Mobilitätsstation

Mobilitätspunkt am Bahnhof Esslingen am Neckar

Esslingen wird zu einem der 13 Mobilitätspunkte in der Region Stuttgart ausgebaut und erhält dafür finanzielle Unterstützung.

Mobilitätsstation zentral am Bahnhof

Die Mobilitätsstation wird zentral am Bahnhofsplatz errichtet und wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bezuschusst, mit denen der Verband Region Stuttgart die Entwicklung von regionalen Mobilitätspunkten voran treibt. Das Vorhaben "Regionale Mobilitätspunkte - Mobilitätspunkt Bahnhof Esslingen am Neckar" erhält zudem noch einen Zuschuss aus den Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg (Landeskofinanzierungsmittel).

Perspektive auf das Infoterminal und das Fahrradparkhaus

Visualisierung der geplanten Mobilitätsstation
Perspektive auf das Informationsterminal am Eingangsbereich (©wittfoht architekten bda)

Mobilitätspunkte am Esslinger Bahnhof

Luftbild in dem die verschiedenen Stationen farbig nummeriert sind
Stationen

Konzeption

Darstellung des Grundrisses mit Perspektive auf die Mobilitätsstation
Konzeption mit Perspektive (©wittfoth architekten bda)

Der Mobilitätspunkt in Esslingen am Bahnhof

Mobilitätspunkt am Bahnhof Esslingen mit einem Infoterminal


Der Mobilitätspunkt am Bahnhof Esslingen bündelt in unmittelbarer Nähe des Bahnanschluss und des neuen zentralen Omnibus Bahnhofs die folgenden Angebote: Bewachtes Fahrradparken mit Fahrradwerkstatt, Verleih von Fahrrädern und Pedelecs, Lademöglichkeit für Pedelecs, Bündelung von Car-Sharing-Angeboten mit konventionellen und Elektrofahrzeugen inklusive Lademöglichkeiten, Taxis, interaktive Informationsmöglichkeiten zu den Angeboten des öffentlichen Verkehrs und weiteren Mobilitätsangeboten.

Ebenso können mit dem Bus oder der Bahn am Esslinger Bahnhof Ankommende sich im Mobilitätspunkt an einem Infoterminal - interaktiv oder mittels einer Telefon-Hotline - über die für sie individuell beste Fortsetzung des Weges informieren und vom Mobilitätspunkt aus direkt starten.

Das Angebot bezieht verschiedene Nutzergruppen mit ein, indem die Informationen über die unterschiedlichen Mobilitätsangebote an einem Ort dem Mobilitätspunkt zusammengefasst werden und somit umfassend aus einer Hand informiert wird bzw. Fragen beantwortet werden können. Im Mobilitätspunkt finden z. B. Radfahrer mit hochwertigen privaten Rädern bzw. Pedelecs eine gesicherte Abstellmöglichkeit und können zur Fortsetzung ihres Weges aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Verkehrsmitteln wählen. Ebenso können mit dem Bus oder der Bahn am Esslinger Bahnhof Ankommende sich im Mobilitätspunkt über die für sie individuell beste Fortsetzung des Weges informieren und vom Mobilitätspunkt aus direkt starten.

Das Esslinger Mobilitätskonzept

Esslinger Mobilitätskonzept

Mit dem Bau eines neuen zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) wurde ein erster großer Schritt im Konzept der Neugestaltung des Umfeldes des Bahnhofes Esslingen getan. Durch die Einbindung von Car-Sharing Angeboten, Kurzzeitparken und Fahrradparken wird eine neue Mobilitätsdrehscheibe geschaffen, die die Verkehrsmittel des Umweltverbundes in nahezu idealer Weise vernetzt. Einem bislang vom motorisierten Individualverkehr dominierten Bereich mit dezentralen und unübersichtlichen Haltestellen für den Busverkehr, die unzureichend an den Schienenverkehr angebunden waren, wird hiermit eine klare Struktur mit kurzen Umsteigebeziehungen zwischen den Verkehrsmitteln des Umweltverbundes gegeben.

Die Steigerung der städtebaulichen Qualität spiegelt sich in der Schaffung eines neuen Platzbereiches vor dem Bahnhof als Entree in die Stadt, klaren fußläufigen Beziehungen ohne Konfliktsituationen mit dem motorisierten Verkehr und einer großzügigen Überdachung der Buswartebereiche mit einem stadtbildprägenden Glasdach wider. Täglich wird dieser Bereich heute von 30.000 - 40.000 Personen frequentiert und im Kontext mit der geplanten neuen Weststadt auf dem ehemaligen Güterbahnhofgelände und der Bebauung des "Alten ZOB" Geländes wird sich diese Frequenz noch deutlich erhöhen.

Diese, mit einem erheblichen finanziellen Aufwand realisierte Planung, zeigt neben der gestalterischen Aufwertung des Bahnhofsumfeldes ein klares Bekenntnis der Stadt zu einer Stärkung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes und ist Bestandteil des Klimaschutzkonzeptes sowie des Konzeptes zur Förderung eines umweltfreundlichen Stadtverkehrs. Die Planung basiert auf dem Konzept zur Realisierung innerstädtischer Mobilitätspunkte, mit denen in der gesamten Stadt die Vernetzung von Verkehrsmitteln des Umweltverbundes gefördert werden soll. Dieses Konzept ist hierarchisch strukturiert und bietet je nach Zentralität der Einzelpunkte verschiedene infrastrukturelle Angebote vom Car-Sharing Standort an peripheren Standorten über zentrale Busumsteigeplätze mit Car-Sharing Standorten und Radabstellanlagen bis zu Car-Sharing Standorten, Radabstellanlagen, Taxi-Warteständen und Bushaltestellen an den Bahnhaltepunkten im Stadtgebiet. Der Mobilitätspunkt am Bahnhof wird neben dem zentralen Angebot für die städtische Nutzung auch eine Funktion in einem regionalen Verbund von Mobilitätsstationen verschiedener Städte übernehmen

Das regionale Projekt

Das regionale Projekt - Entwicklung von regionalen Mobilitätspunkten

Gegenstand des regionalen Projekts ist eine regionsweite, integrierte Vernetzung von intermodalen Umsteigepunkten (Mobilitätspunkte), die bestehende und geplante kommunale Infrastruktur einbezieht und eine ganzheitliche Förderung aller Angebote des Umweltverbundes beinhaltet.
Damit wird für die Menschen in der Region ein regionaler Standard für nachhaltige Mobilität an den Mobilitätspunkten geschaffen und leicht zugänglich und nutzbar gemacht.

Das Lebensumfeld der Menschen in der Region Stuttgart geht vielfach weit über die kommunalen Grenzen hinaus. Menschen in der Region leben und arbeiten in der ganzen Region. Dadurch haben sich die Mobilitätsanforderungen deutlich geändert:

- Menschen sind häufiger auf Freizeitwegen unterwegs.
- Der Anteil der Fahrten im Freizeitverkehr beträgt bereits mehr als ein Drittel aller Wege.
- Fahrtziele wechseln stärker.
- Arbeitszeiten und Arbeitsorte wechseln häufiger.
- Menschen sind multimodal und intermodal unterwegs.

Um diesen Anforderungen an die Mobilität gerecht zu werden, wird ein angemessenes Angebot an den Schnittstellen des ÖPNV geschaffen. Zentrales Merkmal einer Mobilitätsstation ist die multimodale Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel über die bisher vielfach üblichen bimodalen Verknüpfungen, wie Park+Ride oder Bike+Ride, hinaus.

In der Region Stuttgart wird die Konzeption der Mobilitätspunkte im Rahmen des Förderprogramms RegioWIN entwickelt. Unter Federführung des Verbands Region Stuttgart und der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart beteiligen sich die Städte Eislingen, Esslingen, Fellbach, Ludwigsburg in diesem Programm. In allen Städten sind derzeit städtebauliche und/oder verkehrliche Maßnahmen im Bahnhofsumfeld geplant, so dass die Ausrichtung als Mobilitätspunkt bei den Umgestaltungsmaßnahmen berücksichtigt und umgesetzt werden kann.

Die Mobilitätsstation wird gefördert von:

Logos der Fördergeber Europäischen Union und Land Baden-Württemberg

Info

Kontakt

Stadtplanungsamt
Stadtplanungsamt
Ritterstraße 17
73728 Esslingen am Neckar
Telefon (07 11) 35 12-25 42
Fax (07 11) 35 12-55 32 84
Stabsstelle Mobilität
Stabsstelle Mobilität
Ritterstraße 17
73728 Esslingen am Neckar

Projektleitung

Herr Franz Schneider

Stellvertretende Amtsleitung und Abteilungsleitung

Telefon (07 11) 35 12-25 21
Fax (07 11) 35 12 55 25 21
Gebäude Ritterstraße 17
Raum 237
Herr Jasdeep Singh

Leitung der Stabsstelle

Telefon (07 11) 35 12-25 53
Fax (07 11) 35 12-55 25 53
Gebäude Ritterstr. 17
Raum 243

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