BUGA 2043

Esslingen, Stadt- und Region Stuttgart und Ludwigsburg

Esslingen, Stuttgart, Ludwigsburg und der Verband Region Stuttgart haben sich gemeinsam für die Ausrichtung der Bundesgartenschau (BUGA) 2043 beworben. 

Mit der nun gestarteten Ausschreibung einer Machbarkeitsstudie wird das planerische Fundament für den weiteren Prozess gelegt und eine Entscheidungsgrundlage für die politischen Gremien erstellt.

Blick auf den Neckar Richtung Plochingen, im Hintergrund der Pliensauturm.

Leitfragen

Im Mittelpunkt der Machbarkeitsstudie stehen zentrale Zukunftsfragen, mit denen sich die beteiligten Kommunen und Institutionen in den vergangenen Monaten auseinandergesetzt haben:

  • Welche Ziele sollen mit einer Bundesgartenschau im Herzen der Region Stuttgart erreicht werden?
  • Welche thematischen Schwerpunkte prägen das Grünprojekt?
  • Für welche gesellschaftlichen, ökologischen und städtebaulichen Herausforderungen sollen Lösungen entwickelt werden?

Neckar als verbindendes Element

Als „blaues Band“ verbindet der Neckar Esslingen, Stuttgart, Ludwigsburg und die gesamte Region Stuttgart. Entlang des Flusses soll die BUGA 2043 ihren räumlichen und inhaltlichen Schwerpunkt entfalten. Der Fokus liegt dabei auf:

  • dem Neckar als Landschafts- und Erlebnisraum
  • angrenzenden Kulturlandschaften, etwa den Weinbergen
  • urbanen Stadträumen entlang des Flusses

Die Bewerberteams sind ausdrücklich eingeladen, frei und kreativ zu denken. Ziel ist eine große Bandbreite an Ideen, die unterschiedliche Perspektiven und Lösungsansätze aufzeigen.

Ein starkes Profil

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie soll ein klares und eigenständiges Profil für die BUGA 2043 entwickelt werden. Dieses Profil soll:

  • der Gartenschau eine eigene Identität verleihen
  • eine emotionale Bindung für Bürgerinnen und Bürger schaffen
  • innovative Impulse für die zukunftsfähige Entwicklung der Flusslandschaft setzen

Gleichzeitig geht es darum, Bestehendes weiterzudenken. Die BUGA soll den Neckar erlebbar machen, ökologisch aufwerten und dabei zentrale Themen wie Arbeiten, Wohnen, Mobilität und Infrastruktur ganzheitlich berücksichtigen.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Vernetzung: Entlang des Neckars sollen unterschiedliche Akteure zusammengebracht und tragfähige Kooperationen aufgebaut werden.

Schwerpunkte in Esslingen

Als Grundlage für die Machbarkeitsstudie haben die beteiligten Kommunen eigene inhaltliche Schwerpunkte definiert. Diese tragen der Vielfalt der Städte und ihren jeweiligen Herausforderungen Rechnung.

Mettingen, Innenstadt und Pliensauvorstadt

In diesem Bereich bieten Altstadtkanäle, Parks und die neue Weststadt großes Potenzial. Ziel könnte es sein:

  • neue Zugänge zum Neckar zu schaffen
  • bestehende Barrieren wie Bundesstraße, Gleisanlagen und Fluss zu überwinden
  • neue Verbindungen innerhalb der Stadt zu entwickeln

Oberesslingen, Neckarinseln und Sirnau

Ein zweiter Fokus liegt auf der Aufwertung der Neckarinseln sowie des nördlichen Neckararms. Unter anderem ist angedacht:

  • das Hofgut Sirnau als Standort für die Blumenschau zu nutzen
  • Natur- und Erholungsräume weiterzuentwickeln

Impulse

Die BUGA 2043 soll weit über das Veranstaltungsjahr hinaus wirken. Erwartet werden unter anderem:

  • eine stärkere landschaftliche Vernetzung
  • der Abbau städtebaulicher Barrieren
  • Impulse für eine klimaresiliente Stadt- und Regionalentwicklung

Ausschreibung der Machbarkeitsstudie

Die Städte Esslingen am Neckar, Ludwigsburg und Stuttgart sowie der Verband Region Stuttgart schreiben die Vergabe einer Machbarkeitsstudie im Rahmen eines zweiphasigen Pitchverfahrens aus.

Wer kann sich bewerben?

Interdisziplinäre Planerteams aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Stadtplanung und verwandten Disziplinen.

Bewerbungsfrist

Einsendeschluss für Phase 1:
06. März 2026, 12 Uhr

Stadt Esslingen am Neckar

Büro des Oberbürgermeisters

Dezernat I - Allgemeine Verwaltung
Rathausplatz 2
73728 Esslingen am Neckar
Telefon 0711 3512-2201
Fax 0711 3512-552201
Jonathan Makurath

Referent des Oberbürgermeisters

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