BUGA 2043

Esslingen, Stadt- und Region Stuttgart und Ludwigsburg

Die Städte Esslingen, Stuttgart und Ludwigsburg sowie der Verband Region Stuttgart haben sich auf den Weg gemacht, eine interkommunale Bundesgartenschau 2043 in der Region durchzuführen. Im Mittelpunkt steht der Neckar als verbindendes Element der Region.

Die Planungen gehen in die nächste Phase: Mit Köber Landschaftsarchitektur, asp Architekten, Geitz und Partner sowie Agency Apero wurde ein Planungsteam ausgewählt, um die Machbarkeitsstudie für den Neckarraum zu erarbeiten.

Weg am Neckar entlang über einen Steg

Wir wollen Neckar

Die Leitidee

Das ausgewählte Team überzeugte mit dem Konzept „Wir wollen Neckar“. Ziel ist es, den Fluss stärker erlebbar zu machen und neue Perspektiven für die Region zu entwickeln. Zentrale Fragestellungen sind:

  • Wie können neue Zugänge und Verbindungen zum Neckar entstehen?
  • Welche Rolle kann der Fluss bei der Anpassung an den Klimawandel spielen?
  • Wie wird der Neckar als Freizeit- und Erholungsraum nutzbar, zum Beispiel für Baden?
  • Wie kann der Fluss über die Schifffahrt hinaus genutzt werden?
  • Wie lassen sich Steillagen, Weinberge und Grünflächen in das Konzept einbinden?

Der Entwicklungsprozess

Die Machbarkeitsstudie ist der Auftakt für einen rund 17-jährigen Entwicklungsprozess. Sie liefert keine fertigen Planungen, sondern entwickelt Schritt für Schritt tragfähige Ideen für die Region. In der ersten Stufe werden grundlegende Fragen geklärt:

  • Analyse geeigneter Flächen und Standorte
  • erste Einschätzungen zu Mobilität und Wirtschaftlichkeit
  • Grundlage für politische Entscheidungen

Darauf aufbauend werden die Konzepte konkretisiert und sichtbar gemacht. Dabei werden gezielt Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Institutionen entlang des Neckars einbezogen.

Chancen für Stadt und Region

Die BUGA 2043 bietet die Chance, den Neckarraum ganzheitlich weiterzuentwickeln:

  • mehr Lebensqualität
  • neue Grün- und Freiräume
  • bessere Vernetzung in der Region
  • klimaresiliente Stadtentwicklung

Gleichzeitig geht es darum, Bestehendes weiterzudenken. Die BUGA soll den Neckar erlebbar machen, ökologisch aufwerten und dabei zentrale Themen wie Arbeiten, Wohnen, Mobilität und Infrastruktur ganzheitlich berücksichtigen.

Ziel ist es, den Neckar nicht nur als Kulisse zu sehen, sondern als lebendigen Lebensraum mit hoher ökologischer und sozialer Qualität.

Leuchtturmprojekte

Wichtig ist die Verknüpfung mit bereits laufenden Planungen in den beteiligten Städten. In Esslingen betrifft das unter anderem:

  • Neckaruferpark
  • Mettinger Wiesen
  • Neckarinseln
  • Leitplanung „Stadt am Neckar“

Darüber hinaus können neue Projekte entstehen, zum Beispiel:

  • ein Steillagenpark
  • ein Auensee
  • innovative Ansätze für nachhaltige Landwirtschaft

Hintergrund

Die Machbarkeitsstudie prüft die grundsätzliche Umsetzbarkeit der BUGA. Sie untersucht Potenziale, Herausforderungen und Kosten und dient als Entscheidungsgrundlage für die weiteren Schritte.
Für die Studie stehen rund 260.000 Euro zur Verfügung, die von den Projektpartnern gemeinsam finanziert werden.

Schwerpunkte in Esslingen

Als Grundlage für die Machbarkeitsstudie haben die beteiligten Kommunen eigene inhaltliche Schwerpunkte definiert. Diese tragen der Vielfalt der Städte und ihren jeweiligen Herausforderungen Rechnung.

Mettingen, Innenstadt und Pliensauvorstadt

In diesem Bereich bieten Altstadtkanäle, Parks und die neue Weststadt großes Potenzial. Ziel könnte es sein:

  • neue Zugänge zum Neckar zu schaffen
  • bestehende Barrieren wie Bundesstraße, Gleisanlagen und Fluss zu überwinden
  • neue Verbindungen innerhalb der Stadt zu entwickeln

Oberesslingen, Neckarinseln und Sirnau

Ein zweiter Fokus liegt auf der Aufwertung der Neckarinseln sowie des nördlichen Neckararms. Unter anderem ist angedacht:

  • das Hofgut Sirnau als Standort für die Blumenschau zu nutzen
  • Natur- und Erholungsräume weiterzuentwickeln

Stadt Esslingen am Neckar

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Referent des Oberbürgermeisters

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