen

Dabei setzt sie sich auch unter dem dem Risiko der persönlichen Gefährdung gegen den illegalen Holzeinschlag in ihrer Region und die Straffreiheit der dafür Verantwortlichen und daran Beteiligten ein.

Broschüre zur Preisverleihung (1013 KB)
U.a. mit der Laudatio von Michael Stocks und der Rede der Preisträgerin Laísa Santos Sampaio.

Ehrengabe

Esslinger Gruppe Soroptimist International Deutschland
Das Leitmotiv der Soroptimisten weltweit ist Bewusstmachen, Bekennen, Bewegen. In ihrem Netzwerk setzen sie sich für ethische Grundsätze und Menschenrechte - insbesondere von Frauen und Mädchen - ein.


2013 - Leyla Yunus, Azerbaijan

Leyla Yunus erhält den Preis für ihr Engagement gegen Korruption und Willkürherrschaft, ihren mutigen Einsatz für politisch Inhaftierte und gegen Vergehen wider die Menschenrechte sowie für ihre Arbeit als Leiterin des Instituts für Frieden und Demokratie (Institute of Peace and Democracy, IPD), bei der sie auch ihre persönliche Gefährdung riskiert.

Ehrengabe

Dr. Barbara Ellermeier, Historikerin
für ihr Buch „Hans Scholl, Biographie“, das auf der Durchsicht des gesamten Nachlasses von Hans Scholl, Mitglied der „Weißen Rose“, basiert.


2011 - Shiva Nazar Ahari, Iran

Shiva Nazar Ahari erhielt den Preis für ihr Engagement und ihren Mut, mit dem sie sich für Menschenrechte und das Recht auf freie Meinungsäußerung im Iran einsetzt und dabei auch ihre persönliche Gefährdung riskiert.

Shiva Nazar Ahari konnte wegen des gegen sie gerichteten Urteils nicht persönlich zur Preisverleihung kommen, der Preis wurde stellvertretend von ihrer langjährigen Weggefährtin Parisa Kakaee Lafdani entgegengenommen.

Ehrengabe

Esslinger Jugendensemble „Stage Divers(e)“
für seine zweiteilige Performance „Niemals aus dem Sinn“, die sich mit dem Leben Theodor Haeckers und den Trägern des nach ihm benannten Preises beschäftigt.


2009 - Kitwe Mulunda Guy, Demokratische Republik Kongo

Kitwe Mulunda Guy erhielt die Auszeichnun für sein Engagement als Leiter des Therapiezentrums für Folterüberlebende „SAVE Congo“, seine Zusammenarbeit mit der internationalen Kampagne „Gerechtigkeit heilt“ sowie seinen mutigen Einsatz für die Menschenrechte und gegen die systematische Straflosigkeit von Verbrechen wider die Menschlichkeit.

Ehrengabe

Dr. Winfrid Halder
für seine Veröffentlichung „Die Wurzeln des Widerstandes. Theodor Haecker in der politischen Landschaft des frühen 20. Jahrhunderts – eine Spurensuche“.


2007 - Judith Galarza, Mexiko

Judith Galarza erhielt die Auszeichnung für ihr mutiges Eintreten um die Aufklärung von Morden an Frauen in Ciudad Juárez , ihren Einsatz für die Rechte der Frauen in Mexiko und die Menschenrechte in Lateinamerika, ihr besonderes Engagement gegen Folter und gegen das gewaltsame oder unfreiwillige Verschwinden von Menschen.

Ehrengabe

Fan-Projekt „Rote Karte gegen Rassismus“ des SV Babelsberg 03
für seine gelungene Arbeit mit Jugendlichen gegen Gewalt, Rassismus und neonazistische Tendenzen.


2005 - Eren Keskin, Türkei

Eren Keskin erhielt die Auszeichnung für ihren fortwährenden Einsatz für die Menschenrechte und ihr besonderes Engagement um verfolgte Frauen und gegen Folter sowie eine Lösung im Kurdenkonflikt.

Ehrengabe

Dr. Barbara Schüler
für ihre Arbeit „Geistige Väter der Weißen Rose - Carl Muth und Theodor Haecker als Mentoren der Geschwister Scholl“.


2003 - Laurien Ntezimana, Ruanda

Laurien Ntezimana erhielt die Auszeichnung für sein Engagement um den Schutz bedrohter Tutsi beim Völkermord 1994 und seinen fortwährenden Einsatz für Aussöhnung und Verständigung der Volksgruppen in Ruanda mit dem Ziel friedlichen und geeinten Zusammenlebens.

Ehrengabe

Dr. Hildegard Vieregg
für ihre Untersuchung über den Einfluss Theodor Haeckers auf die Studenten der Weißen Rose.


2001 - Dr. Vesna Pesic, Serbien

Dr. Vesna Pesic erhielt die Auszeichnung für ihr Engagement gegen den extremistischen Nationalismus von Slobodan Milosevic und gegen die Kriege in Kroatien und Bosnien sowie ihr politisches Eintreten, um Serbien vor einem inneren Konflikt zu bewahren.

Ehrengabe

Sarah Stocker
für ihre ergreifende Erzählung „Ich verreise“ über die Deportation eines jüdischen Mädchens in ein Konzentrationslager.


2000 - Dr. Viktor I. Gontschar, Weissrussland

Victor Gontschar erhielt die Auszeichnung für sein mutiges Eintreten für demokratische Reformen in Weissrussland.
 
Dr. Viktor Gontschar ist seit September 1999 verschwunden. Der außerordentlich verliehene Preis wurde stellvertretend von seiner Frau Sinaida Gontschar entgegengenommen.

Es wurde keine Ehrengabe vergeben.


1999 - Salima Ghezali, Algerien

Salima Ghezali erhielt die Auszeichnung für ihr mutiges Eintreten um Verständnis zwischen den Konfliktparteien im algerischen Bürgerkrieg.

Ehrengabe

Gerhard Schreiber
für sein Engagement um das Werk Theodor Haeckers.


1997 - Prof. Jehan as-Sadat, Ägypten

Prof. Jehan as-Sadat erhielt die Auszeichnung für ihr Engagement um den Frieden im Nahen Osten und die Rechte der Frauen im Islam.

Ehrengabe

Thomas Ruf
(posthum) für seine Verdienste um Arbeiten zum Leben und Werk von Theodor Haecker


1995 - Sergej A. Kowaljow, Russland

Sergey A. Kowaljow erhilet die Auszeichnung für sein Engagement um Demokratie und Frieden in Russland und sein mutiges Eintreten für die Menschenrechte.

Ehrengabe

Prälat Professor Bernhard Hanssler
Professor Hinrich Siefken

für besondere Verdienste um Arbeiten zum Leben und Werk von Theodor Haecker



Info

Kontakt

Katharina Löthe
Sachbearbeiterin
Telefon (07 11) 35 12-22 38
Fax (07 11) 35 12-29 12
Raum: 354, 3. OG

Ursprung

Der Preis wurde 1995 anlässlich des 50. Todestages des Philosophen, Kulturkritikers und Schriftstellers Theodor Haecker gestiftet.

Weiterführende Links

Kulturpreise
Haecker bei Wikipedia