Das gesamte Aufgabenspektrum wurde betrachtet.
Die Verwaltung hat 103 Konsolidierungsmaßnahmen entwickelt. Sie umfassen kleine und große Vorschläge aus allen Bereichen der Stadtverwaltung.
Im Zuge der Konsolidierung wurden unter anderem
- Standards überprüft,
- gewachsene Strukturen hinterfragt,
- Prozesse gebündelt,
- freiwillige Leistungen gekürzt sowie
- Maßnahmen zeitlich gestreckt oder verschoben.
Dabei geht es sowohl um geringere Ausgaben als auch um zusätzliche Einnahmen.
Personal- und Sachkosten
Rund drei Viertel der angestrebten Einsparsumme sollen durch die Reduzierung von Personal- und Sachkosten erreicht werden. Ein weiterer Teil der Konsolidierung soll durch neue Einnahmen erzielt werden.
Auch die Personalkosten wurden betrachtet. Sie machen mit mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr den größten Teil der laufenden städtischen Ausgaben aus.
Bis Ende 2029 sollen deshalb 172 Vollzeitstellen eingespart werden.
Für Beschäftigte, deren Stellen perspektivisch eingespart werden sollen, sind keine betriebsbedingten Kündigungen vorgesehen. Sie erhalten Beratung und sollen weiterqualifiziert werden, um sich auf frei werdende Stellen innerhalb der Stadtverwaltung bewerben zu können.
Unterschiedliche Bereiche, unterschiedliche Maßnahmen
Die Vorschläge reichen beispielsweise
- von der Konzentration der Pflege städtischer Grünflächen auf stark frequentierte Bereiche mit hoher Außenwirkung,
- über weniger Printprodukte und eine stärkeren Nutzung digitaler Kommunikation,
- bis hin zu Veränderungen bei Kitas, Kultur, Sport oder freiwilligen Leistungen.
Auch Steuern und Gebühren wurden als mögliche Einnahmequellen betrachtet.